Archäologie: Dinosaurier erlegte Beute mit Hilfe von Gift
Die Untersuchung versteinerter Skelette sogenannter Sinornith-Saurier erbrachte neue Erkenntnisse über die Jagdmethoden der gefiederten Saurier-Art. So weisen die Abdrücke der Zähne sehr deutliche Ähnlichkeiten zu den Zähnen moderner Gift-Jäger auf.
Die Giftinjektion soll dabei durch die langen Zähne des Jägers über die Bisswunde in das Blut des Opfertieres gelangt sein und wurde aus Drüsen am Oberkiefer abgesondert.
Tödlich war die Injektion aber noch nicht: "Die Beute fiel sofort in eine Schockstarre, war aber noch am Leben und konnte womöglich dabei zusehen, wie sie langsam von ihrem Jäger verzehrt wurde", vermutet ein Archäologe.