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Flugverkehr: Weniger Spritverbrauch durch Segel-Landungen

Die schwedische Luftfahrtgesellschaft SAS zeigt es: In einer Höhe von 9.000 Metern wird das Gas herausgenommen, gelandet wird in einer Art Segelflug. Aber das hat nichts mit einem Notfall zu tun, sondern spart Sprit und verringert die Emissionen.

Dabei werden ungefähr 300 Liter Flugzeug-Sprit eingespart, aber laut Aussagen ist es auch leiser und weniger ruckartig, so zu landen.

Der Anflug dauert länger, dies kann aber über eine bessere Navigation ausgeglichen werden. Der schwedische Flughafen Arlanda versucht, auch anderen Fluggesellschaften diese Landungsart schmackhaft zu machen, sanfte Landungen können ein Schritt auf dem Weg zu weniger CO2-Ausstoß sein.


WebReporter: killozap
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Flugzeug, Verkehr, Sprit, Landung, Segel, Spritverbrauch
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2009 11:18 Uhr von vostei
 
+7 | -2
 
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Eigentlich, alt. ^^

Leider funzt das Ganze nur, wenn der Zielflughafen nicht allzu hoch frequentiert ist - bislang. Viele Flieger würden sich dann nämlich ins Gehege kommen - bzw die, die den langen Gleitflug Anderer in der Warteschleife abfliegen müssten, würden dann deren gesparten Sprit verschüren.

Neu ist das Anflugverfahren deshalb, weil dabei die computergestützte Kommunikation der Bordsysteme mit denen am Zielflughafen getestet werden - im Rahmen von AIRE (Atlantic Interoperability Initiative to Reduce Emissions), einer Initiative der EU zusammen mit der FAA, in Coop mit Airbus, der SAS und dem genannten Flughafen Arlanda.

Will man das also überall durchsetzen und die Flugfrequenzen beibehalten, wären zusätzliche Lande/Startbahnen notwendig oder mehr Flughäfen...

[ nachträglich editiert von vostei ]
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22.12.2009 13:06 Uhr von Petaa
 
+2 | -0
 
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versucht das mal bei starkem Wind: Versuch mal so eine "Landung" bei starkem Wind. Das sieht dann noch etwas schräger aus als dieser Landeversuch:

http://www.youtube.com/...

Der A320 ist ja sowieso schon praktisch erwiesen das größte "Segelflugzeug" der Welt ;-)
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22.12.2009 18:08 Uhr von ferrari2k
 
+2 | -0
 
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Ähm, ich versteh die News nicht, bis auf den Endanflug wird das doch heutzutage doch schon genauso gemacht.
Man fliegt so lange es geht auf Reiseflughöhe, weil man da am wenigsten Sprit braucht.
Am T/D (Top of Descent) gehen die Triebwerke in den Leerlauf und man fängt an zu sinken.
Dabei hat man die Triebwerke bis zur Anflugroute des Flughafens auf Leerlauf, also eine gewisse Art von Segelflug, aber ich erkenne trotzdem nicht die Neuerung...
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22.12.2009 23:33 Uhr von ThorstenKipp1971
 
+8 | -1
 
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Nicht ganz ruckfrei aber ökologisch wertvoll ist die senkrechte Landung im freien Fall. Die Landebahn muss dann nicht mehr kilometer lang sein, sondern sie muss nur noch die Maße des Flugzeugs selbst umfassen. Die Geräuschbelästigung der Umgebung wird jeweils auf einen einzigen Impuls im Moment der Landung reduziert. Leider beansprucht diese Art der Landung das Material sehr stark; was allerdings die Arbeitsplätze des Bodenpersonals im Bereich der Wartung und Instandsetzung der Maschinen langfristig sichert.
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23.12.2009 07:42 Uhr von mcSteph
 
+1 | -5
 
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ThorstenKipp PFUI! Ich weiß, dass es scherzhaft gemeint war, aber mit so was macht man keine Scherze. Noch viel zu oft fallen die Teile sowieso vom Himmel......
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23.12.2009 13:55 Uhr von ThorstenKipp1971
 
+2 | -0
 
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Es war tatsächlich ein Scherz. Man muss schon etwas schwarzen Humor mögen um das ganze etwas gelassen zu sehen. Selbstredend wünsche ich natürlich jedem, der in ein Flugzeug steigt, dass er auch an einem Stück wieder rauskommt und am besten auch da wo er hin wollte und nicht etwa auf einem Berggipfel oder auf dem offenen Meer.
Aber mal im Ernst. Es ist zwar nett, dass die Fluggesellschaften versuchen, mit solchen Experimenten den Treibstoffverbrauch zu senken aber noch besser wäre es, wenn man ganz einfach auf spontanes Shopping in London, das Konzert in Paris und den Businesstermin in der Schweiz, den man durch eine Videokonferenz ersetzen könnte, einfach verzichten würde. Dank Billigflieger und Drei-Wetter-Taft zwar alles kein Problem aber ökologisch nunmal Irrsinn.
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23.12.2009 14:11 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -0
 
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"Gas herausgenommen": fliegen die nicht mit Kerosin? oO
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23.12.2009 17:09 Uhr von Ottokar VI
 
+1 | -2
 
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300 Liter Sprit sparen? Wow, dann sinds ja nur noch 10.000 Liter nach Maloze!
Wer die Umwelt schonen will, verzichtet in seiner Freizeit auf Jetflüge. Alles andere ist fadenscheinig!

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