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Rektorat der Uni-München will Besetzer aushungern lassen

Trotz der Weihnachtsfeiertage geht die Besetzung der Hörsäle an den Universitäten vielerorts weiter.

Während man an der Humboldt Universität in Berlin die Streikenden gewähren lässt, verschärft sich der Ton an der Ludwig-Maximilians-Universität in München immer weiter.

Aktuell versucht die Uni-Leitung den Streik durch eine "stille Räumung" zu beenden. Die Besetzer dürften das Gebäude zwar verlassen, aber nicht wieder hinein. Dadurch wird den Studierenden jegliche Versorgung mit Lebensmitteln verwehrt.


WebReporter: onkelmax
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: München, Uni, Besatzung
Quelle: dwdonline.de

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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2009 13:36 Uhr von Klassenfeind
 
+24 | -37
 
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26.12.2009 13:47 Uhr von Ossi35
 
+26 | -5
 
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@Klassenfeind: Naja. In der DDR war´s ja eher andersrum.
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26.12.2009 13:51 Uhr von petersem_franz
 
+39 | -20
 
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wird auch langsam zeit: dass die da raus gehen.
in frankfurt haben sie ja schön alles zerstört.
das war kein protest, dass war schwachsinn....
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26.12.2009 14:01 Uhr von K3NNY
 
+24 | -8
 
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@petersem_franz: ja okay, Frankfurt war schon schon nen bissl krass mit dem bemalen usw.
Befürworten kann man das nicht, das steht fest.
Aber trotzdem eine gute Sache das die Unis besetzt bleiben.
Schließlich wollen die Studierenden bessere bedingungen führ ihr Studium aushanden.
Schade das die Direktoren in den meisten Städten nicht so kompromissbereit sind.
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26.12.2009 14:09 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -4
 
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@ozzi,stimmt nicht...in die DDR durfte man auch nur von einer Seite rein.oder raus....ne..
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26.12.2009 14:44 Uhr von PhoenixY2k
 
+26 | -31
 
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Endlich: tun die was gegen diese "asozialen" Besetzer. Reihenweise sind die Vorlesungen ausgefallen, nur weil die meinen sie müssten die Hörsäale besetzen.

Streiken ist ja schön und gut, aber was die abziehen hat nichts mit streiken zu tun. Den ganzen Tag nur rumlungern, und literweise Bier kippen. Das verfehlt jegliches Prinzip des Streikens.

Die wollen mehr Bildung? Dann sollen sie doch in ihre Vorlesungen gehen statt auf deren faulen Haut in den Hörsäalen zu sitzen und uns die Chance nehmen unsere Vorlesungen zu besuchen.

Welches Recht haben die da eigentlich? Kann die Uni-Führung die eigentlich nicht wegen Hausfriedensbruch verweisen? Wird aufjedenfall Zeit dass da was dagegen gemacht wird.
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26.12.2009 15:07 Uhr von Dracultepes
 
+17 | -12
 
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@Phoenixy2k: Komisch die Besetzer die ich kenne randalieren gar nicht und sind auch nicht durchgehend betrunken.
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26.12.2009 15:42 Uhr von JerkItOut
 
+19 | -8
 
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@PhoenixY2k: Du hast den Sinn des Bildungsstreiks absolut nicht verstanden.


"Die wollen mehr Bildung? Dann sollen sie doch in ihre Vorlesungen gehen statt auf deren faulen Haut in den Hörsäalen zu sitzen [..]"

