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Australien: Mann entwickelt nach Herz-Transplantation Vorlieben des Spenders

Der Australier David Waters ist das jüngste Beispiel für ein außergewöhnliches Phänomen, dass Transplantationsempfänger Merkmale des Spenders übernehmen. Waters erhielt ein Spenderherz und entwickelte daraufhin eine Vorliebe für fetthaltige Snacks.

Vor der Transplantation hatte Waters keinen Hunger auf ringförmige Chips ("Burger Rings"). Die Familie des Spenders suchte Kontakt zum Empfänger, um zu sehen, was aus dem Spenderherz ihres verstorbenen Sohnes geworden ist. Dabei fanden die Parteien heraus, dass der Spender täglich "Burger Rings" aß.

Dieser Fall gibt einer Theorie Aufschwung, die besagt, dass das Gehirn nicht das einzige Organ sei, das Erinnerungen oder Persönlichkeitsmerkmale speichert. Wissenschaftler sagen, dass mindestens 70 dieser Fälle dokumentiert sind.


WebReporter: noflowers
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mann, Australien, Spende, Herz, Transplantation, Vorliebe
Quelle: www.dailymail.co.uk

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2009 15:30 Uhr von euruba92
 
+44 | -2
 
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Bräuchte ich irgendwann ein neues Spenderorgan hätte ich Angst vor den unbekannten "Vorlieben".
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26.12.2009 15:35 Uhr von Klassenfeind
 
+15 | -51
 
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26.12.2009 15:53 Uhr von aral
 
+45 | -6
 
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Klingt phantastisch, aber ich hab mal ne Theorie zu Bewußtsein entwickelt, nach der sowas gut möglich wäre :)

Wenn jedes Quentchen Materie einen Bewußtseinssplitter hätte, aber nur in einer komplexen Anordnung wie in unserem Gehirn, verbunden mit einem organischen Speicher (für Erinnerungen und um Dinge zu lernen) könnte daraus eine Persönlichkeit werden, dann könnte auch ein Herz eine klitzekleines eigenes Empfinden haben - wenn auch kein Bewußtsein. Wenn das nun in der Lage ist, dem Hirn Impulse zu geben - dann kann da schon eine Wechselwirkung entstehen...

Also z.B.: Mensch sieht Burger Rings, das löst irgendwelche Nervenreize aus, die das Herz mitbekommt und drauf reagiert indem es nen Impuls zurückschickt, den das Hirn interpretiert als "los, Essen fassen!" :)

Also nicht unbedingt Gruselecke.
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26.12.2009 15:56 Uhr von Dracultepes
 
+15 | -4
 
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Dann hoffen wir mal nicht das ein Mensch je ein Klingonisches Herz kriegt.

Puuuuuh
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26.12.2009 16:32 Uhr von kidneybohne
 
+5 | -1
 
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aslso: ich kann mir denken, dass das herz gewohntheiten hat und diese erhalten möchte.
ich weiß kein gutes beispiel, aber mir erscheint das ganze ernsthaft logisch. sehr interessante geschichte.
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26.12.2009 16:33 Uhr von XGhostDogX
 
+11 | -0
 
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Kommt noch: dass das Herz eines Mörders einen zum Mörder macht :)
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26.12.2009 17:08 Uhr von Ithuriel
 
+4 | -1
 
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ich hab grad leztens ne gegenteilige studie: irgendwo im netz gelesen die behauptete das keine eigenschaften der spender an die empfänger übertragen worden sein bei dieser studie also kann man sich auch aussuchen wie man will.
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26.12.2009 17:12 Uhr von Seminarist
 
+10 | -5
 
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Soll frohsein, das der Spender nicht auf Männer stand :-)
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26.12.2009 17:58 Uhr von Der Herdecker
 
+1 | -7
 
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Irgendwann wird Scientology noch zur: Medizin erklärt. Der 10. Artikel in dem etwas "erforscht" wurde, was die Sekte schon seit 20 Jahren "predigt".
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26.12.2009 18:35 Uhr von -canibal-
 
+3 | -3
 
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aus Überlieferungen: weiss man, dass unsere frühen Vorfahren und Indianerstämme auf der ganzen Erde, wenn sie ein Tier erlegt hatten (und sogar Feinde, die sie im Kampf besiegten), stets das Herz herausnahmen und es sofort assen, damit die Kraft und der Mut auf sie übergehen solle oder so...also auf irgendeine geheimnisvolle Weise scheint da schon was dran zu sein...dass das damit zu tun hatte, dass man vielleicht spürte, bestimmte Fähigkeiten in sich aufzunehmen...

wenns halt nun wie in diesem Fall die Vorliebe für fettige fritierte "Burger-Rings" sind, könnte das bedeuten, das der Vorgänger nichts lieber ass als "Burger-Rings"...

