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China nimmt schnellsten Zug der Welt in Betrieb

In China pendelt seit neuestem ein Hochgeschwindigkeitszug mit einer Spitzengeschwindigkeit von 394 km/h zwischen Wuhan und Guangzhou hin und her. Damit verkürzt sich die Reisezeit der 1000 Kilometer langen Strecke von über zehn auf drei Stunden.

China schaffte es somit erstmals einen Zug jenseits der 300 km/h Marke zu entwickeln, der nicht komplett aus deutscher Hand stammt. Chinas Ziel ist es aber, in absehbarer Zeit eigene Technologien ohne ausländisches Know-how zu entwickeln.

In Zukunft wird über kurz oder lang die Volksrepublik China bei neuen Projekten, wie mit dem geplanten Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Kanada nach Las Vegas, zusammen mit dem Schienenbauspezialisten Bombardier, eine entscheidende Rolle einnehmen.


WebReporter: skyerjoe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Welt, Zug, Betrieb, Geschwindigkeit
Quelle: www.tagesschau.de

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27.12.2009 09:52 Uhr von borgdrone
 
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tja: Weil Deutschland pennt.

Die Wüste Gobi pflastern die auch noch mit Photovoltaikanlagen zu
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27.12.2009 09:54 Uhr von CageHunter
 
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Allen die chinesisch sprechen sei geraten sich in China Arbeit zu suchen, mir scheint die Wirtschaft boomt. Keine Ahnung was da so lange gedauert hat, aber die Projekte werden immer größer und interessanter. Da kann ein Blick in die Stellenausschreibungen nicht schaden ;)

Schon komisch...was des Einen Wirtschaftskrise ist, ist des Anderen Boom?^^
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27.12.2009 10:01 Uhr von Bonzenkind
 
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Ohje Wenn´s da mal hoffentlich keinen Unfall gibt.

@ CageHunter: Nicht überall in China sind die Arbeitsumstände wirklich gut... Klar, es gibt auch Firmen, die ihre Mitarbeiter gut behandeln, aber leider auch viele, die wirklich schlechten Einfluss auf die Gesundheit (physisch & psychisch) haben können. Leider. :(
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27.12.2009 10:06 Uhr von shathh
 
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CageHunter: Nein danke, ich steh nicht auf Versklavung und Entmündigung.
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27.12.2009 10:13 Uhr von CageHunter
 
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Klar: ich höre und lese auch immer wieder von den günstigen Umständen...allerdings möchte ich bezweifeln, dass europäische Angestellte oder Koorperationspartner so behandelt werden, wie es im eigenen Land gehandhabt wird.
Sehe ich das falsch?
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27.12.2009 10:16 Uhr von Lawelyan
 
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Wir werden China noch danken Die zeigen uns gerade was man erreichen kann, wenn man auf "Urheberrechte" scheißt ;)

Die machen das, was ich vor Jahren gepredigt und mittlerweile nur noch für mich denke....

Schafft die Rechteverwerterverbrecher ab und wir werden auch einen Boom erleben.

Die Chinesen haben sowas nicht und denen geht es immer besser, mal sehen wie lange es dauert, bis unsere "Mächtigen" das auch endlich einsehen und den Widerstand gegen allgemein zugänglichen Wissen einstellen
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27.12.2009 10:17 Uhr von lina-i
 
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Schlechte Recherchen bei der ARD? Wikipedia:
"Höchstgeschwindigkeiten im Regelbetrieb

Im September 2006 stellte der spanische Velaro E mit 404 km/h einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für Züge im Regelbetrieb auf.[6] "

Absolute Verschwendung von GEZ-Gebühren, wenn dann auch noch solche Fehler passieren.

Noch ein Hinweis:
Auf der gebauten Transrapidstrecke in Shanghai wurden im Testbetrieb 501,5 km/h erreicht. Die Betriebsgeschwindigkeit im Linienverkehr beträgt 430 km/h, die auf der kurzen Strecke für ca. 50 Sekunden gefahren wird.

Die Züge fahren aber im Gegensatz zu den chinesischen Zügen auf einer nicht schienengebundenen Trasse.

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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27.12.2009 10:23 Uhr von no_trespassing
 
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China wird in gewisser Weise überschätzt: Knackpunkt ist, dass es ein Milliardenvolk ist. Sowas ist nur bei Kriegen förderlich. Bei allem anderen hindert es.

