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Österreich verweigert sich den USA, am Afghanistan-Einsatz teilzunehmen

Die USA hätten "teilweise ein bisschen ungehörig" darauf gedrängt, dass Österreich ebenfalls Truppen nach Afghanistan schicken solle, teilte der Verteidigungsminister des Alpenstaates, Norbert Darabos, dem "Standard" mit.

Österreich werde dieser Aufforderung nicht nachkommen. Als souveräner Staat entscheide das Land alleine, wo es sich engagiere, erklärte der Minister.

Da Österreich keine Soldaten nach Afghanistan entsenden wird, will es als Ausgleich die Truppen auf dem Balkan verstärken.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Österreich, Afghanistan, Einsatz, Militär, Truppe
Quelle: news.search.ch

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2009 08:55 Uhr von szFrog6
 
+13 | -2
 
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Arnie: kann ihn ja beim nächsten Ö-Besuch mitnehmen, wär doch a Aktschn :D
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18.12.2009 09:29 Uhr von haguemu
 
+16 | -4
 
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Begriffen!! Die haben wenigstend nach 1000 jähriger gemeinsamer Geschichte begriffen was es heißt:
"Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgenen"
Oder was ist eine Besatzung?
Haben wir etwa die Natoaußengrenze verteidugt?
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18.12.2009 09:53 Uhr von killozap
 
+3 | -6
 
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Die Überschrift: ist völlig daneben geraten ...
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18.12.2009 10:03 Uhr von schwob01
 
+3 | -7
 
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Titel? Hab es nun 4 mal gelesen und seh immer noch keinen sinnvollen verständlichen Titel. Ist das überhaupt Deutsch oder hää?
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18.12.2009 10:38 Uhr von Flutlicht
 
+4 | -0
 
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Die Wappler sollen ihren Mist ruhig selbst erledigen.
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18.12.2009 10:49 Uhr von Flutlicht
 
+9 | -3
 
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Österreich ist neutral. Was heißt da "nachmachen"?
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18.12.2009 11:02 Uhr von Mainzlmaennchen
 
+3 | -8
 
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Auf die 10 Gebirgsjäger: kann Obama doch eh verzichten. Alles nur Symbolik ^^
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18.12.2009 12:04 Uhr von Ing.Tro
 
+17 | -1
 
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Richtig so: man darf nie vergessen: Wer Wind säät, der wird Sturm ernten.

1. Wir sind ein neutraler Staat
2. Was geht uns ein Krieg an, der von den Amis angezettelt wird.

Unsere kriegsmaschinerie liegt still, wir haben uns auf UNSERE Verteidigung spezialisiert! (Und selbst da simma net besonders gut wenns drauf ankommt)
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18.12.2009 13:54 Uhr von lopad
 
+10 | -0
 
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Richtig so: "Als souveräner Staat entscheide das Land alleine, wo es sich engagiere, erklärte der Minister. "

Schade dass unsere Pappnasen in Berlin das immer noch nicht verstanden haben.
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18.12.2009 14:06 Uhr von Alexander.K
 
+3 | -0
 
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@Flutlicht: Wie neutral ist ein Land als EU-Mitglied, das seit Jahren fest in die Nato-PfP eingebunden ist?

Nach meiner Ansicht aber immer noch neutral genug um selbst zu entscheiden, so wie es hier der Österreichische Bundesminister für Landesverteidigung erklärt.
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18.12.2009 14:11 Uhr von Mekong_Tscharli
 
+2 | -2
 
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hmm Österreich hat aus dem "hörig sein" gelernt.

Ist im eigenen Kontinent keiner mehr in den Reihen der für das Yes_We_Can-Ego im Frieden kämpfen mag ?!
Obama, go home!

@ Autor
Deutschland kann nicht ohne die USA-Brust(Titte) im Mund reden.

;)

OFF
ON
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18.12.2009 14:53 Uhr von Bleifuss88
 
+6 | -0
 
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@Ing.Tro, 1984: Ich glaube ihr beiden verwechselt Afghanistan mit dem Irak. Der Afghanistan-Krieg ist kein unilateraler US-Alleingang, sondern ein UN-Mandat. Außerdem ist der Einsatz durch Art. 51 der Charta der Vereinten Nationen legitimiert.

Ich durfte diese Woche einer Podiumsdiskussion über die Lage in Afghanistan beiwohnen. U.a. war dort ein ehemaliger Botschafter Afghanistans zu Gast, der unter der Talibanregierung seines Amtes waltete. Er befürchtet, dass bei einem Abzug der westlichen Truppen Afghanistan geteilt wird. Dadurch würde der El Kaida wieder ein Rückzugsgebiet ermöglicht. Taliban und El Kaida können sich gegenseitig nicht wirklich ab muss man dazu sagen. Also dürfe das Land nicht sich selbst überlassen werden, weil damit weder der afghanischen Bevölkerung, noch dem Westen gedient wäre. Interessant auch der Kommentar zu Tanklasterbombardierung: Wie sehen die Afghanen das?

