Universität Tübingen: Ärzte verhelfen Blinden mit einem Mikro-Chip zum Sehen
Ein Mikro-Chip mit über 1.500 Fotozellen, der von Ärzten an der Universität Tübingen entwickelt wurde und unter der Netzhaut des Patienten platziert wird, soll Blinden wieder zum Sehen verhelfen.
Die Seh-Prothese wurde bereits bei einem 45-jährigen Finnen positiv getestet. Erblindete Menschen können mit dem Mikro-Chip wieder Gegenstände erkennen und Buchstaben sehen.
Der bereits ausgezeichnete Direktor des Forschungsinstituts für Augenheilkunde an der Uni Tübingen, Eberhart Zrenner, will im Jahre 2010 einen neuen Seh-Chip bei weiteren Patienten implantieren, der vom Körper gut vertragen wird.