China wird dasselbe Problem mit der Vergreisung bekommen, wie Deutschland auch, nur fünfzehnmal drastischer.

China hat 2 Billionen $ Devisenreserven. Setzt man das in Relation zur Bevölkerung, sind das aber nur etwas mehr als 1500 EUR pro Nase.

Genauso die staatliche Unterdrückung und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Was hat man davon, wenn man billig für den Westen produziert, aber sich dafür die ganze Heimat kaputtmacht (Flüsse vergiftet, Städte versmogt, Natur zerstört, die Bevölkerung krank wird)?

Irgendwann werden diese Probleme das Land einholen, das ist sicher, und dann wird es brenzlig.
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27.12.2009 11:07 Uhr von borgdrone
 
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@no_trespassing: Was hat man davon, wenn man billig für den Westen produziert, aber sich dafür die ganze Heimat kaputtmacht

mittlerweile wird hier im Westen auch sehr billig produziert und kaputt gemacht wird hier Kultur, soziale Sicherheit, Mitbestimmung und in vielfacher Hinsicht auch unsere Natur.

Warum ist man im Blick auf andere Staaten immer so klarsichtig und mit Blick auf sich selbst so blind
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27.12.2009 11:18 Uhr von datenfehler
 
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und warum? Warum wohl überholen uns die Chinesen (und viele anderere asiatischen Länder) nach und nach in jedem Bereich?
Weil die hochnäsige, deutsche Bevölkerung über die nur lächeln kann. "Guck mal! Das nennen die Auto? Ha! Der Toaster is ja nur ne Billig-Kopie. Alles minderwertig, was da aus China kommt. Die haben ja soviele Leute und die meisten sind arm und dumm."
Und dank dieser beschränkten Meinung werden China und Indien uns in vielen Bereichen (wohl auch früher oder später dem Maschinenbau - dem letzten, was wir momentan noch am Besten können.) überholen, wie Japan es beispielsweise mit Autos und Elektroartikeln getan hat.

@Lawelyan
Was du für einen MIst von dir gibst, ist ja nicht mehr feierlich.
"Die machen das, was ich vor Jahren gepredigt und mittlerweile nur noch für mich denke...."
Ja bitte. Behalts für dich oder predige es einer Wand.

"Schafft die Rechteverwerterverbrecher ab und wir werden auch einen Boom erleben."
Welche Begründung hast du für diese Theorie denn? Nur weils dir nicht passt, dass du für manche Sachen soviel Geld zahlen musst?

"Die Chinesen haben sowas nicht und denen geht es immer besser, mal sehen wie lange es dauert, bis unsere "Mächtigen" das auch endlich einsehen und den Widerstand gegen allgemein zugänglichen Wissen einstellen"
Den Chinesen gehts nicht deßhalb immer besser! Ich weiß nicht, was ich veranlasst überhaupt so eine Behauptung aufzustellen?! China und frei zugängliches Wissen??? China hat viele Arbeitskräfte, die für wenig Lohn arbeiten. Wir kaufen ihnen das Zeug ab. Geld kommt ins Land und der Lebensstandard steigt. So einfach ist das. (Der nächste schritt ist, dass sie selbst immer hochwertigere Waren wollen und auch dahingehend produzieren).
Frei zugängliches Wissen in China? Offensichtlich warst du nie in China oder hast je etwas über China gelesen, sonst würdest du so einen Nonsens nicht schreiben.
Ich behaupte mal, dass du gerne gratis Software, Musik und Filme rechtfertigen willst und verwechselst das mit Bildungsfreiheit. Falsch "gedacht" von dir. Setzen sechs!
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27.12.2009 11:54 Uhr von rezesion
 
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China hat transrapid wohl doch gekauft: http://www.welt.de/...

http://www.focus.de/...

http://www.news.de/...

war aber schon 2008





da gehen sie hin die miljarden und aber miljarden ich kann es nicht glauben alleine die ganzen Arbeitsplätze und die Steuereinnahemn die da flöhten gehen.



und in der news quelle nachzulesen wie man es richtig macht.
Chinesische Innovationen
....
Die Firma blabla aus Kassel stellt die Übergänge zwischen Eisenbahnwaggons her. In China ist blablan gezwungen, dies mit einem chinesischen Gemeinschaftsunternehmen zu tun. Natürlich fließt da Know-how ab, sagt Marcus xyz, der Schanghaier Manager der Firma blabla........


