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US-Kommandeur will Schwangerschaft von Soldatinnen mit Knast bestrafen

Ein US-Generalmajor im Irak will Soldatinnen bestrafen, die schwanger werden. Ebenso sollen die Soldaten, die Kinder gezeugt haben, bestraft werden. Der Grund: Wenn jemand das Camp vor den geplanten zwölf Monaten verlässt, wird der Rest der Truppe umso mehr belastet.

Offenbar ist das Ganze rechtens. Sollte es zu einer Schwangerschaft kommen, könnte dies als Verweigerung eines Befehls gewertet und mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren bestraft werden.

Angeblich soll es bereits Fälle gegeben haben, in denen Soldatinnen mit Absicht schwanger wurden, um nach Hause geschickt zu werden.


WebReporter: lunia
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Gefängnis, Soldat, Schwangerschaft, Kommandeur
Quelle: www.bild.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2009 14:38 Uhr von Steuerfluechtling
 
+27 | -0
 
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Heimatschuss mal anders :-)
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22.12.2009 14:41 Uhr von Fleischpeitsche
 
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hmmm Ganz Unrecht hat er ja nicht. Aber Soldatinnen die mit Absicht schwanger werden, haben echt keine Würde.

Was wollen die ihren Kindern mal sagen?
"Ich hab dich nur bekommen, damit ich ein bisschen mehr Urlaub kriege."

Lustig. ;)
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22.12.2009 14:45 Uhr von Pils28
 
+27 | -0
 
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Es gibt frauen, die werden für weniger schwanger! "Keinen Bock nochmal zur Tanke Gummis holen!" ist noch unwürdiger und passiert täglich!

Knast für diese Damen und Herren st natürlich etwas über das Ziel hinausgeschossen aber, dass es mieses Timing ist und vllt geahndet werden sollte, denke ich auch!
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22.12.2009 14:51 Uhr von meisterallerklassen
 
+35 | -0
 
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Da bekommt "Friendly Fire" eine neue Bedeutung bezüglich Soldaten- und -innen!
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22.12.2009 14:54 Uhr von Raio
 
+9 | -2
 
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Puh: Schwieriges Thema. Auf der einen Seite finde ich es moralisch nicht hinnehmbar, dass bei einer Schwangerschaft eine Gefängnisstrafe drohen soll, auf der anderen Seite müssten sich die Damen und Herren über ihre Verantwortung im Klaren sein. Da wäre ich lieber für eine unehrenhafte Entlassung, Soldaten die nicht mit Überzeugung ihren Dienst tun kann man schließlich ohnehin vergessen, egal ob es in der Truppe Unruhe bringt oder nicht.
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22.12.2009 15:03 Uhr von RickJames
 
+6 | -8
 
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@Fleischpeitsche: Und Du bist genau die richtige Person um das Einzuschätzen... sitzt hier im sicheren Deutschland und kritisierst Andere die einer Gefahr und einem Druck ausgesetzt sind den Du niemals verstehen wirst...

[ nachträglich editiert von RickJames ]
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22.12.2009 15:27 Uhr von Jorka
 
+7 | -1
 
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Die Lösung des Problems: Alle Soldaten abziehen lassen, sollen die Irakis doch selbst sich die Köpfe einschlagen.
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22.12.2009 15:32 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+5 | -5
 
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richtig so: die frauen wollten ja unbedingt in die bundeswehr.
mit allen vor- und nachteilen
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22.12.2009 15:49 Uhr von amaxx
 
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Nanu Benötigen die keinen Nachwuchs mehr? Wenn die so weiter machen, gehen denen in 20 Jahren die Soldaten aus...
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22.12.2009 15:52 Uhr von RickJames
 
+5 | -2
 
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Ramsi_Binalshid: Es geht hier um die Amerikaner, das ist eine ganz andere Situation als in Deutschland. Die haben z.B. Leute vom nationalen Katastrophenschutz in den Irak geschickt. Es gibt dort auch nicht die sozialen Absicherungen die es hier gibt, so das viele Menschen einfach keine andere Wahl haben.
Außerdem solltest Du auch nicht vergessen was dort für Lügen bei der Rekrutierung erzählt werden. Die sagen ihren Leuten Dinge wie "nur die Verrückten die auch in den Irak wollen werden dort hingeschickt" und "wenn du willst kann ich es für dich klar machen das du nach Deutschland oder Italien kommst".
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22.12.2009 16:13 Uhr von ArrowTiger
 
+6 | -1
 
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@RickJames: -- "Außerdem solltest Du auch nicht vergessen was dort für Lügen bei der Rekrutierung erzählt werden."

