18.12.09 22:47 Uhr
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Türkei: Bartholomäus I., christliches Oberhaupt, fühlt sich wie ans Kreuz genagelt

Der griechisch-orthodoxe Patriarch, Bartholomäus I., mit Sitz in Istanbul, bejahte die Frage, ob er sich in der Türkei gekreuzigt fühlt. Dies gelte seiner Meinung nach auch für die 4.000 Christen, denen er vorsteht.

Bei seiner Auslandsreise in die USA sprach er mit mehreren hochrangigen Volksvertretern und erklärte ihnen die Lage der Christen in der Türkei. Auch sprach er über die laizistische Türkei, obwohl bisher keinerlei Hilfe zu erwarten war.

Er vermute sogar, dass es der türkischen Regierung lieber wäre, wenn die christliche Glaubensgemeinschaft das Land verlassen würde. Trotz aller Widrigkeiten beabsichtigt Bartholomäus I. dies jedoch nicht zu tun.


WebReporter: midnight_express
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Griechenland, Interview, Türke, Kreuz, Grieche
Quelle: www.turkishpress.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2009 23:01 Uhr von kurdish-kaya
 
+9 | -7
 
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immer erst zum thema was sagen bevor man die griechen angreift und solange kein moslem aus griechenland das offen sagt das er sich auch unterdrückt usw fühlt muss darüber nichts gesagt werden.
das sind nur annahmen von dir.
und naja erdogan hat halt ne konservative partei, hat vor und nachteile, aber natürlich ist es schwer in frieden zusammen zu leben, vorallem wenn die akp islamisch geprägt ist.
jedem seine freiheit
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18.12.2009 23:03 Uhr von 08_15
 
+6 | -10
 
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"Aber der hat doch auch...": wie kleine Kinder!

Du bist der Chef der Kinderbande! Respekt!

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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18.12.2009 23:26 Uhr von 08_15
 
+7 | -8
 
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immer wieder lustig das sich einige auf den Kindervorwurf äußern. tech9ne .... hier hast nen Schnulli!
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18.12.2009 23:31 Uhr von XFlipX
 
+4 | -3
 
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"Was hätten die Herrschaften noch gerne ? ": Da gibt es etiches....

Ich glaube im Mittelpunkt steht vorallendingend die Ausbildung von Priesternachwuchs / Abhaltung von Prieserseminaren - dazu Bedarf es endlich der Wiedereröffnung der orthodoxen Hochschule auf der Insel Chalki.

XFlipX
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18.12.2009 23:41 Uhr von groehler
 
+1 | -8
 
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Ich bin für ein Verbot ALLER Gotteshäuser.

Wieso brauch man um seinen Glauben zu leben eine Kirche, Moschee oder sonst irgendeinen Scheiß?
Das sind doch alles nur Statussymbole der einzelnen Religionen.
Und wieso kann man sich, um sich mit "Gleichgesinnten" zu treffen und auszutauschen, seine religösen Ansichten mitzuteilen etc. nicht auch nen stinknormales Bürogebäude oder sonst was nehmen?

Alles nur Schwanzvergleiche der Weltreligionen.

[ nachträglich editiert von groehler ]
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18.12.2009 23:57 Uhr von miman
 
+4 | -3
 
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Wiederspruch? Aus der Süddeutschen Zeitung (18.12.2009):

"... Was er für die Minderheiten tut, ist beispiellos", sagt Vater Dositheos Anagnostopoulos, Sprecher des christlich orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus II.."

"...Er besuchte im Sommer auf den Prinzeninseln ein griechisch-orthodoxes Kloster, sagte dem Patriarchat seine Hilfe zu. Er nannte die Vertreibung der Christen aus der Türkei "faschistisch". Der Mann, der 1997 selbst im Gefängnis saß, weil er ein altes Gedicht rezitiert hatte: "Die Minarette sind unsere Bajonette." Kein islamistisches Gedicht übrigens, sondern - Erdogans Gegner vergessen das gerne zu erwähnen - ein nationalistisches aus dem Befreiungskampf, das in jedem türkischen Schulbuch stand. Der Mann, den seine Gegner noch heute als verkappten Islamisten zu verteufeln versuchen, und zu dessen Wahl 2007 doch der christliche armenische Patriarch aufgerufen hat. Weil Erdogan und seine AKP die Einzigen sind, die für mehr Religionsfreiheit kämpfen, für Muslime wie für Christen."