[ nachträglich editiert von rezesion ]
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27.12.2009 13:55 Uhr von joschi1985
 
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zum Thema schlechte Recherche. @lina-i

man sollte nicht Rekordfahrten für Serienzüge, mit Reisegeschwindigkeit vergleichen. und um das geht es in diesem Artikel.

zum Vergleich:

Die Spanische Staatsbahn (RENFE) bestellte als erste Bahngesellschaft einen als Velaro E bezeichneten Velaro. Mit einer Reisegeschwindigkeit von 350 km/h und einer Spitzengeschwindigkeit von 403,7 km/h[2] ist diese Variante momentan der schnellste in Serie gefertigte Zug der Welt.

Bombardier Zefiro:
Zefiro ist eine Bauart von Hochgeschwindigkeitszügen der Bombardier Transportation.

Mit einem chinesischen Partner sollen insgesamt 40 Triebzüge mit je 16 Wagen produziert werden. Nach Angaben des Herstellers handelt es sich dabei um den bis dahin größten Auftrag des chinesischen Eisenbahnministeriums für Fahrzeuge. Die Herstellung der Züge soll in Werken des Herstellers in China erfolgen. Erste Fahrzeuge sollen im 2. Quartal 2009 auf die Schiene gesetzt werden.[1]


Ende September 2009 bestellte des chinesische Eisenbahnministerium 80 weitere Triebzüge, die mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 380 km/h die schnellsten im kommerziellen Einsatz genutzten Züge werden sollen.[2]
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27.12.2009 16:08 Uhr von Dracultepes
 
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China und entwickeln? Das ich nicht lache

Das einzige was die entwickeln sind kleinere Kameras damit sie Sachen zum kopieren noch besser fotografieren können.

Die Unternehmen werden ins Land geholt in z.b. Sonderhandelszonen und dort dürften dann Güter für den chinesischen Markt Produziert werden. Und ihr könnt sicher sein das nicht alle Schweißer nur da schweißen. Die Unternehmen haben die Qual der Wahl, entweder Geld verdienen + Gefahr das Know How abfließt oder kein Geld verdienen und vielleicht kein Know How abfluss.

Boeing produziert da z.b. nur ältere Flieger mit älteren Komponenten die nicht Up to Date sind und ein deutscher Windanlagen hersteller auch nur ältere oder nicht so wichtige Teile.
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27.12.2009 17:06 Uhr von Kartoffelnase
 
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@tsunami13: Seid dem Aufkommen der Kritik an chinesischem Spielzeug hat die chinesische Regierung extrem strenge Auflagen auferlegt.

Eine Stichprobe im Frühjahr hat gezeigt, dass chinesisches Spielzeug mittlerweile weniger belastet ist als amerikanisches.

Einen schlechten Ruf wird man halt schlecht los.

Du kannst dir sicher sein, nach Skandalen werden die Kontrollen aufeinmal extrem streng, da Skandale nicht im Interesse der Regierung sind.

Chinesische Milch? Da wirst du nie mehr Melamin finden. Es gibt 3 Zwischenkontrollen bis zur Endverarbeitung, früher keine.

Chinesisches Spielzeug? Das wird nun für einige Zeit zu unrecht als dreckig gelten, und Eltern kaufen amerikanisches, welches verdreckter ist.


Das schlechte prägt sich halt leider ein und bleibt für immer.


Wer behauptet, dieser Zug sei gefährlich, hat keine Ahnung. Steckt die Regierung dahinter, wird sicherlich nicht bei Qualität gespart. Die haben genug Geld, die werden bei Milliarden-Projekten sicher nicht an Material & Qualität sparen...
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27.12.2009 17:54 Uhr von Kartoffelnase
 
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@ Judas II: Was ist das wieder für eine hochnäsige Argumentation.
Bei einem Milliarden-Projekt der chinesischen Regierung wird an Qualität gespart? Klar, oder?

das CCTV-Hotel, welches komplett abbrannte, brach NICHT zusammen. Das WorldTradeCenter schon. Aber na klar, die chinesische Regierung baut nur Billig-Ware?!

