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Bundeswehrspitze neu besetzt

Verteidigungsminister Guttenberg hat Generalleutnant Volker Wieker zum neuen Generalinspekteur der Bundeswehr ernannt. Der derzeitige Kommandeur des Deutsch-Niederländischen Korps tritt die Nachfolge von General Scheiderhan an, der in Folge der "Kundus-Affäre" in den Ruhestand versetzt wurde.

Mit Generalleutnant Wieker tritt ein Soldat an die Spitze der Bundeswehr, der über viel Erfahrung in Auslandseinsätzen verfügt. Wieker ist seit 1974 Soldat. Zur Zeit ist der 55 Jahre alte General als Chef des Stabes im ISAF Hauptquartier in Kabul eingesetzt.

Minister Guttenberg ist davon überzeugt das der neue Generalinspekteur die Transformation der Bundeswehr zu einer Einsatzarmee weiter voranbringen wird


WebReporter: alexander.k
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Nachfolge, Karl-Theodor zu Guttenberg, Volker Wieker
Quelle: www.ftd.de

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19.12.2009 11:16 Uhr von RickJames
 
+5 | -4
 
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Gut aber das Einzeige was mir Sorgen macht ist:
"Minister Guttenberg ist davon überzeugt das der neue Generalinspekteur die Transformation der Bundeswehr zu einer Einsatzarmee weiter voranbringen wird."
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19.12.2009 11:25 Uhr von usambara
 
+4 | -4
 
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und weiter laut Guttenbergs eigener Aussage ist der Krieg nicht zu gewinnen...
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19.12.2009 11:35 Uhr von kommentator3
 
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@usambara: >>laut Guttenbergs eigener Aussage ist der Krieg nicht zu gewinnen<<

So peinlich wie die deutschen sich derzeit anstellen ist er mit Sicherheit nicht zu gewinnen. (außer man hofft darauf, dass die Taliban sich totlachen)
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19.12.2009 12:08 Uhr von usambara
 
+4 | -1
 
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@kommentator3: da fehlen echte Rambo-Typen...ähh aus heutiger Sicht kämpfte er auf der falschen Seite.
Im Ernst: die Russen haben damals begriffen, auch wenn sie noch so brutal vorgehen, den afghanischen Unabhängigkeitswillen nicht brechen werden.
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19.12.2009 12:39 Uhr von smutjie
 
+3 | -0
 
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Ich: freue mich für General Wieker.
Es ist wahrlich kein leichtes Amt das er da übernimmt.
Ich bin mir sicher das er der Bundeswehr und damit den Soldaten gut tun wird.
.
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19.12.2009 14:58 Uhr von schattenzirkel
 
+1 | -1
 
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afghanischen unabhängigkeitswillen wenn ich sowas schon höre.

Dort wird kein Krieg gegen die Afghanen, sondern gegen die Taliban geführt.
Und nur, weil ein hochrangiger Soldat endlich mal einen Arsch in der Hose bewiesen hat, eben WEIL sich alle über unseren Einsatz dort unten lustig machen herrscht jetzt Politischer Terror hier in Deutschland?
Der Ami bombt dort ganze Städte inklusive Bewohner platt und man hört nur ein leises "uoops"?

Traurig um jeden Zivilisten, ja, aber ich stelle mich jedes mal die Frage, was zum Teufel machen Kinder - die ja nun nachweislich unter den Opfern waren - nachts in einer Moschee von derer sie von den Taliban zu den Tanklastern verschleppt wurden??
Nicht nur bei unseren Soldaten ist in Bezug auf das Mandat was wir dürfen und was nicht viel schief gelaufen, irgendwas ist da aber auch im Busch, wieso klärt das keiner?

Der Anschlag auf die Pioniere, die diese Woche eine Brücke gebaut haben, interessiert mal wieder niemanden.
Unsere Medien juckt es nur, wenn wir was falsch machen.
Krieg der Medien sag ich immer...

Hoffentlich kann sich General Wieker besser durchsetzen.
Die Vorraussetzungen, Wissen und praktische Erfahrung als G3-Stoffz, Kommandeur KFOR und Chef des Stabes ISAF lassen hoffen.

Alternativ wenn wir das nicht in den Griff bekommen, teile ich meine Meinung mit dem restlichen Großteil der Deutschen Bevölkerung sollten wir schleunigst uns dort unten verpissen und überlegen ob wir überhaupt noch eine Armee brauchen wenn selbst unsere Soldaten vor dem Waffeneinsatz überlegen müssen, was für Rechtliche Konsequenzen das ganze hat.

Peinlich peinlich...
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20.12.2009 03:15 Uhr von Bibi66
 
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Neue: Soldaten braucht das Land.

Die Betonung liegt auf "Soldaten"

Nicht auf Karriereofiziere, Kofferträger,
politisch ambitionierte Militärs o.ä.

Klare Trennung Politik und Militär.
Und wenn die Politik beschließt, Militär einzusetzen,
dann in diesem exakten Bereich das Militär handeln lassen
wie es militärisch sinnvoll ist und Rückendeckung geben.

Und vor allen Dingen nicht irgendwelche Flachtröten die nen Parka nur zu Demos angezogen haben irgendwelches Mitspracherecht geben (politisch meinetwegen, aber NICHT militärisch).

Und vor allem die ganzen 0700 - Dienstbeginn - 1600 Dientschluß - Soldaten feuern.
Die, die den Job nur machen, um nen Führerschein/Flugschein, Studium o.ä. zu bekommen....
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20.12.2009 10:20 Uhr von schattenzirkel
 
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nachdenken Genau das ist doch das Problem!
Die Bundeswehr handelt nur im Rahmen des inen vorgegebenen Mandates - lassen wir die Tanklaster Affäre mal ausser Acht.
Wenn man die Jungs machen lassen würde würde dort einiges mit sicherheit anders laufen.

Ja, mehr Tote soldaten und mit Sicherheit auch Zivilisten.
Die Stimmen die Besatzungsarmee schreien werden lauter aber im endeffekt verkrabbelt man sich nicht mehr nur im eigenen Feldlager.

8 Stundensoldaten gibt es zu genüge, aber was bringt es stunden zu Kloppen, wenn nichts dabei rum kommt?
Der Steuerzahler darf das dann wieder ausgleichen, bitte mal nachdenken wenn man sowas in den Raum wirft.
Die Jungs vom BND und MAD kloppen schon genug stunden, den Jungs im Einsatz bringt es doch nichts, wenn der Gefreite bis abends 19 Uhr beim Spieß rumgammelt

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