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Wohlfahrtsverband zieht Fazit nach fünf Jahren Hartz IV

Am 1. Januar 2005 trat die unter Gerhard Schröder beschlossene Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe, kurz Hartz IV, in Kraft.

Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband zieht nach fünf Jahren Hartz IV jetzt ein negative Bilanz. Hartz IV sei eine organisierte Perspektivlosigkeit. Die Zahl der Empfänger habe mit 4,93 Millionen (April 2009) fast das gleiche Niveau wie bei der Einführung 2005.

Die Vermittlung durch die ARGE sei chaotisch und unorganisiert. Eine tief greifende Reform wird gefordert.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Bilanz, Gerhard Schröder, Arbeitslosigkeit, Fazit, Paritätischer Wohlfahrtsverband
Quelle: www.n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2009 12:08 Uhr von Klassenfeind
 
+20 | -2
 
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Diesen Argumentationen: schließe ich mich an,Uneingeschränkt..!!!

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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20.12.2009 14:05 Uhr von rivercola77
 
+11 | -6
 
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Mein Fazit: zu Hartz 4 ist
"ach du scheiße".

Mal bei der Wahrheit bleibend.
Die Berechnungen zu Hartz4 sind richtig.
Aber:

1. Hartz4 ist im Grunde genommen Volksverrat, Menschen die mehr als 5 Jahre in die Kasse eingezahlt haben, bekommen (finanziell gesehen) nur den Dreck unter ihrem Fingernagel.

2. Leute die sich verweigern zu arbeiten und lieber sozialschmarotzen bekommen genauso viel wie Arbeitslose die mal eingezahlt haben. Bei dem alten Arbeitslosengeld war es mal anders.

3. Zum Thema Berechnungen, diese beziehen sich auf einen ein Personen Haushalt. Kein scherz. Dadurch dass dann bei einem Haushalt mit mehr als einer Person alle (bei Hartz4) als "Gemeinschaft" geführt werden, bekommt man mehr Geld durch den Sozialstaat als wie wenn man arbeiten geht.

Zum Thema ALG2 kann man viel philosophieren, aber kühl betrachtet war es einfach nur ein FAIL.

Der Sinn des ganzen war ja die Sozialstaatskosten zu senken, was NICHT passiert ist.
Übrigens, die älteren werden sich noch erinnern, früher war es nicht die Arge sondern das Sozialamt, da konnte man dann auch hingehen wenn einem der Kühlschrank vereckt ist, und man bekam als Arbeitsloser einen neuen. Heute lassen sie einen an der Hand verhungern.

Meiner Meinung nach ist das einzig richtige den Sozialstaat wieder zu reparieren, dieses Löcher reinreißen damit es günstiger wird ist doch nur ein dämlicher Schuss in den Ofen. Da kann man das ganze auch abschaffen.
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20.12.2009 14:50 Uhr von f-w-s
 
+7 | -1
 
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Personal
ein weiteres Problem sehe ich zB. darin, dass (zumindest bekommt man den Eindruck) das Personal, welches einen vermitteln soll bzw Leistungen bewähren... maßlos überfordert ist.

Ich habe in der Regel nichts gegen irgendwelche ´Büroangestellten´.. aber in dem Fall habe ich die Erfahrung gemacht das sich der typische Durchschnittsangestellte in der Leistungsabteilung endlich mal als ´Gott´ aufführen kann.

Haltet mal eure Ohren auf, und fragt überregional in eurem Bektanntenkreis nach...

Ihr werdet feststellen, dass jeder andere aussagen bekommt (je nach ARGE / Zuständigem Leistungsträger)~ was möglich ist, und was nicht...

Daher frage ich mich ; wie kann es sein; das man dort einfach abgewimmelt wird, obwohl die Sachlage ansich klar mit dem Gesetz abbildbar ist?

(Oder gibt es je nach Komune die Anweisung ´KOSTEN SPAREN!´ ´ALLES ERSTEINMAL ABWEISEN, KLAGE ABWARTEN´ ~ in der Hoffnung, das einige es garnicht erst versuchen und anderwertig irgendwie über die Runden kommen...)



..
Einen schönen Sonntag ;)
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20.12.2009 16:21 Uhr von Pitbullowner545
 
+9 | -1
 
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gibt tatsächlich solche dienstvorschriften die sagen "30% müssen durchfallen" "klage abwarten" "zahlungen solange rauszögern wie möglich"

ich weiss das, ich arbeite auf so nem amt, allerdings nicht als Fallmanager oder Sachbearbeiter, sondern als der der den IT kram in stand hält und das ist gelinde gesagt massiv arbeit ..
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20.12.2009 19:53 Uhr von John2k
 
+5 | -1
 
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Also man darf nur nicht mit der Erwartung hingehen: dass die Mitarbeiter in der Arge einem helfen könnten. Dann ist alles gut.
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20.12.2009 20:19 Uhr von CHR.BEST
 
+4 | -2
 
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Dieser menschenunwürdige Bürokratismus namens Hartz IV gehört nicht reformiert sondern komplett abgeschafft.

Was bringt denn all dieser Formularkrieg am Ende denn? Weder hat man davon wieder eine vernünftige Arbeit noch kann man einen Blumentopf mit all den wertlosen Schreiben gewinnen. Am Ende ist man nach dieser staatlichen Gängelei und Erpressung oft doch wieder genau dort, wo man zu Beginn bereits war.

Das hier macht die ARGE aus Menschen, die nichts anderes wollen, als gemäß ihrer Berufung wieder wieder einen fairen Arbeitsplatz auszufüllen: http://www.youtube.com/...
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20.12.2009 20:36 Uhr von farm666
 
+3 | -1
 
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successfully: HartzFear = The passion for mankind´s ignorance
feeding you lies(better statistc, jobs for everyone)

[ nachträglich editiert von farm666 ]
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20.12.2009 23:33 Uhr von claeuschen
 
+0 | -0
 
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@Autor: guter Artikel, eine Frage:
Wen meinst Du in Deinem Kommentar. Das habe ich nicht ganz verstanden?
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21.12.2009 00:35 Uhr von supermeier
 
+4 | -3
 
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Hartz IV: ist ein Verbrechen am Volk verübt worden, wie es sich nicht einmal die NSDAP getraut hat.
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26.12.2009 17:34 Uhr von pantherchen1
 
+4 | -1
 
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Als das letzte mal: das Kindergeld erhöht wurde, gab es dazu ein Gesetz, das diese Erhöhung einem H4-Empfänger unter gewissen Voraussetzungen nicht angerechnet werden dürfe. Dies wurde von den ARGEn geflissentlich und gem. Auskunft einer Mitarbeiterin der ARGE auch auf Anweisung aus der Chefetage ignoriert. Somit wurden tausenden von H4-Empfängern der Bezug des erhöhten Kindergeldes trotz anderslautendem Gesetz sofort voll angerechnet. Da das Gesetz nicht publikumswirksam Veröffentlicht wurde, hatte nur eine Chance, diese lumpigen 10 Euro für max. 6 Monate als kleines Extra zu erhalten, wer sich ständig bei der H4-Gesetzgebung auf dem laufenden hält und vor allen Dingen Internet hat. Alle anderen haben leider Pech gehabt. Und sind wir mal ehrlich : H4 ist für Familien mit Kindern nur Geld zum dahinsiechen, jedoch nicht zum überleben ausreichend.

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