Natürlich wird bei Billig-Ware für 20 Cent bei der Qualität gespart, man ist dann auch selbst Schuld, wenn man nicht mehr bezahlt.

Aber wer produziert deine tollen Elektronik-Artikel, dein Handy und was auch immer, welches qualitativ einwandfrei ist? Ein Grossteil der Güter des täglichen Lebens sind Made in China und qualitativ einwandfrei, viele Leute wollen das einfach nicht wahrhaben. Kauft man wieder etwas tolles im Media Markt, ist es so gut wie immer Made in China und dennoch qualitativ gut... aber das wird den Chinesen nie gutgeschrieben, immer nur das Schlechte, nie das Gute gönnt man ihnen. Typische Hochnäsigkeit...

Schon komisch, dass es in China kaum Zugunfälle gibt? Schon komisch, das noch kein einziger China Railway HighSpeed-Zug einen Unfall hatte?

Durch solche Vorurteile wirst du schon bald auf die Fresse fallen, wenn sie uns in allen Bereichen überholen. Man hat über Japan auch immer schlecht geredet bezüglich Qualität, und nun ist Japan in Sachen Technik führend in Qualität. So schnell kanns gehen...

[ nachträglich editiert von Kartoffelnase ]
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27.12.2009 18:13 Uhr von Dracultepes
 
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@kartoffelnase: Das Problem mit chinesischen Dingen ist das man Form etc. schnell kopieren kann, das aber auch viel Know How in der Zusammensetzung der Materialien steckt, das kann man weniger schnell und gut kopieren.

Ich gehe aber auch davon aus das die bei so einem Prestigeobjekt keine Kosten und Mühen scheuen.
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27.12.2009 18:23 Uhr von Kartoffelnase
 
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@Dracultepes: Chinesen können also deiner Meinung nach nur kopieren, und nur dann ist es gut?

Ich kann dir verschiedenste chinesische Marken nennen, die in China für Ihre Qualität und ihre Innovationen bekannt sind. Chinas Heimmarkt ist enorm gross und nicht zu unterschätzen, doch wegen dem schlechten Ruf verkaufen sich diese hochqualitativen Dinge nicht, lieber greift der Europäer zur "Nachmache" des bereits bekannten, statt ein viel besseres voll chinesisches Produkt zu kaufen. Zum Beispiel sind chinesische Handyfälschungen Schrott, jedoch gibt es sehr gute voll chinesisch entwickelte Handys, da sich eine Marke etablieren muss, eine Fälschung jedoch nicht...

Der Zug wurde komplett selbst entwickelt und ist genau deswegen ein Zeichen der Regierung, Eigenentwicklungen zu fördern. Milliardenbeträge fliessen für Innovationsförderung, in verschiedensten Bereichen werden chinesische Wissenschaftler immer bedeutender.

Ich will China nicht in den Himmel loben, sie haben immense soziale und strukturelle Probleme, doch man sollte dennoch ihre Fortschritte würdigen und nicht einfach alles schlechtreden.

[ nachträglich editiert von Kartoffelnase ]
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27.12.2009 18:45 Uhr von Dracultepes
 
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@kartoffelnase: Guck dir ihren Automarkt an, der ist voll von "eigenentwicklungen" und sie wollen demnächst auch ein Flugzeug selber "entwickeln", wieso sonst durfte sich ein Flugzeughersteller da ansiedeln.

Ich bezweifel einfach das es eine Kompletteigenentwicklung ist, schon allein aus dem Grund dass das auch in China zulange dauern würde bei 1 anzufangen wenn wir bei 2000 sind.

Ich glaube einfach nicht das alles selber entwickelt ist, ich kanns aber nicht beweisen. Das will ich auch garnicht. Wenn Deutschland weiter so abkackt und sich über die Bildung streitet, dann wird Deutschland bald importieren und kopieren.
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27.12.2009 19:00 Uhr von Kartoffelnase
 
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@Dracultepes: kackt nach deiner Meinung China ab und die Bildung wird immer schlechter? Sämtliche Statistiken, egal von wo, zeigen jedoch das Gegenteil. Chinesische Unis gelten als sehr gut & die absolventen werden weltweit gerne angestellt aufgrund ihrer hohen Qualifikationen. Dies sollte nach deiner Meinung die Innovativität immens steigern, und genau dies passiert ja zurzeit.

