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Fünf Jahre "Tropical Islands" - Paradies schreibt immer noch Verluste

Am vergangenen Wochenende feierte das brandenburgische "Tropical Islands" fünfjähriges Bestehen. Trotz Feierlaune steht das Paradies unter Hallendach weiterhin vor einem wirtschaftlichen Problem. Auch im fünften Jahr schreibt es Verluste in Millionenhöhe.

Im vergangenen Geschäftsjahr besuchten rund 834.000 Menschen das Badeparadies. Das sind durchschnittlich 2.300 Personen täglich. Allerdings benötigt das Badeparadies rund 4.000 Besucher, um wirtschaftlich zu arbeiten.

Aufgrund der nicht erfüllten Besucherzahlen schrieb das Unternehmen zuletzt neun Millionen Euro Verlust. Allerdings hält der Betreiber weiter an seinem ehrgeizigen Projekt fest. Weitere Investitionen sollen helfen, die angestrebte Besuchermarke zu erreichen.


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WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verlust, Brandenburg, Paradies, Tropical Islands
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2009 11:22 Uhr von Blackhart12
 
+13 | -0
 
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bei: den Preisen wundert es mich nicht das nicht soviele Leute da hin gehen. Ich hoffe trotzdem das ich es mal dort hin schaffe. Interessieren würde es mich nämlich trotzdem
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21.12.2009 11:29 Uhr von heavensdj
 
+15 | -3
 
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wohne fast daneben, aber bei den Preisen bekommen die mich da nicht rein.
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21.12.2009 11:29 Uhr von Dirac
 
+8 | -0
 
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wirklich sehenswert: eigentlich kann ich Tropical Islands nur empfehlen, war da vor ca 4 Jahren, aber da es wirklich auf dem flachen Land liegt und zumindest vor vier Jahren außen rum noch die Infrastruktur fehlte, kann ich gut verstehen, dass immer noch rote Zahlen geschrieben werden. Wir waren damals mit der Bahn dort und hätten gerne in der Nähe übernachtet, wäre aber ohne größeren Aufwand nur im Zeltdorf im Tropical Island möglich gewesen und das war, nachdem wir es gesehen hatten, eigentlich ein no go ...

[ nachträglich editiert von Dirac ]
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21.12.2009 11:35 Uhr von jpanse
 
+11 | -2
 
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Das ist doch so falsch, oder? Trotz "Feuerlaune" steht das Paradies unter Hallendach weiterhin vor einem wirtschaftlichen Problem. Auch im fünften Jahr schreibt es Verluste in Millionenhöhe.

Wollen die die Bude abfackeln oder Feiern?
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21.12.2009 12:54 Uhr von ylarie
 
+4 | -1
 
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Wundert mich nicht. Ich war vor ein paar Jahren mal dort. Aber ich fand es nicht wirklich interessant dort, auch wenn man sich schon Mühe gegeben hat.
Allerdings sind die Kosten, vor allem mit einer Anfahrt von in etwa Hannover, auch recht hoch. Und dann erst die Verplegung dort, wenn man etwas länger bleibt.
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21.12.2009 13:07 Uhr von Alexander.K
 
+4 | -4
 
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Wer will da auch hin? Das Teil liegt irgend wo in der Wildnis von Brandenburg, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus der Zivilisation ist viel zu weit.

Sicher kann man da mal Hinfahren um es sich anzuschauen, aber die benötigten Besucherzahlen bekommt man bei der Lage und den Preisen sicher nie.
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21.12.2009 13:58 Uhr von suesse-yvi
 
+4 | -0
 
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Jaha: nette Location und massig an Möglichkeiten den Tag dort zu verbringen. Aber bei den Preisen überlegen sich das Familien, Schüler, Rentner usw wohl 100 mal ob sie dafür wirklich ihr Geld ausgeben wollen so schön es da auch sein mag.
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21.12.2009 15:17 Uhr von Kappii
 
