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US-Elite-Kampftruppen haben durch Militäraktionen Taliban erheblich geschwächt

Wie die "New York Times" vor kurzem bekanntgab, haben US-Elitetruppen durch die beträchtliche Ausweitung von Militäreinsätzen gegen fundamentalistische Taliban, diese erheblich geschwächt. Da diese Aktionen sehr erfolgreich verliefen, sei im Jahr 2010 eine Verstärkung dieser Maßnahmen geplant.

Die Spezialkommandos hätten damit eine erhebliche Schwächung des undurchsichtigen Netzwerks von gefährlichen Taliban-Kriegsherren im Osten Afghanistans eingeleitet.

Außerdem konnten viele Schlüsselfiguren der radikalislamischen Taliban in der Hochburg Marja getötet werden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Kampf, Militär, Taliban, Elite
Quelle: www.ln-online.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2009 20:19 Uhr von Spafi
 
+14 | -5
 
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Logik? Ständig tötet man wichtige Mitglieder, jetzt werden sie sogar erheblich geschwächt, obwohl man es selbst als undurchsichtig ansieht und trotzdem schickt man gleich noch mehr "effektive" Soldaten hin? Als ob die Effizienz solcher Truppen von der Anzahl abhängen würden...
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27.12.2009 21:11 Uhr von PuerNoctis
 
+21 | -1
 
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Aber was will man im Heimatland auch anderes schreiben, als "Der Feind wird bald geschlagen sein!"? Ein "Unser Kampf bringt eigentlich wenig und wir kommen schleppend voran" trägt nicht viel zur Moralerhaltung bei ;)

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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27.12.2009 21:12 Uhr von kommentator3
 
+12 | -18
 
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Erfreuliche Nachrichten: Nur keine Hemmungen, wie die deutschen.
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27.12.2009 21:23 Uhr von Mancman22
 
+17 | -4
 
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Ja, ja Etwas Propaganda zum Weihnachtsfest gefällig??!
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27.12.2009 21:47 Uhr von RickJames
 
+11 | -2
 
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Also ich weiß ja nicht was ihr so die letzten Jahre getrieben habt, aber jedes mal wen ich in den letzten 10 Jahren eine Zeitung aufgeschlagen habe, standen da Dinge wie "Taliban erheblich geschwächt", "Taliban-Hochburg gefallen" oder "wichtiger Taliban getötet" drinne.
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27.12.2009 21:52 Uhr von Mekong_Tscharli
 
+3 | -5
 
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hmm "US-Elite-Kampftruppen haben durch Militäraktionen Taliban erheblich geschwächt"

Wer, die Privaten oder die Staatlichen ??

Ist das im Kampf gegen den Terror als Fortschritt zu verbuchen ??

Symbolbild: "alles-schallundrauch.blo..."

;)

OFF
ON
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27.12.2009 22:30 Uhr von jodta
 
+3 | -5
 
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@kommentator3: kannst Du bitte Deinen Kommentar kommentieren? Ich weiß nicht was Du damit sagen möchtest.

[ nachträglich editiert von jodta ]
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27.12.2009 22:47 Uhr von Perisecor
 
+9 | -7
 
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@ jodta: Er meint, dass die Deutschen endlich auch mal handeln sollen und nicht weinerlich Entschädigung zahlen, weil sie ein paar Terroristen weggebombt haben.
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27.12.2009 22:55 Uhr von jodta
 
+3 | -4
 
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@Perisecor: Gute Idee, aber ich denke er verfolgt andere Ziele. Weiß nur noch nicht welche. Aber wenn ich mir sonst so seine Kommentare anschaue...

[ nachträglich editiert von jodta ]
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27.12.2009 22:55 Uhr von usambara
 
+8 | -7
 
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genau die Region wo ein US-Soldat vor Monaten entführt worden war und bis heute nicht befreit werden konnte.
Die Russen haben in 10 Jahren Besatzung über 10.000 solcher Anführer getötet...
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27.12.2009 23:18 Uhr von datenfehler
 
+7 | -6
 
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mei so ein schöner Kindergarten Als ob die US-Truppen Aussagen machen könnten über die tatsächliche Stärke der Taliban. Als ob das überhaupt für die USA von Interesse wäre - ja JSBach interessierts und nimmt das ganze voll ernst (geschätzter Scholl-Latour??? Schonmal ein Buch von dem GANZ gelesen? eieiei). Wahrscheinlich träumen manche immer noch, dass in Afganistan effektiv die NATO und die USA gegen die bösen Terroristen kämpft.

