AKTIVITÄTEN   mehr...

19.12.09 17:54 Uhr
 1.848
 

Universität Tübingen: Ärzte verhelfen Blinden mit einem Mikro-Chip zum Sehen

Ein Mikro-Chip mit über 1.500 Fotozellen, der von Ärzten an der Universität Tübingen entwickelt wurde und unter der Netzhaut des Patienten platziert wird, soll Blinden wieder zum Sehen verhelfen.

Die Seh-Prothese wurde bereits bei einem 45-jährigen Finnen positiv getestet. Erblindete Menschen können mit dem Mikro-Chip wieder Gegenstände erkennen und Buchstaben sehen.

Der bereits ausgezeichnete Direktor des Forschungsinstituts für Augenheilkunde an der Uni Tübingen, Eberhart Zrenner, will im Jahre 2010 einen neuen Seh-Chip bei weiteren Patienten implantieren, der vom Körper gut vertragen wird.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wissenschaft / Medizin
Schlagworte: Universität, Chip, Sehen, Tübingen, Blinde
Quelle: www.bild.de
Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen aaaalt   
 
+3 | -25
 
ANZEIGEN
19.12.2009 18:50 Uhr von midgetpirate
Kommentar ansehen soweit   
 
+16 | -1
 
ANZEIGEN
19.12.2009 20:05 Uhr von Decment
ich weiss hatte dieser aber nur eine sehr sehr geringe auflösung und man konnte quasi nur hell und dunkel und die richtung des lichts erkennen. da ist dieses modell ja wohl, mit dem es möglich ist buchstaben zu erkennen, wesentlich weiter...
Kommentar ansehen 1500 Fotozellen   
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
19.12.2009 21:42 Uhr von Spafi
Ich kenn mich nicht wirklich in dem Geibiet aus, aber heißt das nicht, dass man dann in einer Auflösung von 500*300 Pixeln sieht? Oder enthält jede Fotozelle mehrere kleinere, aktive Zellen?

[ nachträglich editiert von Spafi ]
Kommentar ansehen edit2   
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
19.12.2009 21:43 Uhr von Spafi
Mist, verklickt. Meine natürlich 50*30
Kommentar ansehen ja   
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
19.12.2009 23:38 Uhr von LMnd
das wäre dann eine Auflösung von 50x30

Das gibt es schon länger, allerdings wurde dann ein weiterer Mikrochip auf die Spitze der Zunge gesetzt (an dieser Stelle hat der menschliche Körper die meisten Nerven pro cm²), und hat so die gesehenen Formen dann spüren können.
Lesen konnte man damit bestimmt nicht, aber Karten (mit normaler Kartenspielgröße), auf denen verschiedene Symbole waren, richtig ordnen, usw.

[ nachträglich editiert von LMnd ]
Kommentar ansehen Alt aber endlich wieder neu!   
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
20.12.2009 14:52 Uhr von eyes-on-news
Klar gab es das schon vorher. Leider ist die Technik nach dem Tod des damaligen Entwicklers/Forschers/Mediziners nicht mehr wartbar gewesen. Eine Weiterentwicklung gab es nicht mehr. Das KnowHow starb offensichtlich einfach mit ihm :(

Schön, dass es (neue?) Ansätze mit Weiterentwicklung dazu gibt!
Kommentar ansehen hoffentlich forschen die weiter!   
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
20.12.2009 15:58 Uhr von X-Six
Blind zu sein wäre für mich das schlimmste! Keine Krankheit oder Behinderung kann schrecklicher sein! Für uns gesunde mag das nichts besonderes sein, aber wenn ein blinder wieder Zahlen und Gegenstände erkennen kann, dann muß daß für diesen Menschen wie ein Wunder sein!
Kommentar ansehen @X-Six   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
20.12.2009 20:41 Uhr von Lustikus
falsch... ich kenne eine Blinde und eine Taubstumme und die Blinde hat sehr deutlich gesagt, daß sie niemals mit der anderen tauschen möchte.

Sie kommt klar, hat Psychologie studiert, einen Blindenhund und kann sich UNTERHALTEN.

Ich weiß eine Situation bei der Taubstummen noch wie heute - sie hat mit ihrer Mutter immer sprechen geübt und als ich dort mal essen war, fragte sie mich, wie alt ich bin. Meinst du, trotz wirklich großer Anstrengung und mehrmaliger Wiederholung, ich hätte das verstanden? Sie hat das so dermaßen frustriert das habe ich ihr angesehen. Es war bei mir je nach Tagesverfassung manchmal habe ich sie auch gut verstanden aber nee dann "lieber" blind als taubstumm!
Kommentar ansehen was hier fehlt ist   
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
21.12.2009 11:13 Uhr von ionic
dass der chip aus ETHIKGRÜNDEN wieder entfernt werden musste... das ist mal der oberhammer.. und wenn ihr blind wärt und jemand baut euch nen chip ein dass ihr hell und dunkel und umrisse erkennen könnt, dann wärt ihr darüber sehr froh - ich wärs zumindestens^^
Kommentar ansehen @ionic   
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
21.12.2009 12:42 Uhr von JesusSchmidt
quelle? weder von entfernen noch von den gründen steht bei bild was.
Kommentar ansehen @JesusSchmidt   
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
21.12.2009 12:50 Uhr von ionic
http://nachrichten.t-online.de/...

"Chip musste entfernt werden
Wegen Auflagen der Ethikkommission der Universität Tübingen musste der Seh-Chip allerdings bereits nach einigen Wochen wieder entfernt werden. Zrenner, der eine Firma namens Retina Implant gegründet hat, kündigte im "Spiegel" an, im kommenden Jahr etwa zwei Dutzend Patienten mit neuen, drahtlosen Seh-Chips auszustatten, die dann auf Dauer unter der Netzhaut bleiben sollen."


und zu sagen dass bei BILD etwas nicht steht ist.. na ja lassen wir das - anscheinend vertraust du dieser zeitung mehr wie ich

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben
Universität Hannover entwickelt innovativen Elektro-Rennwagen
Studenten an der Leibniz Universität Hannover entwickeln...
Rabattschlacht: Nachlässe für Neuwagen momentan auf Rekordniveau
Der deutsche Neuwagenmarkt steht schon zu Beginn des...
Medizin: Universität Harvard ehrte türkischen Wissenschaftler für seine Arbeit
Die Universität Harvard hat den türkischen Wissenschaftler...
"Chip.de": Die fünf besten Smartphone Tarife
Die meisten Menschen, wenn sie sich heutzutage ein mobiles...
Intel stellt Smartphone-Prototypen mit neuem Prozessor vor
Bislang waren die Intel-Chips für mobile Internetgeräte...
Google ehrt Chip-Erfinder Robert Noyce mit einem "Doodle"
Hätte Robert Noyce im Jahr 1958 nicht den Prototyp des...
Achtung vor seelischem Druck: Sehprobleme können die Folge sein
Wer an seelischem Druck leidet, läuft Gefahr, an...
Gesundes Sehen: Regelmäßige Vorsorge ist wichtig
Zur aktuellen "Woche des Sehens" mahnen die deutschen...
Erblindung durch Diabetes möglich
Dr. Herbert Muschweck, Chefarzt der Gastroenterologie in...
Mehr News Mehr News Mehr News