An dem Satz stört mich soviel und das, obwohl ich nicht einmal mitstreike.
1.) Wenn dein Auto ständig Fehler hat, kaufst du beim nächsten Autokauf eine andere Marke.
Wenn die Universitätslehre Fehler hat....tja, da soll man plötzlich nichts unternehmen..
2.) Bist du wirklich der Ansicht, dass Menschen sich zum Spaß und zur persönlichen Unterhaltung über mehrere Tage in einen stinklangweiligen Hörsaal setzen? Dort unheimliche Freude haben im Schlafsack auf harten Böden schlafen zu müssen, tagtäglich eine öffentliche Toilette benutzen zu dürfen und ihr Bier lieber dort trinken als in einer angesagten Kneipe/Bar/Disco?
Merkwürdige Vorstellungen hast du.
3.) Gibt es den stereotypischen "faulen Studenten" überhaupt noch, denn du hier versuchst zu beschreiben ( schöne Vorurteile übrigens )? Ich dachte, das war einer der Gründe für die Einführung von Studienbeiträgen. Ich glaube kaum, dass man sich noch ein faules, langsames Studium leisten kann...
4.) Hast du überhaupt jemals eine Universität von innen gesehen?
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26.12.2009 16:35 Uhr von DoJo85
 
+8 | -10
 
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auch ne lösung: jedem das seine ^^ werd an weihnachten lieber hungern in ner uni sitzt, soll ers machen

ich hätte die uni schon längst wie in frankurt räumen lassen und allen ne anzeige wegen hausfriedensbruch aufgebrummt :D
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26.12.2009 16:40 Uhr von kommentator3
 
+10 | -19
 
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Dieses Pack: sollte man für jeden Schaden und jede ausgefallen Unterrichtseinheit finanziell haften lassen.

Protest ist ja ok, aber das hier ist Sachbeschädigung an öffentlichen Gütern sowie eine erhebliche Beeinträchtigung derer die wirklich lernen wollen.
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26.12.2009 17:00 Uhr von PhoenixY2k
 
+14 | -16
 
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@JerkItOut: Punkt a) Ich finde die Studiengebühren sehr gut, endlich kommen diese Dauer-Studenten weg von der Uni.

Punkt b) Anscheinend tun sie das für ihre persönliche Unterhaltung. Jedesmal wenn ich in die besetzten Hörsäale schaue, haben die Herren Besetzer zum Teil ein Bier in der Hand. Und das zum Teil um 10 Uhr morgens.

Punkt c) Der Bachelor-Studiengang möge ja seine Macken haben, aber da bringt das gar nichts alle anderen Studenten von ihren Vorlesungen abzuhalten. Jetzt darf ich alles im Hausstudium nachholen, nur weil bei uns zum Teil 4 Vorlesungen pro Woche ausfallen. Wenn du die LMU kennst, weißt du dass da das Platzangebot sicherlich nicht weitreichend ist.

Punkt d) Ziemlich alle "Besetzer" die ich kenne, nehmen jede Möglichkeit wahr, einen Grund zu haben nicht in die Vorlesung zu müssen. Auch aus ein paar meiner Kurse sind da einige dabei und die sind jetzt wirklich nicht bekannt dafür viel Freizeit für ihr Studium zu opfern. Studium heißt nunmal nicht immer saufen, saufen und saufen, sondern mit dem Bachelor muss man nunmal mehr Zeit investieren, sowohl für das Studium, als auch für Nebenjobs.

Ich hatte ein Auslandssemester in Schottland. Bei uns kann man wirklich nur lächeln über die Studiengebühren und die Vorlesungszeiten. Dort und auch in so ziemlich jedem anderen Land, in denen Bekannte ein Semester erlebten, zahlt man die 588€ Studien- und Verwaltungsgebühren schon fast monatlich und von 2 Vorlesungen pro Tag kann man da nur träumen.

Ich habe neben meinem Bachelor-Studium noch 2 weitere Nebenjobs (einen während des Semesters, einen während der Semesterferien) und bekomm das auf die Reihe. Warum sollen die Studenten ewig auf Kosten der Steuerzahler leben? Ewig neue Bücher verlangen aber dafür selbst keinen Cent opfern?

Wie gesagt, ein Vergleich mit dem Ausland und man sieht dass man trotz des "ach-so-harten" Bachelors und der "horrend überhöhten" Studiengebühren bei uns noch immer im Studien-Schlaraffenland lebt.

