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Türkei: Bartholomäus I. möchte vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen

Der griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomäus I. fordert von der Türkei die Wiedereröffnung der Priesterschule in Istanbul. Bei Misserfolg möchte er vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen.

Erdogan macht den Patriarchen darauf aufmerksam, dass es in Griechenland für 150.000 Türken keine einzige Moschee gibt. Er wünsche sich, dass es wenigsten eine oder zwei Moscheen in Athen gebe.

Aus dem Gespräch heraus sagt Bartholomäus, dass er eine Priesterschule möchte. Erdogan erwidert ihm, dass er eine Moschee lieber hätte.


WebReporter: expelliarmus
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Türkei, Griechenland, Türke, Patriarch
Quelle: www.turkishpress.de
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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2009 17:06 Uhr von shortbread
 
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und sowas will in die EU
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19.12.2009 17:32 Uhr von Arschgeweih0815
 
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zur Christendiskriminierung in der Türkei: gibt es auch einen eigenen Wikipediaartikel:
http://tiny.cc/...

Es ist wichtig immer wieder darauf hinzuweisen, wie islamische Länder wie die Türkei ihre eigenen Minderheiten behandeln, um die heuchlerischen Aussagen ihrer Führer wie Herrn Erdogan, der die Abstimmung in der Schweiz als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" bezeichnet hat, richtig einzuordnen!

Erdogan hat übrigens auch neulich erst den Völkermörder Oman Bashir herzlich empfangen, und tatsächlich behauptet, Muslime könnten keinen Völkermord begehen.

[ nachträglich editiert von Arschgeweih0815 ]
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19.12.2009 17:57 Uhr von Arschgeweih0815
 
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1.Und gegen den lag auch: ein Haftbefehl wegen Völkermords aus den Haag vor?
2.Wer soll das überhaupt gewesen sein?
3.Welcher Deutscher Politker hätte diesen herzlichen empfangen. Die PKK ist in D auch als terroristische Vereinigung eingestuft. Mit dem Völkermörder Omar Bashir hat Erdogan Geschäfte gemacht.
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19.12.2009 18:18 Uhr von Arschgeweih0815
 
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Mel w: für dich : http://www.steinhoefel.de/...
"Die Türkei hat erhebliche wirtschaftliche Interessen im Sudan. Eine türkische Firma baut in der Hauptstadt Karthoum den höchsten Wolkenkratzer, eine andere bewirbt sich um den Milliardenauftrag zum Neubau des dortigen internationalen Flugplatzes, eine dritte beschäftigt über tausend Angestellte, die Uniformen für die sudanesische Armee herstellen. Damit es adrett zum Völkermord geht."
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19.12.2009 18:19 Uhr von fridaynight
 
+14 | -8
 
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der Vergleich hinkt der Muezzin verkündigt religiöse Botschafen die nicht unbedingt jeder hören will. die Glocken läuten einfach nur und sagen nicht Jesus ist der einzige Gott und es gibt keinen anderen....
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19.12.2009 20:05 Uhr von bueyuekt
 
+4 | -10
 
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@ Arschgeweih0815: Also mal ehrlich, wenn du die Worte Erdogans nicht verstehst,
dann würde ich mir ernsthaft über deine Interpreationsfähigkeiten
machen.

"Muslime könnten keinen Völkermord begehen..."

Was bedeutet dieser Satz?!?!

Bedeutet das, wie du uns zu sugerieren versuchst, Erdogan
gemeint hat das Omar Bashir keinen Völkermord begangen hat
oder bedeutet das eher, wenn er ein echter Muslim ist, hat er
keinen Völkermord begangen den ansosnten ist er einfach kein
Muslim??!?!

Das ist Politik ... hier werden interessen gewahrt. Er hat nichts zu
Omar gesagt, sondern er hat Menschen die von sich behaupten,
daß Sie Muslime sind und einen Völkermord begehen, eben keine
Muslime sind. Ein echter Religiöser Muslime würde wegen
seines Glaubens sowas nicht tun.


Ach und die PKK wird in Deutschland in den Medien und den
meisten Menschen hier nicht als Terrororganisation be-
titelt sondern als Arbeiterpartei....das spricht nunmal Bände.



[ nachträglich editiert von bueyuekt ]
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19.12.2009 20:06 Uhr von XFlipX
 
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Hier fordern türkische Staatsbürger ihre Rechte das scheint Erdogan und Konsorten nicht mitzubekommen. Man behandelt die eigenen Staatsbürger, nur weil sie einen anderen Glauben haben, wie Ausländer, Ausetzige, nicht zur Gesellschaft dazugehörend.

Was haben der Patriarch und die 3000-4000 gr. Orthodoxen Istanbuler mit Griechenland oder gr. Gesellchaft zu tun. Der Patriarch ist türkischer Staatsbürger, wie aus der Quelle hervorgeht, hat er sogar 2 Jahre in der türk. Armee gedient.