Zumal die Rekrutierung unter Bush jr. ebenfalls privatisiert wurde. Für jeden neuen Rekruten gibt es dann auch noch einen guten Bonus für den "Interviewer". Wie sagte doch ein Chef eines dieser Rekrutierungsbüros: "Wenn du Steak essen willst, schaffe Rekruten heran..."
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22.12.2009 17:30 Uhr von shadow#
 
+3 | -1
 
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Es gibt genau 3 Gründe in der Army zu landen: a) Eine Karriere als Soldat
b) Geld um für die Familie zu sorgen
c) Alternative zur Gefängnisstrafe

Frauen aus der ersten Gruppe werden nicht absichtlich schwanger.
Dem Rest gönn ich´s.
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22.12.2009 17:58 Uhr von Flying-Ghost
 
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Ganz abwegig leider nicht Zum ersten Golfkrieg hin ist in Bremerhaven ein US-Soldat in Strapsen seiner Frau im US-Viertel rumgelaufen. Er wurde verhaftet und nach Hause in die USA geschickt. Er wurde dann zwar unehrenhaft entlassen, was einer Vorstrafe gleich kommt; aber er musste nicht in den Golfkrieg. Und das war ihm wichtiger.

Eine Frau wollte mal ein Kind von mir, damit sie nicht zur Sozialarbeit ran gezogen werden wird (in dem dem Staat wo wir lebten, bekommt man Sozialhilfe nur gegen Arbeit) . Und ihr Sohn hätte dann ja noch ein Geschwisterchen. Und sie würde halt angeben, es wäre ein One-Night-Diso-Stand mit Treffer gewesen.

Soooo abwegig ist das ganze dann doch nicht. Leider...
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22.12.2009 19:12 Uhr von Mr.Gato
 
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Hmm Irgendwie find ich das auch net so verkehrt.

Man wird immerhin net Soldat, um anschliessend Kinder zu bekommen. Und wenn das auch noch vorsätzlich gemacht wird...
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22.12.2009 19:13 Uhr von jodta
 
+3 | -0
 
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Es wäre ja noch schöner wenn Krieg: neues Leben hervorbringt. Krieg hat Leben zu vernichten denn dazu ist er da
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22.12.2009 19:36 Uhr von Götterspötter
 
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@Jorka ...????? warst du im Koma die letzten 9 Jahre ??

Die Iraker haben diesen Krieg nicht angefangen.!!!
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22.12.2009 19:37 Uhr von Götterspötter
 
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und ähm :) ?? ..... Hurra :): Es gibt also doch "Massen-verblödungs-waffen" im Irak

:)
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22.12.2009 20:58 Uhr von jodta
 
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@Götterspötter: öhm, ich nehme mal an Du meinst mich. Ich habe doch gar ncht behauptet das die Iraker angefangen haben. Wie kommst Du denn darauf?
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22.12.2009 23:54 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Götterspötter: Die Iraker haben vielleicht nicht angefangen mit dem Krieg, das heisst aber nicht, dass sie sich nicht trotzdem gegenseitig die Köpfe einschlagen werden, sobald sie können.

@jodta
Du warst nicht gemeint, scroll mal hoch! ;)
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23.12.2009 00:31 Uhr von Floppy77
 
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Der Staat sollte: lieber einen Bonus zahlen, immerhin sind in 18 Jahren dann neue Soldaten zum verheizen da.

Ende der 90er als meine Ausbildung sich dem Ende zuneigte, wurden bei mir aus der Berufsschulklasse auch viele Mädels schwanger, die bekamen dann einen festen Arbeitsvertrag und wurden dauerhaft übernommen, das ist doch genauso scheisse.
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23.12.2009 12:02 Uhr von ArrowTiger
 
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@Götterspötter, @Dr.G0nz0: @Götterspötter:

-- "warst du im Koma die letzten 9 Jahre ?? Die Iraker haben diesen Krieg nicht angefangen.!!!"

Man sollte solche Aussagen aber auch nicht überbewerten. Unsere Medien waren im Wesentlichen doch sehr US-freundlich in der Berichterstattung. Die lief selbst in den USA teils wesentlich kritischer ab als hier. Heute stehen einige der damals Beteiligten vor Gericht oder sind schon im Bau. Nur die Drahzieher Bush jr, Rumsfeld, Cheney, Perle, Rice, und wie sie alle heißen, leider noch nicht.

