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Microsoft droht Verkaufsverbot von Word

Microsoft darf ab dem 11. Januar keine Kopien mehr von Word 2003 und 2007 verkaufen. Zusätzlich ist der Konzern zu einer Strafe von 290 Millionen Euro verpflichtet. Das entschied am gestrigen Dienstag ein US-Berufungsgericht.

Dem Urteil zufolge verletzt der Softwarekonzern in diesen Anwendungen Patente des kanadischen Unternehmens i4i. Bereits verkaufte Kopien sind nicht betroffen.

Eine neue Version des Schreibprogramms ist für den 11. Januar angekündigt.


WebReporter: obitechnobi
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Verkauf, Word
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2009 08:12 Uhr von Slingshot
 
+33 | -29
 
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Yeah! Negative Schlagzeilen für i4i. Die Firma ist sowas von überflüssig.

Dass die Leute immer gleich in der Gegend rumklagen müssen. Gäbe es keine Patente auf Software, dann hätte Microsoft und viele andere solche Probleme nicht. Aber nein, man muss ja zusätzlich zu den Produkten und Diensten die man verkauft und anbietet, unbedingt auch noch durch die Rechtsabteilung Kohle einnehmen.

Echt abartig.
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23.12.2009 08:20 Uhr von John2k
 
+73 | -2
 
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Ich glaube damit hat die Firma: mehr eingenommen als sie jemals Gewinne hatte XD
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23.12.2009 08:33 Uhr von owii
 
+53 | -43
 
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Microsoft ist eh auf nem absteigenden Ast ... Linux, Apple & Co werden immer beliebter. Desktop-Pcs werden nach und nach weniger und im Mobilen Bereich gibt es jetzt Android & Co als konkurenz. Online aktivitäten hauen auch nicht wirklich hin siehe zB. MSN / Google.

Und hinzu kommen dann noch solche Sachen: Word darf nicht mehr verkauft werden... (habe eh OpenOffice drauf).

Und das lustigste: Windows muss sich für andere Browser öffnen aber die Konkurenz (z.B. Iphone) läuft nur mit dem Safari.

Microsoft kann ALLE (!) illegalen Kopieen welche Internet haben deaktivieren. (haben die einmal in Japan gemacht an nem Blackday oder sowas, also nur 1 Tag lang) macht es aber nicht - lässt die Nutzer einfach die illegale Software weiter nutzen. Welcher anderer Konzern würde das machen?

Also ich persönlich finde MS wird zu schlecht gemacht. Die haben definitiv in den letzten Jahren einen guten Job gemacht. Ansonsten würde ich hier nicht mit XP sitzen sondern mit Linux.

Und lasst die doch sau viel Geld verdienen - Immerhin landet es bei Bill Gates noch an guten stellen (Klimaschutz spenden, spenden gegen Hunger usw.)
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23.12.2009 08:48 Uhr von PuerNoctis
 
+41 | -7
 
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@owii: Recht muss ich Dir geben, MS ist eine, meiner Meinung nach, gute Softwareschmiede, und auch Windows ist ein durch und durch gutes Betriebssystem -- gerade Windows 7, das ist ja echt Spitze. Freilich hat die Firma manchmal komische Entscheidungen getroffen, und handhabt manche Dinge typische Firmen-Like, aber es erwartet keiner, dass es eine Engelsfirma ist... Und natürlich hat auch ein Debian oder Gentoo seine Vorteile und Anwendungsgebiete, ohne Zweifel.

Was das Verkaufsverbot angeht, nunja, darüber lässt sich streiten, es ist halt ein Patentverstoß (ich bin gegen Softwarepatente!). Aber was sich MS die letzten Jahre so alles gefallen lassen musste, finde ich auch etwas hart. Der Markt muss freilich Spielraum für andere lassen, aber wenn ich einer Firma Geldstrafen auferlege, weil ihr Marktanteil zu gut ist (was für mich nichts anderen heißt, als dass sich die Produkte der Firma gut am Markt verkaufen), dann soll man sie doch lassen, warum für die gute Arbeit bestrafen (Keine Sorge, ich kenne selber genug Gründe, aber ich stelle mich doch auf die Seite von MS)? Warum den IE in Windows 7 und einigen Ländern nicht mit ausliefern? Ist doch ihr Produkt, kann sich doch jeder ´nen anderen Browser installieren.