[ nachträglich editiert von PhoenixY2k ]
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26.12.2009 17:30 Uhr von Nethyae
 
+10 | -6
 
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Phoenix: Ich wüsste nicht, seit wann man Unrecht mit anderem Unrecht geltend machen kann...
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26.12.2009 18:05 Uhr von onkelmax
 
+9 | -3
 
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keine orientierung nach unten: wusste nicht, dass man sich neuerdings beim thema zugang zur bildung an staaten orientientieren sollte, wo der zugang noch schlimmer ist als hier.

nur weil es anderen beschissner geht, müssen wir uns nicht danach orientieren
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26.12.2009 18:20 Uhr von Pitbullowner545
 
+6 | -14
 
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leuten: Nahrung und Getränke vorzuenthalten ist versuchter Mord..
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26.12.2009 18:25 Uhr von -lord-infamous-
 
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@Pitbullowner545: Versuchter Mord? Die müssen nur das Universitätsgelände verlassen, dann können sie soviel essen und trinken wie sie wollen. Oder ist es auch versuchter Mord, wenn im Fitnessstudio das Essen untersagt ist, oder in Restaurants das Trinken selbst mitgebrachter Getränke?
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26.12.2009 18:36 Uhr von spliff.Richards
 
+17 | -3
 
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@phoenix: "Warum sollen die Studenten ewig auf Kosten der Steuerzahler leben? Ewig neue Bücher verlangen aber dafür selbst keinen Cent opfern?"

Weil die Studenten von heute, die Steuerzahler von morgen sind! Und da diese in den meisten Fällen ein höheres Einkommen haben werden, werden auch wesentlich höhere Steuern fällig...

Und was soll ich aus deinem zweiten Satz, den ich zitiert habe, verstehen??
Bildung nur für reiche??? Ich glaub es hackt!!!
Werd mal deinem Namen gerecht und lös dich in Asche auf!
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26.12.2009 19:11 Uhr von Der Erleuchter
 
+1 | -2
 
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Ich bin auch gegen Studiengebühren, aber: was kann eine Besetzung bringen? Kurzfristiger Medienrummel der so schnell vergessen wie gekommen ist.
Wahrscheinlich glauben viele Studenten, dass sie später sooo viel verdienen, dass sie die Gebühren leicht reinholen. Wenn sie sich damit mal nicht täuschen.
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26.12.2009 19:27 Uhr von Dominik1991
 
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Endlich! Ist doch eine Maßnahme die für alle vertretbar ist, denn wenn das Rektorat hat das Hausrecht und wenn es wollte das die Studenten sofort das Gebäude verlassen, so würde das in einem Gewaltexzess seitens der unverstandenen Studenten führen! Zu meinen Vorrednern, beziehungsweise denen, die meiner Meinung nicht entsprechen: Wäre es nicht vielleicht hilfreicher für manchen Studenten, wenn man einfach nicht studiert? Ich werde auch bald mein Studium beginnen und ich werde dann nicht wegen Studiengebühren und schweren Bedingungen protestieren. Selbstverständlich sind die Bedingungen nicht ideal, aber was wäre das für eine Welt in der jeder ideale Voraussetzungen hat? Dann müssten auch Schüler protestieren, denen beispielsweise der Stoff nicht beigebracht werden kann, weil ihr Verständnis dafür nicht ausreicht. Auch auf den Unis sieht es nicht anders aus, denn heute muss ja jeder der was auf sich hält studieren gehen, egal ob man dafür geeignet ist oder nicht.

Also liebe Bildungselite, setzt euren Verstand ein und erkennt, was da eigentlich abläuft.

P.S. Zeitdruck, daher ein paar Fehler ;)

[ nachträglich editiert von Dominik1991 ]
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26.12.2009 19:30 Uhr von Joeiiii
 
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Was spricht dagegen? In Wien haben sie, nachdem sie viel zu lange zugeschaut haben, die Uni von der Polizei räumen lassen und zwar völlig zu Recht.

