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Forscher: In Computerspielen gibt es kein sinnloses Töten

Computerspiele werden meist als digitale Killerwelten gesehen. Doch das Phänomen ist komplexer, wie Forschungen zeigen.

Experten meinen, dass Taten wie Amokläufe nicht unbedingt mit Computerspielen zusammenhängen. Den Begriff "Killerspiel" sollte man daher er für Computerspiele wie "Call of Duty - Modern Warfare 2" nicht wählen.

Töten ohne Sinn, so ein Experte, könne man in den Spielen nicht finden. Der Begriff "Killerspiel" würde zudem auch auf Schach zutreffen, denn dort geht auch darum "Truppen in den Tod" zu schicken.


WebReporter: havelmaz
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Forscher, Computer, Computerspiel, Töten
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2009 17:34 Uhr von SunFunStayPlay
 
+70 | -15
 
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Wow: Endlich mal einer der es kapiert hat. Wobei man faiererweise auch hier differenzieren muss. Bei Spielen wie Manhunt geht es, wenn man ehrlich ist, nur darum besonders brutal Menschen zu töten, egal ob gut oder böse. Aber deshalb ist das Spiel ja auch zurecht auf dem Index gelandet.
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17.12.2009 18:52 Uhr von Soref
 
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SunFunStayPlay: Du hebst jetzt das besonders grausame Töten in den Vordergrund. Wo ist da jetzt der Unterschied? Ob ich bei COD jemanden in den Kopf schieße oder bei Manhunt ne Plastiktüte nehme und denjenigen ersticke hat ja wohl das gleiche Ergebnis.

Versteh mich nicht falsch, mir geht diese ganze Killerspieldiskussion auch tierisch auf den Zeiger. Nur so einfach kann man es sich dann doch nicht machen wenn man das ganze erörtern will. Den töten bleibt töten, egal wie es abläuft.

Es sind einfach Spiele die einen unterhalten sollen. Der eine steht auf Splatterfilme was genauso grausam ist und sogar teilweise detaillierter dargestellt wird als manches Spiel und der andere mag es mit nem Flugzeug in Echtzeit von A nach B zu fliegen innem Spiel. Jedem das seine.
Dieser ganze Bevormundungsquatsch regt mich tierisch auf. Lasst doch jeden machen was er will. :)

[ nachträglich editiert von Soref ]
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17.12.2009 19:12 Uhr von Ziyad
 
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aber @Soref
Du musst aber auch ein Unterschied sehn:
DIe Leute, die Manhunt spielen spielen das auch nur, weil sie Spaß daran haben Menschen zu töten. Bei COD oder CS hingegen nutzt man das "töten" zum Sieg. Also, klingt zwar komisch, aber ich meine bei den beiden Spielen ist es nicht immer das Ziel der Gegner zu töten. Man kann, muss aber nicht. Bei Manhunt hingegen kriegt man ja Stylepunkte fürs töten. Ich weiß nicht ob Killerspiele aggressiv machen oder nicht. Ich Spiele schon seit meinen 13 Lebensjahr und weiß nicht mehr wie ich da drauf war, aber zum Amoklaufen verleitet es definitiv nicht.

@News:
Der letzte Satz stimmt ja, aber ich glaub den meisten geht es darum, dass man Richtig sieht wie den Menschen wirklich eine Kugel durch den Kopf geht und das man eine Waffe in der Hand hat oder ob einfach die "Krieger" vom Spielfeld verschwinden.
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17.12.2009 19:52 Uhr von Sparker
 
+7 | -2
 
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@Ziyad: nana. Manhunt spielen nur um zu töten? Manhunt hat auch ne Story. Nach ein/zweimal durchspielen wirds für die meisten auch langweilig. Nicht weil das töten langweilig geworden ist, sondern weils halt einfach nix neues mehr bringt. Die Stylepunkte? Eher ein komplexes Puzzlespiel wenn du mich fragst.

Irre können sich genauso gut an dem Kopfschuss in COD/CS/[spiel deiner Wahl] ergötzen.
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17.12.2009 20:27 Uhr von NetCrack
 
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Also ich bin sehr erfreut das endlich mal einer festgestellt hat, dass das, was die Medien gerne gemeinhin als "Killerspiel" bezeichnen damit erstmal nich viel zu tun hat. Nun muss man aber auch zugeben, dass es in der tat auch Spiele gibt wo es wirklich mehr oder weniger um´s sinnlose Töten geht, Stichwörter Postal oder Manhunt ...
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17.12.2009 20:50 Uhr von bollerikson
 
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GTA: bei gta kann man auch leute zum spaß übern haufen fahren und leute einfach so reiheweise umlegen
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17.12.2009 21:41 Uhr von echowar
 
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Aber: letztendlich kann man doch kein Spiel stumpf als Killerspiel abstempeln, welches letztendlich bloß einen Ausschnitt Realität widerspiegelt. Ich meine, GTA - als Beispiel genommen - ist doch prinzipiell nichts anderes als eine teils überspitzte "Simulation" des Daseins eines Gangsters. Je nach dem wie man das Spiel eben spielt...
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17.12.2009 21:54 Uhr von .Vanyar.
 