Ja, das Thema MS ist weitläufig, und ob sich der Desktop-PC sowie Offline-Applikationen überhaupt noch im großen Stil halten ist fraglich, aber ich kann nur sagen: Weiter mit der guten Arbeit MS.

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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23.12.2009 09:27 Uhr von nogaroblau
 
+16 | -0
 
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Heut ist doch alles nur noch Kompliziert ! Denke auch das MS kein so übler "Verein" ist.

Man bedenke, je größer und mächtiger eine Firma wird, desto unduchsichtiger wird der ganze Kram.

Früher wars IBM, gestern MS und heute müßte man Google boykotieren.

Der Softwaremarkt ist heute in allen Bereichen gedeckt.
Es werden nur noch neue Techniken angeboten die fast keine Sau mehr Versteht oder überhaubt braucht.
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23.12.2009 10:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -0
 
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Trifft auch StarOffice Wie ich lese hat i4i nicht nur das Paten, sondern verkauft eine eigene Dokumentenverwaltung bei der Text und Struktur getrennt werden. Sprich xml. Gerade dieses Patent wird offenbar von anderen OpenSource-Entwicklern ebenso missbraucht.
Heise online schreibt:
i4i könnte mit seinen nun vorerst erfolgreich durchgesetzten Ansprüchen auch Sun für sein StarOffice und als Sponsor von OpenOffice belangen.
Theoretisch könnten die Kläger sogar die Einschränkung ihrer Klage auf XML-verwendende Anwendungen fallen lassen und dann möglicherweise jede Textbearbeitung angreifen, die Inhalte und Formatinformationen in Druckformatvorlagen oder anderem speichert.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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23.12.2009 11:30 Uhr von datenfehler
 
+0 | -13
 
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23.12.2009 11:54 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -1
 
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@datenfehler es gäbe keine überstarke Konkurenz für Microsoft, wenn die Patente fallen. UNIX war lange vorher da - und Linux ist es schon lange und sogar kostenlos. Und OpenOffice ist auch kostenlos. Ist doch also alles da !!

Ich hab hier z.B. im Tonstudio für ca. 25.000 Euro Software auf dem Rechner von 50 Firmen. Das kann doch nur funktionieren, weil ALLE Hersteller für Microsoft und Apple programmieren. Somit hat Linux und auch andere Systeme nicht die geringste Chance in diesen Markt einzudringen. Da müssten sich ALLE Hersteller über Nacht einig sein auf einen ganz bestimmten Stichtag ihre Produkte gleichzeitig umzuschreiben. Das wird nicht passieren. Und somit stellt niemand auf etwas anderes um.
Und mein Beispiel findest du in endlos vielen Firmen wieder. Alleine die Umstellung einer Buchhaltung-Software kann den Betrieb Millionen kosten. Das lässt der Betrieb tunlichst.
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23.12.2009 15:09 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -1
 
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@Judas II: -- "was habt ihr alle gegen softwarepatente?"

Weil meist gängige Methodiken (oder spezielle Ableitungen davon) patentiert werden, die das nicht verdienen. Ich bin selbst Software-Entwickler und habe viele in den USA patentierte Lösungen selbst schon mehrfach "erfunden".

Ich hab ja nichts dagegen, wenn jemand einen absolut neuen, genialen Suchalgorithmus oder ein hypersupergutes Verschlüsselungsverfahren patentieren lässt, in das viel Hirn und Geld geflossen ist. Muss man ja nicht nutzen, wenn man nicht will, und das ist auch eher selten. Eher werden Uralt-Techniken, teils aus Xerox-Zeiten, wie Tabs oder Combos patentiert, nur weil sie plötzlich auf HTML-Seiten laufen können oder Icons einbinden können.
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23.12.2009 18:30 Uhr von MDRV
 
+0 | -17
 
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23.12.2009 20:34 Uhr von rezesion
 
+0 | -0
 
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omg: daus
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24.12.2009 05:57 Uhr von .flashback.
 
+2 | -0
 
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hehe MDRV: sach mal MDRV du hast auch irgendwo nur aufgeschnappt, MS ist doof ...das muss ich jedem erzählen... der ritter des computerusers... hrhrhr... hab selbst win7 laufen... dazu noch debian (kubuntu)... MS ist bedienerfreundlicher

Zu den News, ich halte sie für ausgemachten schwachsinn. Du verbietest dem Erfinder des Automobils nicht es zu verkaufen, nur weil irgendein Trottel den Tankdeckel erfunden hat ;).

mfg

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