+2 | -3
 
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ich find das: Ding ökölogisch gesehen einfach nur eine riesen Schweinerei, selbst wenn in der Quelle steht, dass es dämmtechnische nochmal verbessert wurde. Aber eine so große Halle auf 26°C zu halten, von denen Praktisch gesehen nur die unteren 20% genutzt werden, kosten halt eine Menge.
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21.12.2009 19:07 Uhr von Feuerstuhl
 
+1 | -0
 
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mh heizkosten: könnte man sparen in dem man eine grosse biogasanlage daneben baut... die bringt abrwärme im tempbereich von ca 90° wenn ich mich nicht irre...
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21.12.2009 19:30 Uhr von xerot
 
+0 | -0
 
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...schade: ich finds ganz schön da, ist zwar bissl kalt im winter (23grad lufttemp. ist nicht gerade tropisch) aber sonst schön umgesetzt... naja und das essen ist bissl sehr überteuert ( 8euro fürn lapprigen hotdog oder burger mit pommes!)aber man geht ja nicht jeden tag dort hin...die ein bis zwei mal im jahr...da geht das schon mal...4000 besucher? find ich bissl viel...ist ja so immer schon platzmagel mit den liegen oder stühlen (vorallem bei abendlichen shows)...
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21.12.2009 22:04 Uhr von alles-nichts-oder
 
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Aber man: musste ja unbeding Cargolifter Pleite machen. Das hat Brandenburg nun davon.
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22.12.2009 00:11 Uhr von Kelrycor
 
+2 | -0
 
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Wollte letztes Jahr mal dorthin und hätte mir preislich auch drei Tage Lounge anstatt Zeltdorf gegönnt. In kälteren Jahreszeiten als kleiner Kurztripp-Reiseort mit Wasserspass für Wasserratten wie mich eine sehr interessante Lokation, weswegen es mich auch heute noch reizt zumindest einmal irgendwann hinzugehen und es mir anzuschauen.

Woran es scheiterte? An dem was Alexander.K schrieb (und seltsamerweise kaum Zustimmung erhiel). Ich komme aus dem Raum Stutgart und bin ein Mensch der eine "längere Reise" gerne plant, da er nachher nicht gerne ohne Auto "in der Pampa" steh, weil Zugverbindungen und Co nicht funktioniert haben oder auf Grund von Fehlinfos und Ortsunkundigkeit Probleme aufgetaucht sind. Reisezeit mit Bahn ist horrend lange, ein Flug Stuttgart <-> Berlin würde sich da ja wirklich anbieten. Aber die Cargolifter-Halle befindet sich nach meinem Informationsstand irgendwie noch ca. 60 km von Berlin weg. Das ist kein Pappenstil und erfordert wieder Bahnfahrten. Die Bahnanbindung scheint aber dorthin eher schlapp zu sein. Wie man dann vom Bahnhof zur Halle selbst kommt, konnte mir dann aber keiner im Voraus sagen!
Ohne Witz: Kundenservice des Betreibers gab mir auf Mailanfrage dazu nur die Auskunft, dass nur Übernachtung nicht aber Anreiseplanung zu deren Portfolie gehöre. Da müssten sich auch Besucher, die von etwas weiter her kommen, schon selbst informieren. Spezielle Angebote bei Reiseveranstalter habe ich keine entdeckt, und auf unverbindliche Anfragen zwecks Angeboten bekam ich immer nur die Auskunft, dass das gewünschte Reiseziel auch nicht zu deren Angebot oder Service gehören würde.

Da verging mir dann auch Lust, da die Online-Infos von den einschlägingen ÖVM-Seiten (bahn.de, etc.) mir einfach zu wage waren.

Fazit: die brauchen sich echt nicht über ihre roten Zahlen wundern. Bei den Preisen gehen Ortsansässige in der Regel aus Neugierde nur einmal hin. Und die Touristik-Besucher haben auf Grund der spärlichen Infos, Unterstützung und Infrastruktur eher Probleme vorbeizukommen.
Entweder müssen die was an der Preispolitik ändern um Ortsansässige mehr anzulocken, oder dafür sorgen das eine Anbindung nahtloser und planbarer ist, damit über Reisetouristik mehr Besucher kommen.

[ nachträglich editiert von Kelrycor ]

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