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IG Metall fordert Investitionsprogramm in Höhe von 100 Milliarden Euro

Zur Förderung technologischer Innovationen in Deutschland fordert IG-Metall-Chef Berthold Huber im "Weser Kurier" ein 100-Milliarden-Euro Investitionsprogramm.

Das Programm soll natürlich auch Unternehmen helfen, besser durch die Wirtschaftskrise zu kommen.

Da das jetzt verabschiedete Wachstumsbeschleunigungsgesetz hauptsächlich Steuerentlastungen in Milliardenhöhe für Vermögende vorsieht, dürfe die Finanzierung dieses Programms, laut seiner Aussage, kein Problem sein.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: 100, Milliarde, Programm, Forderung, Höhe, Investition, IG Metall
Quelle: www.stern.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2009 10:46 Uhr von Klassenfeind
 
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Na,Klar Wir haben ja auch Geld,in "Rauen Mengen".....Ironie Off
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21.12.2009 10:08 Uhr von Alexander.K
 
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Langsam reichts: Gibt es eigentlich irgend wo noch so etwas wie Verantwortung und Vernunft in diesem Land?

Es muss doch jedem klar sein das wir dabei sind die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder zu zerstören. Das Land hat mehr als 1.764.262.800.000 Euro Schulden und es werden jede Minute mehr. Hinzu kommt das wir noch Bereiche haben in denen Investitionen dringend erforderlich sind, z.b. in der Bildung. Für so unsinnige Maßnahmen wie die Abwrackprämie oder Steuersenkungen in der Gastronomie darf kein Geld mehr verschwendet werden.
Wir werden durch diese Politik der Verschwendung über Jahre politisch handlungsunfähig bleiben.

Wo bleibt eigentlich die Vereinfachung der Steuergesetze (aber ohne Förderung bestimmter Parteiklientel) mit Steuern die dann auch bezahlt werden, wo findet der Abbau des Bürokratismus statt? Das sind doch Kernforderungen der FDP und damit kann man die Wirtschaft unterstützen ohne Milliarden aufzuwenden.
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22.12.2009 16:48 Uhr von ArrowTiger
 
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@Alexander.K: -- "Gibt es eigentlich irgend wo noch so etwas wie Verantwortung und Vernunft in diesem Land?"

Das ist m.E. durchaus ein vernünftiger Vorschlag, da es bei uns hauptsächlich an der Binnenkonjunktur krankt. Keynes war mit soetwas höchst erfolgreich.

In der Makroökonomie gibt es den Spruch: "Man kann einen Staat auch kaputtsparen". Heißt, durch moderates Schuldenmachen zum richtigen Zeitpunkt (antizyklisch!) kann in Folge durchaus wieder mehr an Geld hereinkommen, als wenn man eisern sparen würde.

-- "Es muss doch jedem klar sein das wir dabei sind die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder zu zerstören."

Aber weniger durch das Schulden machen, als durch die Aushöhlung des Sozialstaates.

-- "Das Land hat mehr als 1.764.262.800.000 Euro Schulden und es werden jede Minute mehr."

Zu viel "Bund der Steuerzahler" gelesen? Ist übrigens eine Organisation, die hauptsächlich für ihre Klientel, den Mittelstand und die Industrie zuarbeitet. Das nur am Rande, denn das weiß nicht jeder. Die tun ja immer so bürgernah...

Ich würde mir über die Staatsverschuldung erst mal keine so großen Gedanken machen, solange sie sich halbwegs im Mittel bewegt. Ist erstens nur "fiat money", und zum anderen ohnehin nie zurückzahlbar.

-- "Hinzu kommt das wir noch Bereiche haben in denen Investitionen dringend erforderlich sind, z.b. in der Bildung."

Hier stimme ich Dir allerdings 100% zu!

-- "Wo bleibt eigentlich die Vereinfachung der Steuergesetze"

Ob dies wirklich gerechter wäre, als das aktuelle System? Zumal die Gesetze heute nicht mehr von gelernten Staatsdienern, sondern privaten Unternehmen gestaltet werden. Da kannst Du sicher sein, daß KPNG, Bertelsmann & Co. auch eine vereinfachte Steuergesetzgebung zu Gunsten ihrer Klientel entwerfen wird. Eben ähnlich, wie man es vom Lissabonner Vertrag schon kennt.

-- "wo findet der Abbau des Bürokratismus statt?"

Durch Privatisierung? *lach* Schau mal, was für ein bürokratischer Wasserkopf an den privatisierten Unis oder ehemaligen Staatsunternehmen gewachsen ist. (Noch deutlicher ist das in den USA, wo inzwischen sogar das Militär weitgehend privatisiert wurde. Viele dieser privatisierten Institutionen sind fast handlungsunfähig.)

-- "Das sind doch Kernforderungen der FDP und damit kann man die Wirtschaft unterstützen ohne Milliarden aufzuwenden."

Zum Glück hat die FDP keine Mehrheit, sonst sähe es hier noch schlimmer aus, als es schon ist. Und die Wirtschaft bekommt auch heute schon deutlich mehr staatliche Unterstützung, als die Bürger. Nicht gerade einer Demokratie würdig...

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