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also: @Aussage: bei gta kann man auch leute zum spaß übern haufen fahren und leute einfach so reiheweise umlegen

´Man kann muss aber nicht. es bleibt einem Selbst überlassen.
Außerdem kann man lieber in einem SPIEL (PC oder Sport) seine Aggessionen abbauen also auf der Straße oder sonst wo wo andere Verletzt werden...
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17.12.2009 22:18 Uhr von kidneybohne
 
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ähm joa: was is mit postal? xD
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17.12.2009 22:27 Uhr von eScapLaY
 
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> sollte man daher ´´er´´ für Computerspiele wie <

@ Topic:

Strategie-Spiele, Baller-Spiele, Mensch ärgere dich nicht, wheres the fu* difference :D
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17.12.2009 22:49 Uhr von Shizzl
 
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pff: also ich hatte beim spielen von manhunt aber eher den eindruck, dass es ein schleichspiel ist.

mein gott, ich hab bei roller coaster tycoon auch gern läute ersäuft, eingesperrt oder achterbahnen und schlauchboote in die luft fliegen lassen, einfach weil ichs lustig fand. im endeffekt entsteht dieses problem doch nur, weil manche leute auf die komplexe moderne grafik und den damit verbundenen realismus nicht klarkommen. ich behaupte aber mal, ein zocker ist sich dessen besser bewusst als jeder andere
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17.12.2009 23:11 Uhr von Wallmersbacher
 
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Richtig: Bei cod gehts mir doch nicht darum den andern möglichst toll zu erschießen, ich will punkte sammeln, ganz einfach. Bei WoW will ich auch leveln und net grade genau diesen Gegner zerstückeln...
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17.12.2009 23:21 Uhr von The_Chilled_Monkey
 
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diese Erkentniss habe ich schon vor Jahren gehabt. Und mit dem Schach auch. Aber Forscher lesen wohl in Foren mit, schauen sich die Meinungen an und sagen: "Ja, das haben wir erforscht"
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18.12.2009 01:01 Uhr von panicstarr
 
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manhunt & postal: beide haben ne story!
und ich hab beide durchgespielt.

aber es wird mit der zeit langweilig..und da die grafik schon ziemlich veraltet ist macht es auch kaum noch reiz aus..

manhunt kann man in etwa mit splinter cell vergleichen..nur steht man meistens nur vor der wahl töten oder töten..um das eigene leben zu retten!

und bei postal muss man halt milch holen..ich versteh die probleme net :D:D
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18.12.2009 01:55 Uhr von aciiiid
 
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Kein "Gamer": Bin kein Gamer, aber dieses schießen gegen Gamer find ich echt zum k*tzen. Spiel und Realität sind 2 paar Schuhe, finde ich. Habe viele Kollegen die sich die Nächte mit solchen Games um die Ohren hauen, eben weil sie sozial isoliert sind. ABER: das sind weiß Gott keine gefährlichen Menschen.
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18.12.2009 02:04 Uhr von Götterspötter
 
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@Soref: *quote* ... Den töten bleibt töten, egal wie es abläuft
*unqoute*

Ich kenne kein einziges Computerspiel in dem man einen Menschen tötet/ermordet ;)

wenn du eins kennst ... ? rufe bitte schnell die 110 an und zeige diese Verbrechen an, damit der Schuldige schnell gefasst werden kann und lebenslang hinter Gitter kommt :)

*ironie off

******
du verstehst !

Töten kann man nur richtige Lebewesen !

wenn man "Virtuelles" unter Strafe stellt, werden alle Ausbildungslager der Armeen dieser Welt geschlossen .....(was nicht schlecht wäre)

.... und noch ganz andere Dinge verboten sein.

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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18.12.2009 07:24 Uhr von jonathanm
 
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Da strifft es Götterspötter wohl auf den Punkt!
Sonst währ ich ja schon mehrfacher Serienmörder bei den ganzen ´Menschen´.