Ich gönnen jedem sein Recht auf Demonstration, aber nicht um jeden Preis. Es wurde Mobiliar zerstört, Wände beschmiert und Studenten die studieren wollten wurden daran gehindert. Es mußten andere Hörsäle angemietet werden, ein Verkehrschaos wurde verursacht und dieses Gesindel verursachte Schäden und Kosten in Millionenhöhe. Zahlen das die Studenten? NEIN!!!! Das können wieder die Bürger zahlen (Steuergeld).

Wenn diese Studenten die Zukunft des Landes sind, dann gute Nacht. Wenn einem außer Krawallmacherei und Demonstration nichts einfällt, dann sollte man sich mal Gedanken drüber machen.

In Wien hat man die Uni geräumt, in anderen Städten geht das genauso. Wer sich nicht zu benehmen weiß, dem gehört gezeigt daß es auch anders geht. Das sind doch alle keine kleinen Kinder mehr die nicht wissen was sie tun.
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26.12.2009 20:06 Uhr von onkelmax
 
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@Joiii: hat nur leider überhaupt nichts mit münchen zu tun. da wurde weder randaliert, noch schaden verursacht!
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26.12.2009 20:12 Uhr von Nyd
 
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Fenster auf: und Nahrung reinwerfen :).
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26.12.2009 20:44 Uhr von Ashert
 
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Das funktioniert nicht! Wenn die ersten Besetzer an Unterernährung gestorben sind, können die Überlebenden die ja essen, das verlängert dann die eigene Lebenserwartung nochmals um viele Wochen!

Und sage keiner das macht keiner, das war bei dem Flugzeugabsturz in den chilenischen Anden 1972 ja genauso!

Erst war die Nahrung alle, dann sind die Menschen gestorben und die letzten haben dann als Kannibalen überlebt.

Da spielen sich jetzt bestimmt auch schon grausame Szenen in der Uni ab!

A: Wenn ich mal sterbe dürft ihr mich essen
B: ja mich auch, Claus du auch?
C: Nein mich nicht, ich werde bestimmt übrig bleiben und die Fahne gegen die Studiengebühren bis zum Schluss hochhalten!^^

[ nachträglich editiert von Ashert ]
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26.12.2009 23:25 Uhr von kommentator3
 
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Fenster auf: und faule Eier reinwerfen.
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27.12.2009 00:37 Uhr von pigfukker
 
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gut so! elende taliban!
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27.12.2009 01:54 Uhr von PhoenixY2k
 
+3 | -3
 
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@spliff.Richards: "Und was soll ich aus deinem zweiten Satz, den ich zitiert habe, verstehen??
Bildung nur für reiche??? Ich glaub es hackt!!!"

Ich habe mit keinem Wort gesagt "Bildung nur für Reiche". Ich bin wahrlich nicht reich. Ich finde nur, dass jeder der eine bessere Bildung als jemand anders haben möchte dafür dementsprechend löhnen darf.

Jeder schreit ständig nach besserer Bildung und vor allem Lehrmaterial. Sind diese auch bereit dafür zu zahlen? Nein, das sind sie nicht! Sucht sich einfach jeder einen Nebenjob und verdient auch das Geld das jeder fürs Leben braucht und gut ist alles.

Warum sollte ein Steuerzahler unser Studium zahlen? Mit welcher Berechtigung wollen wir das einklagen? Mag ja sein dass das aufgrund des Bachelors auf uns als erstes fällt, aber warum sollte ich nach dem Studium Studenten finanznieren? Jeder hat für sein Geld zu arbeiten und ich finde das schadet uns als Studenten ebenfalls nicht.

Mag sein dass ich jetzt das böse Wort "Arbeit" genannt habe, aber wie ich schon in einen der vorgerigen Beiträge gemeint habe, im Ausland ist es noch wesentlich schlimmer. Wir hier decken gerade einmal die Stromkosten der Unis mit unseren Studiengebühren.

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