Zur bitteren Realität:
Eine schöne Weihnachtsmeldung musste her, also hat man ein paar Lager in die Luft gejagt, wahrscheinlich ohne zu wissen, wer da alles dabei war.
"Außerdem konnten viele Schlüsselfiguren der radikalislamischen Taliban in der Hochburg Marja getötet werden. " Klar. Irgendwelche Jungs mit einer AK47 sind Schlüsselfiguren. Fakt ist, dass die Streitkräfte oft keine Ahnung haben, wer wo wieviel zu sagen hat.
Und wieviele Zivilisten waren dabei?
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27.12.2009 23:58 Uhr von shadow#
 
+4 | -3
 
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@jodta: Übersetzen kannst du nahezu alle Kommentare von kommentator3, Perisecor und Konsorten in solchen Threads mit:
"Alle Afghanen sind Terroristen. Je mehr Tote desto besser, egal wen es erwischt!"
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28.12.2009 00:17 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -0
 
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grossartiger sieg: >>Außerdem konnten viele Schlüsselfiguren der radikalislamischen Taliban in der Hochburg Marja getötet werden.<<

da wurde anscheinend wieder einmal auf unsanfter weise eine hochzeitsgesellschaft aufgelöst.

weshalb es mich dabei auch nicht wundern würde, wenn unter diesen "schlüsselfiguren" wieder einmal frauen und kinder dabei waren.

aber hauptsache, man kann derartige aktionen später als völkerrechtlich legitim verkaufen, wirklich glauben muss es ja keiner.

und mir ist das publikum durchaus bekannt, dass sich über scharfschützenrekorde aufgeilen kann, wenn jemand mit
turban aus kilometerweiter entfernung umgenietet wurde.

p. s.
die koalition der willigen wird diesen inszenierten konflikt nicht als sieger feiern, sondern bereuen.
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28.12.2009 00:17 Uhr von RickJames
 
+5 | -2
 
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kommentator3: Die Russen haben in den 10 Jahren als die da waren 700.000 Mujahideen getötet. Die ISAF haben in 8 Jahren nicht mal ein Zehntel davon an Taliban getötet.
Bisher hatten wir noch glück das die Taliban keinen richtigen Sponsor gefunden haben, aber wenn das passiert können wir gleich abziehen. Sobald aber Israel anfängt den Iran zu attackieren werden die Iraner das Gefahren-Nutzen-Potential noch mal neu abwiegen und dann kann es sein das die ISAF in Afghanistan ein riesen Problem bekommt. Die Russen hatten damals 120.000 Mann in Afghanistan davon waren 100.000 Kämpfende Truppe.
Die ISAF hat 73,000 Man da unten und keiner weiß wie viele davon überhaupt einsatzbereit sind. Bei den Deutschen sind es gerade mal 33%-40% und ich glaube dass das noch eine sehr zuversichtliche Angabe ist.
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28.12.2009 00:23 Uhr von selphiron
 
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jaja: selbst als der 2. WK fürdie Deutschen zum Vertedigungskrieg wurde und zahllose Niederlagen kamen wurde jeder getöteter Amerikaner zum hochrangigem Offizier und aus einem abgeschossenem Panzer wurde gleich eine ausgeschaltete Division.Kennt die Menschheit.Merkt sie es?Nein wie so oft nicht.
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28.12.2009 00:47 Uhr von Bleifuss88
 
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Die Irak-Strategie: in die Breite zu gehen statt nur strategisch wichtige Punkte zu kontrollieren wird derzeit in Afghanistan ausprobiert. Im Irak hat es sich in den letzten Jahren ausgezahlt, im Gegensatz zu Somalia, wo man drumherum abriegelt, ohne reinzugehen. Ob diese Strategie dauerhaft Erfolg haben wird? Wir werden es sehen.
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28.12.2009 01:27 Uhr von RickJames
 
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28.12.2009 01:31 Uhr von usambara
 
+2 | -2
 
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@Bleifuss88: ausgezahlt wurden viele $- und damit wird eine reine Sunniten-Milz mit über 100.000 Mann unterhalten, die
als Gegenmacht zur schiitischen Regierung und deren
Milizen in Stellung gebracht wird, um dem Irak nicht völlig
an den Iran zu verlieren.
Das hat zur (vorläufigen) Beruhigung geführt, nicht die zusätzlichen Truppen.
Afghanistan ist ein ganz anderes Kaliber (Terrain, Größe des Aufstandsgebietes) als der urbane Irak
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28.12.2009 06:08 Uhr von DeeRow
 
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Schön Dann kann es ja auch in 2010 weitergehen.

