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Deutsche Entwicklungshilfe soll verstärkt mit der Bundeswehr zusammenarbeiten

Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) beabsichtigt, die Entwicklungshilfe in jenen Dritt-Ländern auszubauen, wo Deutschland mit der Bundeswehr präsent ist.

Die Entwicklungshilfe wird sich "sehr konzentriert dort engagieren, wo wir auch militärisch Verantwortung tragen," unterstrich Niebel gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Deutsche Hilfsorganisationen die anders darüber dächten, könnten von dem Ministerium bald keine Unterstützung mehr bekommen.

Deutsche Hilfsorganisationen befürchten, dass damit die Entwicklungszusammenarbeit zukünftig militärischen Zielen folgen muss. Im Kundus (Afghanistan), wo die Bundeswehr stark präsent ist, wird der Minister schon jetzt über zehn Millionen Euro für Entwicklungshilfe bereit stellen.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Bundeswehr, Entwicklungshilfe, Dirk Niebel
Quelle: www.fr-online.de

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29.12.2009 11:31 Uhr von Alexander.K
 
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Fehlbesetzung: Das kommt dabei heraus wenn man einen Politiker in ein Ressort setzt, dass seine Partei eigentlich abschaffen wollte. Will die Bundesregierung jetzt die Einsätze der Bundeswehr mit mehr Entwicklungshilfe schön färben?
Der sinnvolle Einsatz von Entwicklungshilfe hat doch rein gar nichts mit dem Einsatz von Militär zu tun.

Deutschland hat sich auf der 55. Generalversammlung der Vereinten Nationen (Millennium-Gipfel) Ziele in der Entwicklungspolitik gesetzt.
Ist das jetzt alles nur noch Geschwätz von Gestern?

Deutschland hat im Jahr 2008 gerade mal 0,37 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt für Entwicklungshilfe ausgegeben, dass Ziel für 2010 war 0,51 Prozent. Und ich denke das ist wirklich etwas was wir leisten können. Nur ist dies nichts wert wenn wir unsere Hilfe vor allem dort leisten wo wir militärisch aktiv sind.
Die Hilfe muss sich an der Notwendigkeit, den Möglichkeiten der Nachhaltigen Hilfe und der Lage im Entwicklungsland richten, nicht an Feldlagern der Bundeswehr.

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