Wer so handelt - wie Erdogan - der soll sich darüber mal Gedanken machen, ob man zukunftige Moscheebauten / Imamausbildung im Westen von der Toleranz SaudiArabiens abhängig machen sollte - da sehe es aber ziemlich düster aus.

XFlipX
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19.12.2009 20:15 Uhr von bueyuekt
 
+4 | -7
 
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@XFlipX: Ich denke das da ein Gesetzliches Problem existiert.
Eine Priesterschule könnte man auch als Missionieren ansehen,
was in der Türkei verboten ist. Ich galube auch das Ausbilden von
Pfarrern und Religionslehrern ist verboten.

Dieses Gesetz zu kippen ist sicher nicht so einfach....und
Fordern kann und sollte man immer!!! Aber die meisten Forderer
haben nicht die Erwartung das ihre Forderung erfüllt wird. Man
Forder meist nur als Symbol und bei Politikern ist das nur
Fassade....

Ich denke die meisten können solche Forderungen nicht einordnen.
Ich habe das Gefühl das viele glauben, etwas Fordenern ist was
Schlimmes oder nur weil jemand etwas fordert muss es Erfüllt
werden....

Wacht mal auf...
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19.12.2009 20:39 Uhr von XFlipX
 
+8 | -3
 
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"Wacht mal auf... ": Selbst im wachen Zustand habe ich deine WirrWarr nicht verstanden aber vielleicht muss ich das auch nicht.

"Eine Priesterschule könnte man auch als Missionieren ansehen,was in der Türkei verboten ist. Ich galube auch das Ausbilden vonPfarrern und Religionslehrern ist verboten."

Die Diyanet beschäftigt über 60000 Imame, die sie eigens ausbilden läßt - das sind ja Beamte, sind die Ausbildungsstätten auch Missionierungshorte ? Warum sind die dann nicht geschlossen - wenn das Ausbilden von Pfarrern und Relgionslehrern verboten ist, warum kann dann die Diyanet Imame ausbilden ?

XFlipX
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19.12.2009 20:54 Uhr von kommentator3
 
+9 | -5
 
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Die Christen: in der Türkei sind schon wesentlich länger da als die Moslems.

Deren Interessen muss man schon anders berücksichtigen als die Bedürfnisse von erst kürzlich zugereisten Arbeitsmigranten, die alleine wegen des Geldes kommen, das Ziel-Land ansonsten aber verachten.
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19.12.2009 21:33 Uhr von kommentator3
 
+6 | -6
 
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@Melw: Du willst also bestreiten, dass Christen in der Türkei massiv diskriminiert werden?
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19.12.2009 21:47 Uhr von kommentator3
 
+6 | -5
 
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@Melw: >>(…)Offiziell herrscht in der Türkei Religionsfreiheit – aber noch immer gibt es zahlreiche Beeinträchtigung, so das staatliche Verbot, Pfarrer und Religionslehrer auszubilden. Christliche Studenten können Theologie heute nur noch an islamisch-theologischen Fakultäten studieren, und Pfarrer müssen türkische Staatsangehörige sein oder sich als Diplomaten ausweisen. Auch die Renovierung alter Kirchen ist durch juristische Schikanen erschwert, Enteignungen von Kirchengütern noch immer Praxis.
Christen werden gegenüber Muslimen, die uneingeschränkte Kultusfreiheit genießen, grundsätzlich benachteiligt: Bibeln und religiöse Traktate dürfen auf den Straßen nicht verteilt werden, Prozessionen und christliche Straßenfeste sind verboten, die Behörden erteilen christlichen Rundfunksendern grundsätzlich keine Lizenz.(…)<<
Quelle: Welt.de
http://www.welt.de/...

Das ist der berühmte unterschied zwischen offiziell und faktisch.
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19.12.2009 22:03 Uhr von Smiling-Cobra
 
+10 | -4
 
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Zitat von der Steinhöfl Seite: Liebe Türken,
Deutschland hat einen großen Vorteil für euch:
Wir sind eine Demokratie ihr dürft u n s e r Land jederzeit verlassen
und könnt in eurem Land mal nach dem Rechten schauen da ihr es ja alle besser wisst. Geht einfach keiner wird euch aufhalten oder nachweinen

Dem ist nichts hinzuzufügen!
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19.12.2009 22:32 Uhr von hi2010
 
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Smiling-Cobra: Liebe Deutsche was interessiert einen Türke was so ein kleine Deutsche sagt.