...das eigene Herz kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann es entwickeln...
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26.12.2009 18:53 Uhr von nobody4589
 
+3 | -0
 
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theorie: angenommen das stimmt(was ich zwar bezweifle, aber egal),
dann müsste das organ eine grundlage haben, diese daten zu speichern. naheliegend in den nerven. die nerven führen zum hirn. wir wissen, dass die nerven benutzt werden, um datenpakete mit motorischen informationen hin und ergebnisdaten zurückzuschicken. also was zur hölle suchten da daten über die essgewohnheiten um herzmuskelnerv???
daraus eregben sichd ann drei möglichkeiten:
-das datenpaket war nicht fürs herz bestimmt, blieb aber bei der transplantation da iwie hängen(war nicht für dieses ende gedaczht und dreht noch ne runde)
-der typ hat nen nervenschaden
-die ganze geschichte ist reiner zufall-> da tipp ich drauf
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26.12.2009 20:00 Uhr von Goma_Terzu
 
+5 | -1
 
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http://www.dailymail.co.uk

das sagt ja wohl alles. Wenn es die BILD wäre, stünden hier schon 300 Anti-Bild Kommentare, doch bei ausländischen Schundblättern wird es für Bares genommen.
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26.12.2009 20:51 Uhr von unomagan
 
+0 | -6
 
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In Genen: werden "eninnerungen" gespeichert.

Chaotisch, also zufällige. Oder nach einer Ordnung. Zb Vorlieben.

Wenn der Empfänger, nun einen "schwachen" Willen hat. Wird er teile übernehmen....
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26.12.2009 21:32 Uhr von cheetah181
 
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unomagan: In Genen werden Baupläne für Eiweiße gespeichert.
Auf einer höheren Ebene (an- und ausschalten von Genen) kann auch das Essverhalten an Nachkommen weitergegeben werden (siehe genetische Komponente bei Diabetes). Dass solche Informationen aus Zellen im Herz aber irgendeine Wirkung auf das Gehirn haben halte ich für ausgeschlossen. Genauso wie das Speichern einer exakten Chips-Marke. :)
Und mit Willensstärke hat das erst recht nichts zu tun.

Ich gehe auch mal davon aus, dass die dailymail hier nur irgendwas falsch verstanden hat oder eine nichtssagende Statistik als Grundlage hat.
Wenn nicht wäre es aber eine interessante Entdeckung.
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26.12.2009 22:03 Uhr von FirstBorg
 
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einzigste: Das wort gibt es nicht.... es heisst "einzige". Es gibt keine steigerung von einzig.
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27.12.2009 00:05 Uhr von LGKC910
 
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Oh weia: Vielleicht krieg ich ja irgendwann mal das Herz eines Millionärs, falls ich eins bräuchte ;-)? Spass beiseite, find ich gar nicht behaglich, höre das jetzt zum ersten Mal, hier wird rumgeulkt ich krieg das Herz eines Mörders und werde dann zum Mörder, was ist, wenn der Mensch z.B. agressiv war und der Patient vorher einer war, der keiner Fliege was zu leide tun konnte?
Schöner Schock sowohl für ihn wie auch sein Umfeld
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27.12.2009 00:13 Uhr von nQBBE
 
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ob es möglich ist: vom mauerblümchen zur sexappealmaschine ?!

[ nachträglich editiert von nQBBE ]
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27.12.2009 00:57 Uhr von bennybenny
 
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Aha: Wenn ich also als Gladbach-Fan sage mir schlägt die Raute im Herzen dann stimmt das sogar :D
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27.12.2009 08:58 Uhr von CageHunter
 
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Interessant gabs da nich vor kurzem nen Kinofilm wo (glaube Sandra Bullock) nen Auge eines Mörders transplantiert wurde und sie dann die Morde sehen konnte?
Gut...Gewohnheiten und LiveStreams sind 2 verschiedene Dinge^^
Auf jeden Fall interessant...Ich denke allerdings nicht, dass das Herz "Erinnerungen" in einer uns bekannten Form speichern kann. Es könnte womöglich einfach nur eine "Ablagerung" im Herzen vorgekommen sein, in der sich die Reste eines Solchen Ringes befanden. Durch die Wiederverwendung des Herzens hat sich diese Ablagerung aufgelöst und das Blut mit "Fettring"-Stoffen angereichert.

