21.12.09 12:40 Uhr
 195
 

Kriegsverbrecher-Prozess gegen ehemaligen KZ-Wächter geht weiter

Aufgrund einer Erkrankung des Angeklagten John Demjanjuk musste die Gerichtsverhandlung im Münchner Schwurgericht am 2. Dezember verschoben werden.

Dem 89-Jährigen wird vorgeworfen, 1943 an der Ermordung von 27.900 Juden beteiligt gewesen zu sein. 40 Holocaust-Überlebende treten hierbei als Nebenkläger auf.

Die Initiatoren der Anklage gehen davon aus, dass der Prozess bis Mai 2010 abgeschlossen ist.


WebReporter: Fleischpeitsche
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Krieg, Holocaust, KZ, Kriegsverbrecher, Wächter
Quelle: www.20min.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Landgericht Dortmund: Baby totgeprügelt - Sechs Jahre Haft für Familienvater
Köln: Verurteilter Vergewaltiger zündelt erneut in JVA
ShortNews verabschiedet sich - Danke für die tolle Zeit!

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.12.2009 12:49 Uhr von saugnapf
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Justizskandal? In dem englischsprachigen russischen Fernsehen RT wurde am 14. Mai 2009 über den Fall John Demjanjuk berichtet. Es wird berichtet, daß aus demselben Dorf in der West-Ukraine, aus dem John Demjanjuk stammt, ein anderer John Demjanjuk lebte, der zur gleichen Zeit wie er in den Krieg zog. Nach dem Krieg kam dieser zurück und beging in den 1960er Jahren Selbstmord, als der KGB ihm als angeblichen Nazi-Kollaborateur auf die Spur kam.

Sollte es also wirklich ein John Demjanjuk im Lager Sobibor Wachmann gewesen sein, so kann es sein, daß dieser nicht der ist, der nun mit 89 Jahren nach München deportiert wurde und dort im Gefängnis einsitzt, sondern der andere John Demjanjuk, der in den 1960er Jahren aus Angst vor dem KGB in seinem Heimatdorf sich das Leben nahm. Nach dem Fall um den gefälschten Dienstausweis von Demjanjuk entwickelt sich dieser Fall zum größten Justizskandal der BRD.
Kommentar ansehen
21.12.2009 14:12 Uhr von wwewrestling
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
man hätte ihn doch nicht ohne beweise nach münchen deportiert.

Wieso sollte dieser Dienstausweis gefälscht worden sein?
Kommentar ansehen
21.12.2009 14:58 Uhr von mysteryM
 
+4 | -6
 
ANZEIGEN
warumm so lange rumeiern: ich denke mal Demjanjuk hat auch nicht lange rumgefackelt als er bei ermordungen beteiligt war.....

also eifach mal kurzen prozess machen.....
Kommentar ansehen
21.12.2009 16:01 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
"He who allows oppression shares the crime": Einen willigen Massenmörder als Opfer hinzustellen ist pervers.

So pervers, als würde man bei einem Bankraub mitmachen und dabei Menschen erschiessen und später herumflennen: "Ich wollte das gar nicht, die haben mich gezwungen, was hätte ich denn machen sollen, ich hatte gar keine andere Wahl."

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
Kommentar ansehen
21.12.2009 16:13 Uhr von BennOhnesorg
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
mal tatsachen:

1. es gab 2 im gleichen dorf mit gleichem namen.
2. Israel hat den mann schon mal zum Tode verurteilt
2.a in diesem prozess wurde nachgewiesen das beweise gefälscht waren, darunter auch der Ausweis.
2b. deshalb hat Israel ihn frei gelassen.
3. da der Ausweis durch kgb agenten gefälscht war gilt eigendlich nach grundgesetz: im zweifel für den angeklagten.

da aber hier in deutschland karrieregeile staatsanwälte ohne hirn, linksradikale spinner und dummdeppen die menschen vorverurteilen das sagen haben, wird dieser prozess hier als medienspektakel gefeiert.

nach meiner meinung das allerletze.

keiner kann mir erzählen, das ein Israelische Nazijäger und Richter, die den mann ja schon mal in gewahrsam und vor gericht hatten, unfähiger sein sollen als das von mir oben beschriebene volk.

ich verlass mich lieber auf die israelis als auf unsere presse und unsere staatsanwälte.
Kommentar ansehen
21.12.2009 21:33 Uhr von jsbach
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Sollte sich hier eine gewisse: Fraktion rumtummeln. denen sie gesagt: MORD VERJÄHRT NIE
Kommentar ansehen
23.12.2009 18:54 Uhr von kadinsky
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
steht hier nicht als "Iwan der Schreckliche" vor gericht, er steht hier vor gericht, weil er aufseher im vernichtungslager Sobibor war, vielleicht sollten sich manche hier erstmal informieren...
und wenn er wirklich dort aufseher war, weg mit dem wichser..
Kommentar ansehen
23.12.2009 19:16 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
nebenkläger: war irgendein zeuge bzw. nebenkläger jemals auch nur in der nähe am ort des geschehens?

auffallend ist, dass solche prozesse in mehr oder weniger zeitlich gleichmäßigen abständen erfolgen.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?