PS Ich fands am besten bei Postal die Milch zu holen aber ich hab sie nicht gekauft...lala :-)
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18.12.2009 08:30 Uhr von Ravenheart76
 
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Also ich: spiele CS:S und bin bisher nicht mal ansatzweise auf die Idee gekommen, einen Menschen zu töten. Ich "erschiesse" Pixel-Kameraden. Warum? Weil es ein Wettbewerb ist. Es geht nicht darum, möglichst viele zu töten, sondern besser zu sein als der andere. Wir sitzen dabei immer im TS, lachen uns kaputt oder diskutieren nebenbei über allerlei Blödsinn.

Diese ganze "Killerspiel"-Debatte ist für den Popo. Besonders da sie von "Experten" geführt wird, die keine Ahnung von diesen Spielen haben.
Mal schauen, wie lange es dauert, bis die nächste Veröffentlichung kommt, die das genaue Gegenteil dieses Forschers hier behauptet. Und dann mal schauen, welcher Forscher das größere Medien-Echo bekommt bei den klassischen Medien.
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18.12.2009 09:14 Uhr von aby
 
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ENDLICH! Danke Forscher :D
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18.12.2009 09:20 Uhr von Keltruzad1956
 
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Auch Manhunt hat im Kontext Sinn: Der Protagonist in Manhunt ist ein krimineller Schwerverbrecher der auf eine "Menschenjagd" geschickt wird. Er gegen Alle anderen. Er ist allein, die anderen in der Überzahl, besser bewaffnet etc.

Wenn jemand den Film "Menschenjagd" mit Arnold Schwarzenegger gesehen hat, ist das Prinzip das selbe. Der Protagonis wird von verschiedenen Gruppen von Killern gejagt und muss um zu überleben selbst zum Killer werden.

Töten liegt in der Natur eines jeden Tieres, auch wir sind Tiere und wir töten konstant andere Tiere, sogar industriell.

Videospiele sind Fiktion, sie sind Kunstwerke geschaffen von einem Regiesseur, einem Zeichner, einem 3D-Modellbastler und und.

Es ist nicht Real, also ist es auch nicht an realen Maßstäben zu messen. Oder würde jemand darauf kommen "James Bond" mit realen Maßstaben zu bemessen?

Also Quatsch! Filme sind Kunst, Spiele sind Kunst! Kunst ist Frei, solange niemand zu Schaden kommt!
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18.12.2009 12:38 Uhr von LEOS_IBK
 
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Zurück zu Gebrüder Grimm: Die ganze Hetze gegen Computerspiele, die angeblich Agressionen fördern ist doch ein absoluter Blödsinn!!!

Setzen wir uns doch einmal 20 - 30 Jahre zurück.

Im Fernsehen liefen irgendwelche Western, wo getötet wurde. Heute Kultfilme.
Krimis, wo getötet wurde - Colombo - Kult !!

Märchenbücher: Die Hexe wird verbrannt, der Frosch an die Wand geknallt, die Großmutter gefressen, dem Wolf bei lebendigen Leibe der Bauch aufgeschlitzt. usw...

Wo sind hier die Schreier??????

Tatsache ist, das die Gewaltbereitschaft nicht unbedingt von den Computerspielen ausgeht. Millionen spiele solche Spiele, doch nur vereinzelte Personen rasten aus.
Es ist vielmehr der Grund in den Familien zu suchen. Bei der Erziehung und auch der magelnde Frieden innerhalb solcher.

Da sollte man ansetzen - am Kern des Porblems !!!!
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18.12.2009 13:05 Uhr von Rootmachine
 
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töten bleibt töten: hmmm.... ok virtuell sehen das jetzt einige so, wenn jetzt Mami, gestresst wie immer, ihre Kinder zum Kindergarten fährt, danach dann zum Einkaufen fährt und hektisch ihrer Termine dabei am Handy verwaltet und einen Fussgänger übersieht, der dann auch noch stirbt.... dann ist das nach eurer Definition auch das selbe Töten (fahrlässige Tötung). Weil tot = tot ist. Also ist Mutti überfährt jemand und tot = Soldat erfüllt Auftrag und Feind ist tot = Mörder erwürgt Kind und ist tot alles die selbe Stufe. Also warum brauchen wir dann überhaupt noch eine Gericht, wenn tot = tot ist, dann kann ja jeder der einen Tod verursacht hat gleich bestraft werden.
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21.12.2009 13:13 Uhr von Simulacrum
 
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@Vanyar: "Man kann muss aber nicht. es bleibt einem Selbst überlassen."
Bravo! Genau das ist doch die Definition von "sinnlos".

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