Ich denke dieser Effekt wäre auch zu beobachten wenn ich einem Nichtraucher ne leichte Nikotininjektion setze...er fängt an zu rauchen.

Wenn David Waters früher schonmal dieses Zeug gegessen hat, konnte er sich dran erinnern und sein Herz könnte womöglich einen Gewissen Bedarf nach diesem Zeug entwickelt haben durch die Vorlieben des Spenders.

Diese Theorie wäre zumindest ne logischere Erklärung als "Erinnerungen in Organen" zu vermuten^^

Wenn du ne Ölpumpe, die mit Sensoren wie das Herz ausgerüstet ist, plötzlich mit Wasser betreibst, wird dir die Pumpe "sagen", dass das nicht optimal ist ;)
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27.12.2009 09:06 Uhr von RobaFresca
 
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Das wirft die Frage auf ob es eine gute Idee ist, zum Tode verurteilte Gewaltverbrecher dazu zu überreden, sich für die Organspende zur Verfügung zu stellen...

Stell Dir vor Du bekommst ein Organ, wachst auf und bist plötzlich mordlüstern oder pädophil... :-O
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27.12.2009 09:22 Uhr von Tilde
 
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Argh, meine Augen nicht das einzigste Organ sei, ...

Aufwachen, liebe Checker!
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27.12.2009 10:26 Uhr von Bonzenkind
 
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Sehen wirs so Das ist eines der Geheimnisse des Lebens, die uns wohl verschwiegen bleiben werden. Diese ganze Forscherei nervt mich sowieso.
Klar, es ist schön, wenn man einem geliebten Menschen durch neue Technik und Medizin das Leben retten kann, aber man sollte nicht überall dran rumpfuschen. Manche Dinge sind nunmal so wie sie sind, fertig.
Ich will nicht sagen, dass es mich nicht intressiert, warum das so ist, aber mein Gehirn bringt nun mal nicht genug Leistung um so etwas herauszufinden.
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27.12.2009 13:19 Uhr von Mondelfe
 
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Hab ich mal einen Bericht drüber im Fernsehen gesehen:

Passiert ist das ganze in England:
Ein kleines herzkrankes Mädchen, dass ein Herz von einem Mädchen bekommen hatte, dass nach einer schweren Vergewaltigung gestorben ist.

Der Täter unbekannt.

Die Eltern wollten ihrer Tochter allerdings nicht erzählen, warum das andere Mädchen gestorben ist. Ihre Tochter hatte aber nach der Herz-Transplantation immer wieder Alpträume. Sah einen Mann, der sie verfolgte und auch "nicht nett zu ihr war"....

Die Eltern wendeten sich irgendwann an die Polizei.

Die hatte kein Interesse, doch einer von ihnen wendete sich später doch an die Eltern. Man ließ ein Phantombild erstellen und stellte fest, dass dieser Mann schon öfters beschuldigt wurde, doch man nie handfeste Beweise hatte. Der Mann wurde festgenommen, verhört und irgendwann gab er es dann zu...
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27.12.2009 13:42 Uhr von wirpo032
 
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Grammatik: Schwach: Einzig hat kein Superlativ! Es gibt folglich kein einzigste!
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27.12.2009 14:02 Uhr von Coala
 
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Sehr schön, dass schon drei Leute auf dieses abartige Assi-Wort "einzigste" hingewiesen haben.

Zur Story: der übliche Boulevard-Müll. Wenn an den Fakten überhaupt etwas dran ist, war es reiner Zufall; Organe speichern weder Erinnerungen noch Vorlieben.

Wenn man mal an die Millionen Organtransplantationen denkt, die durchgeführt werden, wird die Chance sehr groß, dass jemand zufällig eine Vorliebe entwickelt, die der Spender auch hatte. Is halt wie beim Lottospielen: dass eine bestimmte Person gewinnt, ist sehr unwahrscheinlich; dass aber *irgendjemand* gewinnt, ist praktisch sicher; nur selten steigt der Jackpot über Wochen auf riesige Summen.

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