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Österreich: Erste Klage gegen Kruzifix im Kindergarten

In Niederösterreich wurde die erste Kruzifix-Klage eingereicht. Als Begründung führt der Kläger gegenüber Medien an, das Kruzifix sei fast größer als seine Tochter.

Da es ihm der Ablauf der christlichen Erziehung nicht passe, welche die elterliche Erziehung überschatte, habe ihn das Urteil des europäischen Menschenrechts-Gerichtshofes erfreut. Seine Tochter müsse in die Kirche mitgehen und werde vom Pfarrer gesegnet, obwohl die Eltern nicht gefragt wurden.

Laut zuständiger Landesrätin werde es weiterhin Kreuze geben. Den "Kampf für unsere christlichen Werte und Traditionen" nehme sie "gerne" auf. Durch Kreuze ausgedrückte Werte haben "noch niemandem geschadet", so die Landrätin. Hinter den Klagen vermutet ein FPÖ-Politiker die SPÖ und die Grünen.


WebReporter: tapay
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Klage, Kindergarten, Kruzifix
Quelle: www.oe24.at

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2009 15:17 Uhr von Fleischpeitsche
 
+22 | -7
 
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Lösung: Christentum verbieten, Islam verbieten, Judentum verbieten. ;)

Wenn das nicht geht, alle "Religionen" Steuern zahlen lassen, wie jedes andere Unternehmen auch.

Und schon hat man einiges zum Weltfrieden beigetragen. (Und vor allem zu mehr Forschung, Bildung, etc.)

[ nachträglich editiert von Fleischpeitsche ]
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21.12.2009 15:36 Uhr von schwob01
 
+4 | -8
 
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na dann: tötet doch einfach jeden der Glaubt.

PS: bin ausgetreten aber war mal kath.
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21.12.2009 15:40 Uhr von BurnedSkin
 
+5 | -7
 
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@ Fleischpeitsche: Recht hast Du. Und ich wiederhole es nicht oft genug: Macht aus jeder Kirche ein Stammzellforschungszentrum und aus jeder Moschee eine Hormonzuchtansalt. All diese schönen religiösen Gebäude hätten dann endlich einen humanitären und humanistischen Zweck.

Zur News: Hoffentlich folgen noch viele weitere Klagen dieser Art. Religiöser Schnickschnack hat in Kindergärten und Schulen nichts verloren.
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21.12.2009 15:41 Uhr von shadow#
 
+7 | -6
 
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Hmm ja: Ob das Kind jetzt gesegnet wird oder nicht, interessiert es nicht sonderlich. Sollte es den Vater auch nicht, wenn er nicht an den Humbug glaubt.

Das Kruzifix im Kindergarten sollte aber schnellstens wenigstens durch ein Holzkreuz ersetzt werden. Dass es, auf welche Art auch immer, gut sein kann dass man ein Folterinstrument samt Leichnam vor kleinen Kindern zur Schau stellt, braucht mir keiner erzählen.
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21.12.2009 15:41 Uhr von AugenAuf
 
+10 | -5
 
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Finde ich absolut richtig so. Die Kreuze haben da nichts zu suchen. Jeder soll sich selber seinen Glauben suchen wenn er alt genug dafür ist. Ausserdem finde ich es nicht grade dolle das die kleinen Kinder ein Kreuz mit einem darauf gefolterten festgenagelten fast nackten Mann immer anschauen müssen.
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21.12.2009 15:48 Uhr von JeZuZz
 
+7 | -7
 
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Als ob das bisher jmnd. geschadet hätte.
Soweit ich mich erinnern kann wurden uns nur christliche Werte in der Schule mitgeteilt, mehr aber auch nicht.
Der Religionsunterricht ist frei wählbar.

So einen Aufstand wegen einem Kreuz, hat wohl nix besseres zu tun.

Ich bin zwar kein Christ, aber christliche Werte sind alles andere als falsch.
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21.12.2009 15:52 Uhr von Buecherwurm
 
+8 | -3
 
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Wenn es ein: kirchlicher Kindergarten ist, müssen sie damit leben.

Man kann die Kinder auch in staatliche Kindergärten bringen, da wäre es in Ordnung dagegen zu klagen.
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21.12.2009 16:04 Uhr von Dschihadist
 
+2 | -8
 
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Gut so - weiter so! kwt
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21.12.2009 16:22 Uhr von BurnedSkin
 
+11 | -4
 
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@ JeZuZz: "Ich bin zwar kein Christ, aber christliche Werte sind alles andere als falsch."

Du begehst einen Denkfehler, indem Du die Werte, die Du meinst, als "christlich" bezeichnest. Die guten Werte (nicht stehlen, nicht ehebrechen etc.) sind humanistische Werte, die sich die christliche Kirche auf die eigenen Fahnen schreibt, obwohl sie sich nur angeeignet, nicht aber entwickelt hat. Und die anderen christlichen Werte (keine anderen Götter haben, Gott ist der Herr etc.) sind schlichtweg dämlich und alles andere als richtig.
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21.12.2009 16:30 Uhr von burn3r78
 
+7 | -4
 
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@BurnedSkin: Full Ack!