Na klar, die Entwicklungskosten sind im effektiven an Wissenschaftler gegangen, die Däumchen gedreht haben?
Langsam wird es wirklich peinlich... als nächstes ist China auch nicht mehr der Erfinder von Buchdruck, Papier, Feuerwerk, Porzellan usw.? xD

Glaub schön weiter an die tolle westliche Welt wo alles selbst entwickelt wird, und an ein China, welches nur wegen Kopieren so schnell wächst. Das Ziel der Partei ist es, Eigenentwicklungen zu fördern, und dieses Projekt war ein Symbol davor... und genau dann sollen sie geklaut haben? hahahaha

Natürlich wird noch sehr viel kopiert, jedoch hat China´s Regierung vorallem in den Zugbau in Eigenentwicklungen investiert.

Wie gesagt, ich will nichts in den Himmel loben, aber das sie dort Fortschritte machen darf man doch würdigen?! Japan hat früher auch alles kopiert, Kawasakis waren billige BMW-Kopien, und wie sieht´s heute aus? ...

@Judas II
Die älteren CRH´s hatten viel deutsche Technologie, welche BEZAHLT wurde, offen und fair. Diese Bezahlungen sind Peanuts und es wurde auch nicht behauptet, Sie hätten es selber entwickelt.

Es wird noch sehr viel kopiert, klar, aber wenn sie mal etwas selber machen, sollte man dies auch loben, sie schlagen den gleichen Weg ein wie es Japan tat und die haben sich auch sehr gut entwickelt.

[ nachträglich editiert von Kartoffelnase ]
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27.12.2009 19:11 Uhr von Dracultepes
 
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@kartoffelnase: Lies nochmal genau ;)

Ich hab nur von deutscher Bildung gesprochen.

Über chinesische Bildung kann man sich streiten, zumindest was ich von unseren Austauschstudenten gehört habe stimme ich dir gerne zu. Auch wenn sie in meinen Augen falsche Methoden anwenden um Wissen zu vermitteln. Aber das mag jeder anders sehen, ihre Qualifikationen sprechen für sie.
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27.12.2009 19:21 Uhr von Kartoffelnase
 
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wenigstens kommen wir in irgendeiner Sicht auf einen Nenner, hehe ;-)
Mein Sohn macht auch gerade ein Austausch-Jahr in der Volksrepublik, hat er freiwillig gewählt und hat bisher sehr Positives erlebt =) Klar ist der Konkurrenz-Kampf dort ziemlich gross, doch China ist ein Entwicklungsland und wenn man sich verbessern will, muss man sich auch mehr anstrengen, nur so kann der Westen ein- bzw. überholt werden, was in den Augen der doch sehr ehrgeizigen Chinesen das höchste Ziel ist.

Viele Chinesen kommen mit dem eindrucksvollen Argument:
"Nur wenn wir hart arbeiten, wird es die nächste Generation noch besser haben"
Was wirklich sehr stimmt. Nur mit harter Arbeit und viel Ehrgeiz wird China wieder zu alter Stärke kommen. China war einmal die fortschrittlichste Zivlisation der Welt und will es unbedingt wieder werden.
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27.12.2009 22:17 Uhr von maki
 
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@IStanntischgesindel: Von wem wem sollen sie den Zug denn geklaut haben, wenns der "weltweit schnellste" ist?
Von irgendwelchen Aliens?

Der Scheiss-Westen platzt fast vor purem Neid auf China, das ist alles...
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28.12.2009 03:10 Uhr von Kartoffelnase
 
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@daim01: Und wenn man sein Hirn anschaltet, begreift man, das "Rekordfahren" mit Serienzügen nicht mit der Betriebsgeschwindigkeit verwechselt werden darf.



Lies doch das:

"Die Spanische Staatsbahn (RENFE) bestellte als erste Bahngesellschaft einen als Velaro E bezeichneten Velaro. Mit einer Reisegeschwindigkeit von 350 km/h und einer Spitzengeschwindigkeit von 403,7 km/h[2]"

Schön, Spitzengeschwindigkeit ist 403.7km/h, jedoch fährt er bei Reisen nur 350 km/h, da der schlicht nicht für Regelbetrieb mit dieser Geschwindigkeit gebaut ist. Die Spitzengeschwindigkeit ist nicht die Höchstgeschwindigkeit im normalen Regelbetrieb.

