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Universität Tübingen: Ärzte verhelfen Blinden mit einem Mikro-Chip zum Sehen

Ein Mikro-Chip mit über 1.500 Fotozellen, der von Ärzten an der Universität Tübingen entwickelt wurde und unter der Netzhaut des Patienten platziert wird, soll Blinden wieder zum Sehen verhelfen.

Die Seh-Prothese wurde bereits bei einem 45-jährigen Finnen positiv getestet. Erblindete Menschen können mit dem Mikro-Chip wieder Gegenstände erkennen und Buchstaben sehen.

Der bereits ausgezeichnete Direktor des Forschungsinstituts für Augenheilkunde an der Uni Tübingen, Eberhart Zrenner, will im Jahre 2010 einen neuen Seh-Chip bei weiteren Patienten implantieren, der vom Körper gut vertragen wird.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Universität, Chip, Tübingen, Sehen, Blinde
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2009 18:50 Uhr von midgetpirate
 
+3 | -25
 
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19.12.2009 20:05 Uhr von Decment
 
+16 | -1
 
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soweit: ich weiss hatte dieser aber nur eine sehr sehr geringe auflösung und man konnte quasi nur hell und dunkel und die richtung des lichts erkennen. da ist dieses modell ja wohl, mit dem es möglich ist buchstaben zu erkennen, wesentlich weiter...
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19.12.2009 21:42 Uhr von Spafi
 
+3 | -2
 
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1500 Fotozellen: Ich kenn mich nicht wirklich in dem Geibiet aus, aber heißt das nicht, dass man dann in einer Auflösung von 500*300 Pixeln sieht? Oder enthält jede Fotozelle mehrere kleinere, aktive Zellen?

[ nachträglich editiert von Spafi ]
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19.12.2009 21:43 Uhr von Spafi
 
+7 | -0
 
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edit2: Mist, verklickt. Meine natürlich 50*30
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19.12.2009 23:38 Uhr von LMnd
 
+3 | -0
 
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das wäre dann eine Auflösung von 50x30

Das gibt es schon länger, allerdings wurde dann ein weiterer Mikrochip auf die Spitze der Zunge gesetzt (an dieser Stelle hat der menschliche Körper die meisten Nerven pro cm²), und hat so die gesehenen Formen dann spüren können.
Lesen konnte man damit bestimmt nicht, aber Karten (mit normaler Kartenspielgröße), auf denen verschiedene Symbole waren, richtig ordnen, usw.

[ nachträglich editiert von LMnd ]
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20.12.2009 14:52 Uhr von eyes-on-news
 
+2 | -0
 
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Alt aber endlich wieder neu! Klar gab es das schon vorher. Leider ist die Technik nach dem Tod des damaligen Entwicklers/Forschers/Mediziners nicht mehr wartbar gewesen. Eine Weiterentwicklung gab es nicht mehr. Das KnowHow starb offensichtlich einfach mit ihm :(

Schön, dass es (neue?) Ansätze mit Weiterentwicklung dazu gibt!
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20.12.2009 15:58 Uhr von X-Six
 
+4 | -0
 
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hoffentlich forschen die weiter! Blind zu sein wäre für mich das schlimmste! Keine Krankheit oder Behinderung kann schrecklicher sein! Für uns gesunde mag das nichts besonderes sein, aber wenn ein blinder wieder Zahlen und Gegenstände erkennen kann, dann muß daß für diesen Menschen wie ein Wunder sein!
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20.12.2009 20:41 Uhr von Lustikus
 
+1 | -0
 
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@X-Six: falsch... ich kenne eine Blinde und eine Taubstumme und die Blinde hat sehr deutlich gesagt, daß sie niemals mit der anderen tauschen möchte.

Sie kommt klar, hat Psychologie studiert, einen Blindenhund und kann sich UNTERHALTEN.

Ich weiß eine Situation bei der Taubstummen noch wie heute - sie hat mit ihrer Mutter immer sprechen geübt und als ich dort mal essen war, fragte sie mich, wie alt ich bin. Meinst du, trotz wirklich großer Anstrengung und mehrmaliger Wiederholung, ich hätte das verstanden? Sie hat das so dermaßen frustriert das habe ich ihr angesehen. Es war bei mir je nach Tagesverfassung manchmal habe ich sie auch gut verstanden aber nee dann "lieber" blind als taubstumm!
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21.12.2009 11:13 Uhr von ionic
 
+0 | -2
 
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was hier fehlt ist: dass der chip aus ETHIKGRÜNDEN wieder entfernt werden musste... das ist mal der oberhammer.. und wenn ihr blind wärt und jemand baut euch nen chip ein dass ihr hell und dunkel und umrisse erkennen könnt, dann wärt ihr darüber sehr froh - ich wärs zumindestens^^
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21.12.2009 12:42 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -2
 
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@ionic: quelle? weder von entfernen noch von den gründen steht bei bild was.
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21.12.2009 12:50 Uhr von ionic
 
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@JesusSchmidt: http://nachrichten.t-online.de/...

"Chip musste entfernt werden
Wegen Auflagen der Ethikkommission der Universität Tübingen musste der Seh-Chip allerdings bereits nach einigen Wochen wieder entfernt werden. Zrenner, der eine Firma namens Retina Implant gegründet hat, kündigte im "Spiegel" an, im kommenden Jahr etwa zwei Dutzend Patienten mit neuen, drahtlosen Seh-Chips auszustatten, die dann auf Dauer unter der Netzhaut bleiben sollen."


und zu sagen dass bei BILD etwas nicht steht ist.. na ja lassen wir das - anscheinend vertraust du dieser zeitung mehr wie ich

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