"...Vater Dositheos sagt: "Einen Premier, der sich so für die Christen einsetzt, hat es hier noch nie gegeben." Die Türkei habe eine "so grauenvolle Vergangenheit" der Christendiskriminierung, findet Rechtsanwältin Kesban Hatemi, die - selbst Muslimin - seit Jahren für die orthodoxe Gemeinde kämpft: Und zum ersten Mal versucht ein Premier, diese Probleme anzugehen. Ohne dass er davon profitieren würde."

http://jetzt.sueddeutsche.de/...
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19.12.2009 00:28 Uhr von XFlipX
 
+4 | -3
 
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Interessanter Artikel: XFlipX
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19.12.2009 00:36 Uhr von Borgir
 
+6 | -5
 
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das: ist kein problem der türkei alleine. ALLE islamischen ländern sehen keinerlei religion neben ihrer eigenen gerne.....in manchen ländern sogar sehr ungerne....so ist das nunmal...der islam ist nicht die religion des friedens, da können gemäßigte und tolerante muslime nichts dran ändern....
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19.12.2009 00:53 Uhr von eckert.rijkaard
 
+2 | -4
 
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falsche rubrik: ich glaube diese News hat nichts mit Politik zu tun, nur weil ein Religiöser die Lage in USA mit Politikern bespricht.
Die News gehört in den Abfalleimer ;).

the same shit like ever.

NS = SN = SS LOL
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19.12.2009 01:01 Uhr von selphiron
 
+3 | -3
 
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jaja: Im -osmanischem Reich ging es den Christen besser.Ist kein Scherz der Sultan war nicht nur der Kalif der Moslems sondern auch lange Zeit der Anführer der Christlichen Gemeinde in Istanbul.
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19.12.2009 01:07 Uhr von Tuerkeinewsliebhaber
 
+3 | -7
 
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Oh Gott: wie traurig. Wie schlimm doch die Minderheiten in diesem "zivilisierten Land" namens Türkei behandelt werden. Schlimm schlimm schlimm. Natürlich kann nach so einer Enthüllung kein normaler Mensch mehr auch nur im entferntesten daran denken die Türkei in die EU aufzunehmen. Sowas ist jetzt natürlich nicht mehr möglich. Ich frage mich nur wann der Türkei endlich gesagt wird das sie nicht "in den Club" gelassen wird. Welcher "Türsteher" wird sagen müssen:"Ey alter du kommst hier ned rein"?
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19.12.2009 12:46 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Laizistisch? Ist die Türke nur noch auf dem Papier.
Schuld daran hat der Typ der sich laut einer anderen News für die armen unterdrückten Christen einsetzt...
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19.12.2009 15:29 Uhr von XFlipX
 
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"Vertrag ist der von Louisane....": Du meinst den Vertrag von Lausanne von 1923. Und natürlich verstößt die Türkei gegen etliche Punkte im Vertrag und das schon seit Jahrzehnten.

Auszug aus dem Vertragswerk:

Aus dem Abschnitt zum Schutz der Minderheiten: (leider nur in Englisch)

"ARTICLE 40."

"Turkish nationals belonging to non-Moslem minorities shall enjoy the same treatment and security in law and in fact as other Turkish nationals. In particular, they shall have an equal right to establish, manage and control at their own expense, any charitable, religious and social institutions, any schools and other establishments for instruction and education, with the right to use their own language and to exercise their own religion freely therein."

"ARTICLE 41.

As regards public instruction, the Turkish Government will grant in those towns and districts, where a considerable proportion of non-Moslem nationals are resident, adequate facilities for ensuring that in the primary schools the instruction shall be given to the children of such Turkish nationals through the medium of their own language. This provision will not prevent the Turkish Government from making the teaching of the Turkish language obligatory in the said schools.

In towns and districts where there is a considerable proportion of Turkish nationals belonging to non-Moslem minorities, these minorities shall be assured an equitable share in the enjoyment and application of the sums which may be provided out of public funds under the State, municipal or other budgets for educational, religious, or charitable purposes.

The sums in question shall be paid to the qualified representatives of the establishments and institutions concerned. "

Allein der letzte Artikel läßt aufhorchen. Demnach wäre die Türkei verpflichtet, in den angestammten Siedlungsgebieten, der nichtmuslimischen Minderheiten, dafür zu sorgen, dass Einrichtungen bestehen, die sicherstellen, dass der Unterricht in der Grundschule für Kinder der nichtmuslimischen Minderheit in der Muttersprache erfolgt. Türkisch sollte dort nur als obligatorische Sprache fungieren.

XFlipX

Ps.:

"Und unser Vertrag ist der von Louisane."

Schon lange nicht mehr. Die Türkei ist seit 1949 Mitglied des Europarats, seit 1999 trägt die Türkei den Titel eines EU-Beitrittskandidaten. Das bedeutet, die Türkei hat sich den europäischen Menschrechtskonventionen und den kopenhagener Kriterien unterworfen.

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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22.12.2009 10:57 Uhr von GencOsman
 
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@autor Textwiedergabe 6! Setzen!

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