Nun, dazu müsste man ausholen: Die Deutschen waren sehr beliebt bei der afghanischen Bevölekrung. Die Taliban haben dies zum Anlass genommen, Angst und Schrecken in diesen Regionen zu stiften. Was macht die Bundeswehr? Hat kein Mandat und keine Ausrüstung, sich zu wehren und zieht sich in ihre Lager zurück. Eingeigelt haben sie sich (nach dem was mir während meiner Wehrdienstzeit von den Kameraden erzählt wurde tat man wohl wirklich einige Zeit lang nicht viel mehr, als in den Lagern die Zeit abzuwarten). Und diesen Angriff sehen die Afghanen als Zeichen: Endlich tut die Bundeswehr mal was und lässt sich nicht alles gefallen! Endlich schreiten sie mal zur Tat und wehren sich. Und was passiert hier in Deutschland? Da wird monatelang debattiert.
Viele Gegner des Afghanistan-Einsatzes sind ja der Meinung, unsere Truppen würden von der dortigen Bevölkerung als Besatzer angesehen. Ihr seid falsch, das ist nichts als Propaganda!

Interessant wird an dieser Stelle wieder der Vergleich mit dem Irak. Als einizges zählbares Ergebnis der Diskussion kam heraus, dass die Amerikaner derzeit zwei verschiedene Strategien ausprobieren: In Somalia überlässt man das Land sich selbst, riegelt aber drum herum ab. Im Irak hat man sich mit mehr Soldaten in die Breite verteilt, statt nur zentrale Städte und Knotenpunkte zu besetzen. Das hat sich dort ausgezahlt, der Irak ist in den vergangenen zwei Jahren merklich ruhiger geworden. Deshalb jetzt auch die neue Strategie Obamas, in Afghanistan in die Breite zu gehen und mit mehr soldaten mehr Prozent des Landes unter Kontrolle bringen. Ob das so funktioniert wie im Irak bleibt abzuwarten; die somalia-Strategie scheint sich weniger zu bewähren. Somit wären die Österreicher sicherlich eine Hilfe gewesen. Nun müssen die fehlenden Soldaten ausgeglichen werden, und ratet mal, wer als erstes gefragt werden wird von Herrn Obama.

Die meisten, die das hier bejubeln, tun das einfach, weil sich jemand gegen den Willen der USA stellt. Viel zu einseitige Sicht. Bezahlen müssen diese Entscheidung die anderen Nato-Länder, die mehr Soldaten bereitstellen müssen. Klar mache ich mich mit diesem Kommentar nicht gerade beliebt, aber das macht sich ja keiner, der anderen mal den Spiegel vorhält.

[ nachträglich editiert von Bleifuss88 ]
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18.12.2009 15:55 Uhr von :raven:
 
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Na dann ist ja alles klar "Als souveräner Staat entscheide das Land alleine, wo es sich engagiere..."

Jetzt wissen wir wenigstens, warum Merkel so tief im Allerwertesten der USA steckt!
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18.12.2009 18:41 Uhr von :raven:
 
+1 | -2
 
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@ Bleifuss88: "U.a. war dort ein ehemaliger Botschafter Afghanistans zu Gast, der unter der Talibanregierung seines Amtes waltete. Er befürchtet, dass bei einem Abzug der westlichen Truppen Afghanistan geteilt wird."

Schau dir spasshalber mal die dortigen Grenzen vor ca. 100 Jahren an. Wenn dort Engländer nicht Kolonialherrscher gespielt hätten, wären die heutigen Grenzen sowieso anders. Folglich wäre eine Teilung Afghanistans nicht zwangsläufig ein negativer Schritt.

Es wäre interessant, bei welcher Gelegenheit du diesen Afghanistan-Vortrag erlebt hast. Hatte er ein betsimmtes Motto? Wurde er von unserer Bundesregierung organisiert? Oder von einer Partei? Erzähl doch mal....
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18.12.2009 20:27 Uhr von Totoline
 
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Ohoh Ein Land in Nachbarschaft, welches zur "Achse des Bösen" gehört?? Nicht Gut.....
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18.12.2009 21:26 Uhr von Bleifuss88
 
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@raven: Hast PN.
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19.12.2009 16:00 Uhr von Bleifuss88
 
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@Melw: Nein.
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20.12.2009 08:50 Uhr von Morie
 
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@Melw: nein aber kleine rot weiße broschüren in welchen steht warum Krieg ein super Ding ist!
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21.12.2009 19:14 Uhr von ArrowTiger
 
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Ich wünschte, Deutschland Ich wünschte, Deutschland hätte genau so viele "Eier in der Hose", wie die Österreicher...

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