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Dänemark behindert Teilnahme von Chávez an Klimakonferenz

Bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen scheint der Gastgeber Dänemark die Staatsgäste aus aller Welt nicht alle gleich zu behandeln.

So wurde der venezolanische Staatspräsident Hugo Chávez bereits bei seiner Ankunft auf dem Flughafen behindert, indem sein Gepäck rund 45 Minuten durchsucht wurde, was gegen diplomatisches Recht verstößt.

Auch ein Treffen des Präsidenten mit Gewerkschaftsvertretern am vergangenem Mittwoch wurde durch die dänische Polizei verhindert. So hielten Beamte die Wagenkolonne solange in Schach, bis das Treffen abgesagt werden musste.


WebReporter: onkelmax
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dänemark, Hugo Chávez, Klimakonferenz
Quelle: dwdonline.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2009 15:47 Uhr von usambara
 
+16 | -9
 
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das zeigt nur wie Recht Chavez hat. Kritik am Heuschrecken-Kapitalismus
wird mit Polizei-Gewalt verhindert im neuen Europa nach Lissabon
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18.12.2009 16:05 Uhr von el_padrino
 
+13 | -3
 
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so siehts leider aus: dem politischen gegner undemokratisches verhalten vorwerfen,aber selbst noch schlimmer sein.
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18.12.2009 16:51 Uhr von U.R.Wankers
 
+11 | -3
 
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eine Demokratie müsset so etwas aushalten: und nicht aussperren. Armutszeugnis
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18.12.2009 16:58 Uhr von quade34
 
+3 | -15
 
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18.12.2009 17:09 Uhr von fallobst
 
+3 | -5
 
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total objektive quelle: wenn es da drin steht muss es stimmen.

aber tatsache ist, dass die dänen die ganze organisation nicht hinbekommen. davon können schon etliche teilnehmer ein lied singen, die zur anmeldung/teilnahme ewig warten mussten.

@ usambara: du hast aber eine süße anarchisten-fahne in deinem profil. willst du wirklich anarchie oder ist das nur diese pubertäre gegen-alles-phase, bei der du dir von anderen leuten erzählen lässt, was du denken sollst?

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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18.12.2009 17:37 Uhr von usambara
 
+4 | -3
 
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@fallobst: nicht pubertär sondern libertär
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18.12.2009 17:38 Uhr von Jan81
 
+3 | -2
 
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zwei dumme haben sich gefunden? Chavez ist linker Populist und die dänische Regierung stark rechtspopulistisch, sonst würden die wohl kaum alle Handys abhören oder Ausländern die Heirat von Dänen vor dem 23.Lebensjahr verbieten. ...sind halt nicht mündig die Dänen.
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18.12.2009 17:52 Uhr von anderschd
 
+2 | -5
 
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Dann weiß dieser: Herr mal, wie es ist wenn man dangsaliert, unterdrückt, bedroht und was noch alles wird. Kennt er doch von seinen pol. Gegnern im Land. Vllt lernt er was und lässt eine frei Oppoition zu. Ohne Einschüchterung usw.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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18.12.2009 17:52 Uhr von onkelmax
 
+1 | -1
 
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noch eine andere quelle: kannst das ganze übrigens auch in der jungen welt nachlesen. http://www.jungewelt.de/...

aber ich wette als seriöse quelle wird das hier auch für viele nicht durchgehen. die "großen" medien berichten natürlich nicht über derartige vorfälle, weil sie ja dann zugeben müssten, dass der "aufgeklärte westen" derartige spielchen nötig hat, um einen vermeintlichen gegner mundtot zu machen.
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18.12.2009 17:55 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -6
 
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Den Schlumpf hätte man mit dem Hinweis " Empfänger unbekannt verzogen" zurückgehen lassen sollen.
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18.12.2009 18:39 Uhr von usambara
 
+3 | -3
 
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offenbar werden im großen Stil Handys und SMS der Demonstranten überwacht uns abgehört.
Soweit zur "Demokratie"...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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18.12.2009 19:47 Uhr von U.R.Wankers
 
+4 | -2
 
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Man kann von Chave halten was man will: er ist jedoch demokratisch gewählt worden.

http://video.google.com/...

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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18.12.2009 19:54 Uhr von anderschd
 
+1 | -2
 
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Aha. Zitat Focus.

"Im Wahlkampf hatte Chávez noch mit dem Einsatz von Militär im Falle der nun eingetretenen Niederlage in Carabobo gedroht. Rund 300 meist oppositionelle Kandidaten waren unter dem Vorwurf der Korruption von den Wahlen ausgeschlossen worden."

Demokratisch gewählt. Soso
Nicht zu vergessen seine Versuche, durch Verfassungsänderung ewig im Amt bleiben zu dürfen. Was er letztlich auch durchsetzen wird. Sei es mit oder ohne Gewalt.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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18.12.2009 20:33 Uhr von Totoline
 
+2 | -3
 
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So ist das "indem sein Gepäck rund 45 Minuten durchsucht wurde, was gegen diplomatisches Recht verstößt. "
Gut, dass kein ach so zivilisierter westlicher Staatsmann bei der Einreise nach Venezuela gefilzt wurde.
Ich mag gar nicht an die Resonanz und Empörung der westlichen Staaten denken, die gleich einen Wirtschaftsboykott gefordert hätten....

"Auch ein Treffen des Präsidenten mit Gewerkschaftsvertretern am vergangenem Mittwoch wurde durch die dänische Polizei verhindert. So hielten Beamte die Wagenkolonne solange in Schach, bis das Treffen abgesagt werden musste. "
Ich denke, so ein Verhalten sagt doch schon, wie tief die Westnationen im Aaaaa....llerwertesten der USA stecken!!
Ein absolut inakzeptables Verhalten gegenüber Staatsoberhäuptern, die eine andere Meinung als die des Kapitalismus nach außen tragen.
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21.12.2009 19:04 Uhr von ArrowTiger
 
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@BastB - Unfug! -- "Diktatoren haben kein Recht, demokratisch behandelt zu werden."

Das ist Unfug! Chavez wurde demokratisch gewählt.

Das er eine *der* Hassfiguren der NeoCons ist, denen er gerade kräftig die Geschäfte versaut, ist ja bekannt. Daß man das daraus hervorgehende Mediengewitter nachplappert, ist nicht besonders weise.

Tatsache ist, daß es den Armen, die unter den NeoCons schwer gelitten haben, unter Chavez deutlich besser geht. Er ist seit dem von den USA und den Chicago Boys weggeputschten und dann ermordeten Allende wohl der erste Präsident Venezuelas, der wieder für mehr soziale Gerechtigkeit sorgt. Das finde ich, ehrlich gesagt, nicht schlecht.

Was sein Vorgehen gegen seine politischen Gegner betrifft: die hatten in ihren Medien (RCTV, etc.) offen zu einem gewaltsamen Putsch gegen ihn aufgerufen, und auch mehrfach Putschversuche durchgeführt. Ich denke, da ist dieses Vorgehen durchaus nachvollziehbar - gerade in einer sich wieder entwickelnden Demokratie.

Chavez ist sicher kein Engel auf Erden. Aber auf jeden Fall (für das Volk) besser als alles seit Allende!
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21.12.2009 19:11 Uhr von ArrowTiger
 
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Bolivarische Verfassung: -- "Am 14. November 1999 stimmte die Bevölkerung Venezuelas per Referendum der neuen Bolivarischen Verfassung zu. Auf der Basis dieser neuen Verfassung ließ Chávez für das Jahr 2000 Neuwahlen ansetzen."

Das durften nicht mal wir!

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