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Wirtschaftskrise: Das Kasino brummt wie nie zuvor

Experten warnen vor dem Platzen der nächsten großen Finanzblase. Die Ursachen der Wirtschaftskrise seien noch nicht behoben. Unternehmen wie die Deutsche Bank oder Goldman Sachs handeln demnach weiter mit hochspekulativen Papieren ohne reellen Gegenwert.

Ein Grund hierfür ist die Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Durch das billige Geld würden die Banken in Versuchung geraten, von ihren Hauptgeschäftsfeldern wie Unternehmenskredite und Vermögensverwaltung abzuweichen und zunehmend in Termingeschäfte und Eigenhandel zu investieren.

Trotz Regulierungsmaßnahmen von Seiten der Politik, würden die Hauptprobleme der Finanzhäuser weiterhin bestehen. Zu große Institute, zu wenig Transparenz und die Gefahr einer Kettenreaktion bei Insolvenz seien weiterhin präsent.


WebReporter: obitechnobi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Geld, Bank, Krise, Wirtschaftskrise, Casino
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2009 22:00 Uhr von greatCentral
 
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Leider kann Gier/Suchtverhalten: nicht kontrolliert werden. Es muss eingedämmt und behandelt werden.
Oder kennst du einen Junkie, der durch Selbstkontrolle aus seiner eigenen Notlage kommt?
Genau! Er erkennt ja noch nicht einmal, daß sein Verhalten krankhaft ist. Wie soll er da rational Selbstkontrolle üben?
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23.12.2009 01:30 Uhr von obitechnobi
 
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@greatcentral: Richtig. Deswegen brauch der Junkie (die Banker/die Finanzbranche) Hilfe (durch den Staat), damit er seine Sucht unter Kontrolle bekommt. Doch wie alle Süchtigen denkt er garnich dran aufzuhören. Wie durch eine HIV-Verseuchte Spritze vergiftet er die gesamte Gesellschaft.
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23.12.2009 09:45 Uhr von Kotnik
 
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gier ist nicht der Grund, bzw. nicht der Ursprung. Die Bänker sind ja nicht gierig, weil sie böse Menschen sind oder so. Sie nutzen das System aus und erweitern und dehnen es, weil der Kapitalismus dieses Verhalten fördert oder gar fordert.

Die Krise ist nicht beseitigt, wenn man ein paar böse Buben züchtigt. Das kapitalistische System an sich ist die Krise, die es zu bewältigen gilt. Passiert das nicht irgendwann, werden sich solche Krisen unter neuen Managern immer und immer wieder wiederholen..

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