So "erfolgreich" wie man ist, kann man nun ja nicht aufhören.


Nur eine Frage habe ich: Wieviele "hohe Mitglieder" haben die eigentlich? Ich meine, "Wir" töten ja ständig "Hohe Mitglieder"....
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28.12.2009 14:29 Uhr von Perisecor
 
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@ shadow#: ""Alle Afghanen sind Terroristen. Je mehr Tote desto besser, egal wen es erwischt!""

Nö.

Aber wer sich des Nachts um gestohlene Tanklaster gruppiert, aus welchem Grund auch immer, hat eben pech.

Genau so verhält es sich bei den Leuten, die sich 1991 unfreiwillig und 2003 freiwillig als Schutzschilde für Saddams Militärkomplex hergegeben haben.

Ich bin der Meinung, dass man keinen Krieg sauber führen kann. Und auch der Versuch dazu am Ende nur mehr Leuten schadet.
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28.12.2009 16:51 Uhr von selphiron
 
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Perisecor: "Und auch der Versuch dazu am Ende nur mehr Leuten schadet. "
Kannst du mir das bitte erläutern?Ich bin da nämlich anderer Meinung.
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28.12.2009 19:49 Uhr von XFlipX
 
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"Bagdad-Bob“ oder „Comical Ali“ - oder um genauer: zu sein, der Informationsminister (Muhammad as-Sahhaf) unter Saddams Regiem war wohl am lustigsten. Der hat sogar wegen seiner völlig unglaubwürdigen Propagandaaussagen wärend des 3. Golfkrieges ne Fangemeinde im Westen gehabt. Die haben ihm auch die zwei obigen Spitznamen spendiert.

XFlipX

Ps.: Weil es hier gerade das Thema Kriegspropaganda angesprochen wurde...

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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28.12.2009 20:07 Uhr von kommentator3
 
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@shadow#: "Alle Afghanen sind Terroristen. Je mehr Tote desto besser, egal wen es erwischt!"

Du kannst von mir aus denken was du willst.

Ich wünsch dir, dass du und deine Frau/Freundin (wahrscheinlich hast du keine) mal 1 Jahr oder so unter Taliban-Herrschaft leben müssen.

Ob du diese Leute dann noch für edle Freiheitskämpfer hältst, weiss ich nicht. Das hängt davon ab wie tief deine links-grün-dumme Indoktrination schon gediegen ist, und ob du das ganze überlebt hast.

[ nachträglich editiert von kommentator3 ]
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28.12.2009 21:57 Uhr von Perisecor
 
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@ Selphiron: Bei einem sauberen Krieg muss man immer Abstriche machen.

Man lässt Ziele aus, um niemanden zu gefährden. Man setzt weniger Truppen ein (=Gefahr für eigene Truppen und Gefahr, dass man den Gegner nicht besiegen kann) oder zu viele (=zu teuer).

Meiner Auffassung nach bringt ein großer Aufwasch mehr, denn wenn die kriegerische Situation vorbei ist, kann ein Aufbau beginnen und schneller vorangetrieben werden.
Sieht man ja gut in Afghanistan und im Irak. Die Kriege wurden halbherzig geführt, es wurden viele Kompromisse eingegangen und jetzt kränkeln die Staaten vor sich hin.

Hätte man direkt von Anfang an die Taliban und alle, die meinen, sie müssen Warlord spielen, ausgeschaltet oder sonst wie handlungsunfähig gemacht, hätte man das Land viel weiter bringen können.

Sicher wären dadurch mehr Menschen gestorben, auch mehr Zivilisten, ohne Frage.
Aber lieber eine anfänglich hohe Opferzahl und danach geht es den übrigen Menschen besser, als Jahre voller Angst, Bedrohung und ohne Besserung in Sicht.

Im Irak ist es ähnlich.

Gegenbeispiele sind z.B. französische Raids gegen die Elfenbeinküste. Keine Diskussion, kein Aufsehen, ein Haufen Sachschaden und Tote, aber danach läuft es wieder für mehrere Dekaden.

Ich hoffe, ich konnte meine Worte ausreichend gut und verständlich in Worte fassen. Sonst unterstellt man mir wieder, ich finde es toll, wenn Zivilisten sterben. :)

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