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Deutsche Bank genehmigt Reichen bis fünf Millionen Euro Anlagesumme nur noch zwei Berater

Die Deutsche Bank strukturiert ihr Geschäft mit Privatkunden erneut um. Dabei ist jetzt vorgesehen, dass vermögende Bankkunden, die weniger als fünf Millionen Euro besitzen, nur noch von zwei Bankberatern betreut werden. Derzeit kümmert sich ein ganzes Team um die Millionäre.

Die Umstrukturierung soll 72 Arbeitsplätze kosten, die bisher mit vermögenden Privatkunden beschäftigt waren. Das sind in diesem Bereich rund 14 Prozent der Arbeitskräfte. Die angestrebte Kostensenkung soll hier bei bis zu 20 Prozent liegen.

Die Deutsche Bank sieht in der Reduzierung der Betreuer keinen Qualitätsverlust und verweist darauf, dass bei Bedarf auch das Zweier-Team aufgestockt werden kann. Die Stiftung Warentest bescheinigte unterdessen den deutschen Banken eine nur "befriedigende" Qualität bei der Kundenberatung.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Bank, Kunde, Deutsche Bank, Berater, Reiche
Quelle: www.ftd.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2009 10:30 Uhr von Alexander.K
 
+11 | -2
 
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Immer diese Armut: Mein Beileid gilt den armen Menschen mit weniger als fünf Millionen Euro. Wie sollen die vorankommen wenn sich nur noch zwei Berater um das Vermögen kümmern, da kommen doch Renditen von unter 10% bei raus.

Mit dem Test von Stiftung Warentest hat das aber wenig zu tun, die Beratung die dort getestet wurde, war sicher nur die Beratung für Kunden mit Peanuts.
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22.12.2009 12:10 Uhr von casus
 
+1 | -0
 
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Bessere Beratung sollte Pflicht sein Mein Mittleid gilt den Menschen, die aufgrund der mangelnden Beratung von Investoren durch eine Bank ihren Job verlieren.

Weil Gelder nur noch in kurzfristige, hochrisiko Projekte investiert werden. Der schnelle Euro lockt und bringt den Beratern schnellen "Erfolg" (in dem kommenden Quartal...).

Für eine nachhaltige Investition braucht man eine Aufwendigere Beratung um die beratungsresitenten Kunden von der "schnell Reich(er)" Tour abzubringen.

Die Vermittlung von Werten, die sich auch mit den langfristigen Auswirkungen einer Investition beschäftigen, ist aufwendiger. Dabei sollten die Finanzkriese eigentlich jedem klar gemacht haben, dass langfristiges Denken mit weniger Risiko allen hilft. Den Investoren und den Menschen die direkt von diesen Geldern mit ihren Arbeitsplätzen abhängen.

Ach ja, auch das andere Extrem ist nicht sinnvoll. Es muss die richtige Mischung sein, die es auch neuen Ideen ermöglicht in den Markt zu kommen.
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22.12.2009 13:46 Uhr von flokiel1991
 
+1 | -0
 
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Das mit dem Stiftung Warentest: passt da nicht wirklich rein, denn die haben den Test ja nur für normal Sterbliche gemacht und sich nicht als Millionär ausgegeben.
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22.12.2009 13:55 Uhr von Philippba
 
+3 | -0
 
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Naja, 2 Bänker reichen auch aus: Um aus einen Millionär kein Millionär mehr zu machen. Manche Leute wollen es einfach nicht glauben
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22.12.2009 21:13 Uhr von easye
 
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kein ding, falls es schief läuft: der staat zahlt: .

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