Dem ist nichts hinzuzufügen!
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19.12.2009 22:48 Uhr von marvin1976hh
 
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den hätte ich auch gerne in deutschland: mit so einem patriarchen hätten wir hier weniger probleme...

keine moscheen mehr die das stadtbild verschandeln....
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19.12.2009 22:50 Uhr von marvin1976hh
 
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@hi2010: Lern erstmal deutsch und dann darfst du auch was sagen...
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19.12.2009 23:23 Uhr von hi2010
 
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marvin1976hh: Was hast du jetzt nicht verstanden? ich bin erst seit 2 Jahren in Deutschland da kann man ja nicht verlangen das ich perfekt Deutsch kann, aber es soll ja Leute geben die nur mit Leute reden die Perfekt Deutsch können, solche nennt man bei uns Rassist.
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20.12.2009 00:16 Uhr von logisch
 
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Was ist daran schlimm? Man kann ja die prister wo anders ausbilden und nach türkei schicken.
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20.12.2009 01:17 Uhr von XFlipX
 
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Auf einmal ??? "Der Oberhaupt - Patriarch von Istanbul ist der Religiöse Oberhaupt (wie der Papst) von 270 Millionen Christen."

Stimmt aber nicht für die Türkei - für die türkische Regierung ist der Patriarch nichts weiter als ein Oberhaupt der 3000-4000 gr. orthodoxen Instanbuler. Man hat sich bisher immer geweigert den Patriarchen als solches anzuerkennen auf einmal solls dann wieder anders sein ???

Zudem hat sich die Kirche von Griechenland 1833 als autokephal erklärt, dass heißt sie ist völlig autonom und untersteht nicht mehr dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel.

"Oder meinst du Erdogan sagt dem Patriarch umsonst, er erwarte eine Moschee in athen ? "

Erdogan als höchster Repräsentant eines laizistischen Landes erwartet eine Moschee, über dieses Paradoxum kann ich nur den Kopf schütteln. Wenn er eine Moschee erwartet, dann sollte er auf diplomatischen Wege mit den zuständigen Stellen in Griechenland etc. reden. Er kann doch nicht die Rechte bestimmter türkischer Bürger davon abhängig machen, ob, wie in dem Fall, eine Moschee in Griechenland gebaut werden darf oder nicht.

Und ich sage nocheinmal, jeder der Erdogans Verhalten befürwortet sollte sich überlegen, wie es wäre, wenn Frau Merkel die Rechte der muslimischen Minderheit Deutschlands von der Toleranz SaudiArabiens abhängig machen würde.

XFlipX
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20.12.2009 01:22 Uhr von XFlipX
 
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"Man kann ja die prister wo anders ausbilden..." und nach türkei schicken. "

Das geht so nicht, ist, so weit ich weiß verboten. Um diese Verbot zu umgehen, holt man die Geislichen als Botschaftangestellte über die jeweilige Botschaft ins Land aber das ist ja auch begrenzt.

Im Gegenzug schickt die Diyanet ohne Probleme über 300 Imame jährlich nach Deutschland, so sieht Gleichberechtigung auf türkisch aus.

XFlipX
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20.12.2009 02:49 Uhr von CroNeo
 
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@Kommentar des Autors: Die Kirchen stehen da auch schon teilweise über 1000 Jahre bevor überhaupt Türken Fuß in das Land gefasst haben, bevor es überhaupt so etwas wie eine "türkische Nation" gab.

Konstantinopel bzw. Istanbul ist quasi der Sitz des orthodoxen Christentums. Genauso wie Rom für den Katholizismus, Tibet für den Buddhismus oder Mekka für den Islam. Man stelle sich vor, es gäbe in Mekka keine Imam-Schule bzw. man würde es denen verbieten. Das Geschrei wäre enorm.

Und sehr wohl gibt es in Griechenland Moscheen - nur nicht in Athen.
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20.12.2009 09:21 Uhr von Smiling-Cobra
 
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@melw: darf man den Spruch auch auf die Deutschen in der Schweiz, in der Türkei, In USA, Kanada, Afrika, australien ... ect .. auch anwenden ?

Natürlich!

Wenn sie sich so aufführen wie die Moslems und Russen in Deutschland.
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20.12.2009 09:41 Uhr von Mekong_Tscharli
 
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20.12.2009 23:10 Uhr von easye
 
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ich liebe die türkei und die türken: frohe feiertage an alle :)!
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21.12.2009 10:00 Uhr von shadow#
 
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Politik + Religion = weniger gut @luciano33
Du liest hier deshalb nur "Türkei Türkei" weil Erdogan der erste Vollidiot ist, der diesen "Moscheen für Kirchen" Schwachsinn zum offiziellen Politikum gemacht hat! Wie war das noch gleich mit dem Laizismus?

@logisch
Würdest du im Gegenzug auch irgendwo ausgebildete Imame in deutschen Moscheen haben wollen, oder sollten sie nicht lieber in Deutschland auf Deutsch ausgebildet werden?

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