@Dr.G0nz0:

-- "das heisst aber nicht, dass sie sich nicht trotzdem gegenseitig die Köpfe einschlagen werden, sobald sie können"

Heute schon, da hast Du vermutlich recht. Durch die Massenverarmung durch den US-Überfall sind alte Fehden hochgekocht, die vorher nur unterschwellig und nur bei Wenigen vor sich hindümpelten. Dieses Phänomen lässt sich überall beobachten, wo große Armut herrscht oder in den letzten 30 Jahren durch die NeoCons gezielt hervorgerufen wurde. Den Irakis kann man hier nun wirklich nicht die Schuld für die Destabilisierung ihres Landes und ihrer Wirtschaft geben. Das geht im Wesentlichen auf das Konto von Bremer und seinen Chicago Boys!
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23.12.2009 12:20 Uhr von RickJames
 
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ArrowTiger: "Die lief selbst in den USA teils wesentlich kritischer ab als hier."

Ich habe zu der Zeit in den USA gelebt und weiß dass das nicht stimmt. Egal ob FOX, CNN oder NBC sie alle haben 1:1 das berichtet was das Weiße Haus diktiert hat. Andauernd gab es Sonderunterbrechungen auf allen diesen Sendern, in denen junge Soldaten vor der Amerikanischen Flagge salutierten und dort von dem Heldentum der Truppen berichtet wurde. Und dann noch diese "Mission Accomplished"-Party... Und was sagen diese "Medien" heute? "Die ganze Welt hat geglaubt das Saddam Massenvernichtungswaffen hatte, die sollen sich mal nicht so aufregen."
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23.12.2009 12:59 Uhr von ArrowTiger
 
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@RickJames: -- "Ich habe zu der Zeit in den USA gelebt und weiß dass das nicht stimmt."

Kann durchaus sein, daß das in der heißen Phase anders war. Zu der Zeit war gerade meine US-Verwandschaft in DE zu Besuch und beklagte sich, daß CNN hier völlig anders berichteten würde, als bei ihnen zu Hause (und das war ja auch hier Pro-USA). Das wurde dann aber mit der Zeit immer kritischer. Und es gibt ja nicht nur die genannten Sender. Ich denke, heute sieht die Mehrheit der US-Amerikaner das Ganze deutlich anders. Die Army hatte ja auch zeitweise erhebliche Rekrutierungsprobleme dadurch.
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23.12.2009 13:04 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@ArrowTiger: Naja, man sollte aber auch nicht vergessen, dass sich Sunniten und Schiiten einfach gerne gegenseitig die Köpfe einschlagen.
Und im Irak kommt noch dazu, dass unter Saddam die sunnitische Minderheit die schiitische Mehrheit fies unterdrückt hat. Garnicht zu sprechen von den Kurden, die eh mit keinem spielen und generell ihr eigenes Ding machen wollen.

Gewalt im Irak begründet sich auf der Geschichte des Landes und den verschiedenen Ethnien und Glaubensgemeinschaften. Armut und Amerikaner brauchste da im Zweifel garnicht ...
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23.12.2009 13:26 Uhr von ArrowTiger
 
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@Dr.G0nz0: -- "Naja, man sollte aber auch nicht vergessen, dass sich Sunniten und Schiiten einfach gerne gegenseitig die Köpfe einschlagen."

Was auch nicht immer so war. Stimmt heute allerdings.

-- "Gewalt im Irak begründet sich auf der Geschichte des Landes und den verschiedenen Ethnien und Glaubensgemeinschaften."

Klar, das lief aber vor dem Überfall unterschwellig ab, und nur im "Kleinen Kreis". Richtig eskaliert ist das erst im Laufe der Besetzung.

-- "Armut und Amerikaner brauchste da im Zweifel garnicht"

War aber schon immer so, daß Armut und Elend so etwas multiplizieren. Es gibt inzwischen auch einige Studien, die die USA für die extreme Verschärfung der Gewalt im Irak direkt verantwortlich machen. Das Land wurde quasi vor den Augen der hungernden Iraker ausverkauft, ohne daß diese hätten partizipieren dürfen. Im Gegenteil: man hat sie ganz gezielt vom Wiederaufbau des Landes ausgegrenzt, obwohl die Kosten dadurch um den Faktor 10 stiegen! Als sie dann in der Gewalt die einzige noch offene ökonomische Option sahen, um den Investoren das Land wenigstens madig zu machen, wurde dies mit Entführung und Folter beantwortet. So kam Eines zum Anderen. NeoCon-Politik eben...

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