Ich kann diesen Blödsinn von den christlichen Werten nicht mehr hören. Gemäß diesen "Werten" würden immer noch Ehebrecher gesteinigt usw. Gerade vor Kindern muss die religiöse Indoktrination ferngehalten werden.

Was sich jemand in seine Wohnung hängt, geht mich nichts an, aber religiöse Symbole haben in öffentlichen Einrichtungen nichts zu suchen.
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21.12.2009 16:31 Uhr von selphiron
 
+5 | -2
 
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Fleischpeitsche: "Und schon hat man einiges zum Weltfrieden beigetragen. (Und vor allem zu mehr Forschung, Bildung, etc.)"
mag sein aber glaub mir die Menschheit wird die Religionskriege mit irgendwelchen anderen Kriegen ersetzen.
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22.12.2009 10:53 Uhr von uslurf
 
+2 | -3
 
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@MacClouds: Wenn auch nur 0,1 Cent pro Kind an staatlichen Geldern in einen Kindergarten fließen, dann hat der absolut und in jeder Hinsicht religionsfrei zu sein.

Und wenn der Betreiber (hier: katholische Kirche) nicht sicherstellen will, dass das so passiert, dann gibt es eben keine Gelder. Null. Außerdem hat der Staat dafür zu sorgen, dass genügend bekenntnisfreie Kindergärten vorhanden sind. Und damit meine ich: genau so viele wie religiös verunstaltete. Kindergärten sind doch heute religiöse Schulungszentren der Kirchen.

Die Realität ist eine andere, als man sich das wünscht.
Und bei uns in Deutschland ist es ja sogar so, dass selbst in staatlichen Schulen(!!) Kreuze hängen. Hängen da vielleicht auch umgedrehte Kreuze von Satanisten, Davidsterne von Juden, Halbmonde von Moslems oder fliegende Spaghettimonster von den Pastafarians?
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22.12.2009 12:43 Uhr von megaakx
 
+1 | -2
 
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Echt Jahrelang hat sich niemand dran gestört und jetzt gibts bald wöchentlich so eine Nachricht. Naja, wems gefällt. Intoleranz eben.
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22.12.2009 23:11 Uhr von Hawkeye1976
 
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"noch niemandem geschadet": Ich schätze mal, das sehen viele der Völker, welche seinerzeit von der Katholischen Kirche getreu dem Motto "Und willst du nicht mein Glaubensbruder sein, dann schlag´ ich dir den Schädel ein!" zwangschristianisiert wurden etwas anders. Auch jene, die aufgrund eben jener Werte mit Lehrverboten oder sonstigen Repressalien zu kämpfen haben, dürften in diesem Punkt etwas anderer Meinung sein. Und nicht zuletzt jene, die im Rahmen der Inquisition ihr Leben lassen mussten. Alles im Namen Gottes und für die christlichen Werte.
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27.12.2009 18:28 Uhr von merapi
 
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ich finde: dass diese heidnischen symbole, auch deren brauchtum und sektenähnliches verhalten NICHT in schulen praktiziert werden sollte. deren einfluss ist leider immer noch viel zu präsent, trotz deren verstaubtem image. unbegreiflich für mich
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27.04.2010 19:18 Uhr von rolf.w
 
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@uslurf: "Außerdem hat der Staat dafür zu sorgen, dass genügend bekenntnisfreie Kindergärten vorhanden sind."

Wie es in Österreich gehandhabt wird weiß ich nicht. In Deutschland hast Du das Recht auf einen Kindergartenplatz. Das Dumme bei der Sache ist nur, Du hast kein Recht auf einen Platz VOR ORT. Es könnte also sein, dass Du das Kind erst 40 KM durch die Pampas karren darfst, bis Du einen Dir genehmen Platz findest. Allerdings müssen die Kindergärten niemanden aus der Ferne aufnehmen, wenn vor Ort Plätze frei sind.
Es stünde ja noch jedem frei, sich eine Tagesmutter zu nehmen.
Davon ab gehört das Kreuz zur Tradition/Kultur Deutschlands und wohl auch Österreichs. Man muss zwar Tradition und Kultur nicht zwangsläufig schätzen, sie aber zu bekämpfen nur weil es einem gegen den Strich gehen ist einfach nur Unfug. Ich pers. habe weder in staatl. Schulen, noch in staatl. Kindergärten je jemanden vor einem Kreuz beten gesehen.
In Wahrheit ist das alles ein Protest gegen die Kirche, weil die Menschen nicht verstehen wollen, dass die Kirche kein Glaube und der Glaube keine Kirche ist.

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