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Abschiedsbrief für Baby in Babyklappe

In einem Abschiedsbrief bittet eine Mutter ihren Sohn, den sie nach seiner Geburt in die Lübecker Babyklappe legte, um Entschuldigung.

In diesem Brief gibt die Mutter an, versagt zu haben und dass ihr Leben ein einziges Chaos sei. Deshalb sei sie zu diesem Brief gezwungen.

Ein Brief dieser Art ist später das Einzige, was so einem Kind hilft, die Beweggründe für seine Weggabe zu verstehen. Der deutsche Ethikrat würde solche Babyklappen am liebsten verbieten.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Mutter, Baby, Verbot, Abschiedsbrief, Babyklappe, Ethikrat
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2009 09:57 Uhr von Klassenfeind
 
+15 | -5
 
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Das "Berührt" wirklich: "Tief"....wenn es einer Frau soo schlecht geht..das sie ihr Kind weggeben muß.....
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27.12.2009 09:58 Uhr von supermeier
 
+69 | -0
 
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Ein wenig mehr Intelligenz: würde dem Ethikrat ganz gut stehen.
Vielleicht finden die ja ein Baby auf der Müllkippe ethisch und moralisch sinnvoller.

Ansonsten kann ich dem Kommentar des Autors nur zustimmen.
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27.12.2009 10:30 Uhr von atrocity
 
+24 | -1
 
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Deppen "Der deutsche Ethikrat würde solche Babyklappen am liebsten verbieten."

Weil die alternativen ja so viel besser sind...
Warum braucht man eigentlich eine Ethik Kommission? Sind die Leute nun zu doof um sich selber eine moralische Meinung zu bilden? Gerade in dem Bereich hat doch eh jeder ne andere Meinung.
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27.12.2009 10:38 Uhr von Bonzenkind
 
+24 | -0
 
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Verbieten!? Ich stimme da mit supermeier´s Meinung überein. Sollen sie doch froh sein, dass es auch andere Wege als Aussetzung oder gar Mord gibt, wenn man wirklich überfordert ist. Mein Gott, denken hilft.
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27.12.2009 10:56 Uhr von Copak
 
+9 | -1
 
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Fällt das nicht unter das Briefgeheimnis?
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27.12.2009 11:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -1
 
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Der deutsche Ethikrat argumentiert damit, dass Babyklappen das Töten von Kindern nicht verhindert, da die Mütter in auswegloser Situation sind. Das Freigeben zur Adoption ist hingegen sowieso erlaubt. Also theoretisch kann jede Mutter ihr Kind sofort nach der Geburt auch zur Adoption abgeben.
Argument für die Babyklappe ist, dass die Mutter das Kind anonym abgeben kann, was viele Mütter vorziehen.
Viele Mütter bereuen aber anscheinend Monate oder Jahre später den Schritt.
Argumentation ist, dass Mütter, die noch so weit bei Verstand sind, dass sie ihr Kind bei der Klappe abgeben, auch ihr Kind zur Adoption freigegeben hätten - hier hätte es jedoch Beratungssgespräche gegeben und die Mutter wäre beraten gewesen ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt ihr Kind zu behalten.
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27.12.2009 11:12 Uhr von aawalex01
 
+4 | -1
 
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Warum will der Ethikrat solche Babyklappen verbieten.Dann wird es noch mehr Tote Kinder geben.Lieber in die Babyklappe geben als Töten.Obwohl ich auch das nicht für gut heiße.Spass wollen sie alle haben aber sich dann um die Verantwortung drücken.Solche Leute kann ich leiden!!!
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27.12.2009 12:13 Uhr von DerMaus
 
+5 | -0
 
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Typisch Bildzeitung wenns grad nix spannendes gibt, wärmen wir einfach Stories von vor 2 Jahren auf!
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27.12.2009 14:46 Uhr von Floppy77
 
+0 | -1
 
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Der Ethikrat: hat einen an der Klatsche.

Es ist immer noch besser für ein Baby in der Babyklappe abgegeben zu werden, als aus dem Fenster geworfen oder in der Mülltonne entsorgt zu werden. Und auch besser, als bei einer Frau aufzuwachsen die schon mit dem eigenen Leben überfordert ist. Da würde dann später das Jugendamt einschreiten müssen und für das Kind wäre das nicht grad leichter.

@kemosabe666
Ich denke mal, es ist keine leichte Entscheidung für eine Frau da ihr Kind rein zu schieben. Ich finde das auch nicht feige, auch wenn es anonym ist. Das kostet bestimmt sehr viel Überwindung.
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27.12.2009 15:21 Uhr von snake-deluxe
 
+3 | -7
 
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ja ja hätt die alte mal net rumgehurt
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27.12.2009 17:28 Uhr von Dracultepes
 
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Da ich in meinem Bekanntenkreis einige habe die vom Beruf her solchen Leuten helfen, frage ich mich wie es sowas kommen kann. Ich kriege jedesmal wieder mit wie man noch so gescheiterten Menschen versucht zu helfen. Daher muss die Dame schon ne menge verbockt haben um in so ein "Chaos" zu geraten. Wohl zu oft den leichteren Weg gewählt.

Vllt entscheidet sie sich ja noch anders.
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27.12.2009 18:06 Uhr von nostre2008
 
+0 | -3
 
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habe die eigentlich: das Problem mit der Klappe hinbekommen? Da gab es ja Probleme weil Mandy die Mechanik nicht so ganz klargekommen ist.....
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27.12.2009 18:13 Uhr von merapi
 
+0 | -0
 
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ehrlich gesagt: ist es mir lieber eine frau bringt ihr baby zu einer babyklappe als es in einem moment der verzweiflung zu töten. meiner meinung nach wäre dieses dann viel häufiger der fall wenn der ethikrat sein vorhaben durchsetzen könnte
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27.12.2009 19:32 Uhr von shortbread
 
+0 | -2
 
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ethikrat ist das sowas wie die zentralräte der juden/muslime/... ?
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27.12.2009 22:18 Uhr von tommy1st
 
+0 | -0
 
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@MacClouds: Sag mal, du willst hier nicht etwa jemanden auf den Arm nehmen, so kurz vorm Jahreswechsel... - oder? Musste echt grinsen ;-)
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29.12.2009 21:38 Uhr von SpEeDy235
 
+0 | -0
 
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Der Ethikrat kann: machen was er will. Wo sollen die Leute ihre Kinder sonst abgeben, wenn sie sie nicht aufziehen und pflegen können? Vielleicht einfach wegschmeissen wie es schon einige Mütter gemacht haben? Der Ethikrat sollte sich hier mal überlegen was er da sagt und auch Alternativen anbieten.
Ich find es aber von der Mutter gut, das sie wenigstens einen Abschiedsbrief schreibt, das zeigt ja das sie vernünftig ist.

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