Die 394 km/h der chinesischen Staatsbahn sind jedoch Höchstgeschwindigkeit bei NORMALEM Regelbetrieb, er wurde bereits in Betrieb genommen und Passagiere wurden mit diesem Speed befördert.

Bei Spitzengeschwindigkeitstests kommt der neue CRH sehr wohl auf über 404 km/h, der Velaro ist wirklich nicht mehr der schnellste Zug der Welt, der Wikipedia-Eintrag ist schlicht noch nicht aktualisiert... ARD hat schon einigermassen recherchiert.

zum Rechtschreibefehler: Stanntischgesindel entstand nicht durch Grammatikfehler, sondern da das "N" neben dem "M" ist. Viel bedenklicher und peinlicher finde ich, dass du, obwohl du kritisiert, selbst Grammatikfehler machst, die nicht durch Tippfehler entstehen, sondern durch schlechtes Deutsch... ich bin nicht einer, der auf sowas aufmerksam macht, aber wenn du dich schon auf solch ein Niveau begibst:

es heisst "einen Duden"
es heisst "dass der spanische..."

die etlichen fehlenden Kommas lasse ich mal weg...
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28.12.2009 04:03 Uhr von Dracultepes
 
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@kartoffelnase: Ja in sachen Lernbereitschaft hängen wir hinten dran ;)
Unsere Austauschstudenten lernen alles schlicht auswendig, sind zu beneiden. Ist in den gefilden ja sehr verbreitet Japan hat z.b. auch diese Mentalität. Das bringt enorme Vorteile aber auch Nachteile. Wie gesagt wenn wir hier weiter so schluren hängen die uns ab.



@maki
-Shinkansen
-ICE
-Velaro
-TGV
-AGV

Die Franzosen waren schon über 500 kmh. Allerdings nicht im Regelbetrieb das stimmt. Aber ihr glaubt doch nicht wirklich das alle Erkenntnisse anderer Nationen die schnelle Züge haben verpuffen. Und ich rede nichtmal von Diebstahl sondern von normalem Austausch. Jeder weiss welches Dilemma der ICE hat weil er keine Vollreifen einsetzt. Der gute Radreifenbruch. Sowas wird jeder der einen schnelleren Zug plant bedenken.

Es wird sich zeigen wie zuverlässig die Technik ist. Das ist kein Neid, sondern einfach ein bitterer Beigeschmack der Vergangenheit und eine gewisse Sorge der Industrie die wir an der Uni schon mitkriegen wenn mir mit Leuten aus Teilen der Industrie sprechen.

Und nicht nur die Chinesen können sowas, auch bei den Amis gab es mal groß was. Da hat ein Windenergieanlagenhersteller die Anlagen der deutschen Konkurenz geknackt und die Technik in den USA zum Patent angemeldet. Durch die Streitigkeiten hatten die Deutschen erstmal mit der Einfuhr ein paar Probleme.
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28.12.2009 04:13 Uhr von hofn4rr
 
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interessant: wie die KP in den letzten jahrzehnten immer wieder aufs neue bewiesen hat, dass sie vom kapitalismus mehr ahnung haben
wie das herkunftsland des kapitalismus und sämtlich andere westlichen länder =>

die beeindruckenden projekte und erfolge in der wirtschaft waren nicht umsonst, sie wurden erarbeitet, und nicht im cassino (börse) erschwindelt.

ich bin absolut kein KP-fan, aufgrund des blutes dass an dieser ideologie klebt.
selbes gilt auch für den debitismus.

nur die KP in china hat es offenbar schon seit längerem verstanden, dass die welt sich in einem wirtschaftskrieg befindet den es zu gewinnen gilt, wobei die am höchsten verschuldeten länder die verlierer, die neuen armen länder werden.

china hat enorme währungsreserven angehäuft ohne dafür schulden machen zu müssen.

kein wunder also, dass sie damit projekte vorantreiben, wovon andere nicht mal träumen.

passend dazu auch chinas wunsch, sich auf legaler weise ackerland zu pachten, über eine million hektar brachliegendes land in kasachstan.

die etaterhöhungen für rüstung um 15% (indien 24%) scheint auch keine probleme zu bereiten.

also man könnte glatt meinen, die chinesen haben etwas größeres vor in der krise, ähnlich wie damals deutschland mit dem autobahnprogramm =>

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