Türkei: Bartholomäus I., christliches Oberhaupt, fühlt sich wie ans Kreuz genagelt
Der griechisch-orthodoxe Patriarch, Bartholomäus I., mit Sitz in Istanbul, bejahte die Frage, ob er sich in der Türkei gekreuzigt fühlt. Dies gelte seiner Meinung nach auch für die 4.000 Christen, denen er vorsteht.
Bei seiner Auslandsreise in die USA sprach er mit mehreren hochrangigen Volksvertretern und erklärte ihnen die Lage der Christen in der Türkei. Auch sprach er über die laizistische Türkei, obwohl bisher keinerlei Hilfe zu erwarten war.
Er vermute sogar, dass es der türkischen Regierung lieber wäre, wenn die christliche Glaubensgemeinschaft das Land verlassen würde. Trotz aller Widrigkeiten beabsichtigt Bartholomäus I. dies jedoch nicht zu tun.