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Im Gebüsch wartender Mann warf sich vor einen Regionalexpress - Er war sofort tot

In Wörth (Isar) hat sich am heutigen Donnerstagmorgen auf der Zugstrecke Plattling/München ein derzeit noch nicht bekannter Mann vor einen Regionalexpress geworfen. Offenbar hatte sich der Unbekannte zuvor in einem an der Zugstrecke befindlichen Gebüsch aufgehalten.

Als der Regionalexpress dort eintraf, betrat er augenblicklich das Bahngleis und wurde daraufhin vom Zug erfasst. Der Mann war sofort tot. Die Zugstrecke musste für 120 Minuten gesperrt werden. Der Lokführer hat einen Schock erlitten und wird momentan psychologisch betreut.

Bei dem Vorfall erlitten keine weiteren Personen Verletzungen. Die Landshuter Kriminalpolizei hat mit den Ermittlungen begonnen.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Selbstmord, Zug, Sperre, Lokführer, Gebüsch
Quelle: www.polizei.bayern.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2009 17:17 Uhr von JunkyardDog
 
+13 | -3
 
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Was ist das Traurigste?? Das der Mann nicht berühmt war oder das niemand darüber spricht?

Zumindest jetzt hat er kurze "Berühmtheit" erlangt.

Sind vielleicht die 15 min., von denen Andy Warhol behauptete, die jeder Mensch mal berühmt sein würde...

Suizid kommt ausserdem leider jeden Tag 100fach vor..
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17.12.2009 17:17 Uhr von Fleischpeitsche
 
+21 | -3
 
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Natürlich spricht da kein Mensch drüber. Dazu fällt mir ein altes Sprichwort ein:
"Hast du was, bist du was. Hast du nichts, bist du nichts."

Wär der Mann irgendein Milliardär oder so gewesen, hätten die Medien diesen Fall wieder so lange ausgelutscht, bis es keiner mehr hören kann.

Einfach nur traurig diese Welt.
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17.12.2009 17:17 Uhr von Ned_Flanders
 
+26 | -7
 
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@Aguirre: das traurigste an der Sache ist, dass er andere Personen mit einbezogen hat.
Mir tut der Lokführer Leid, er kann nichts dafür und muss nun womöglich sein Leben lang darunter leiden.

An alle Selbstmörder oder solche, die es mal werden wollen:
Bitte wickelt sowas für euch im Stillen ab !
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17.12.2009 17:18 Uhr von w0rkaholic
 
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Wer unbedingt sterben will, sollte sterben dürfen: Aber doch bitte nicht vor den Zug werfen... Das jetzt ein paar Leute zu spät kommen etc. ist mir egal, das mein ich nicht.

Ich hab nur Mitleid mit den direkten Augenzeugen, besonders den Lokführern. Das ist bestimmt einer der größten Ängste eines Lokführers, obwohl ihm ja bestimmt klar ist, dass er dafür überhaupts nichts kann.
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17.12.2009 18:00 Uhr von cyx148
 
+7 | -5
 
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meine rede workaholic: dem ist nichts hinzuzufügen
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17.12.2009 18:12 Uhr von Friedbrecher
 
+8 | -2
 
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Auf der Strecke: Fahr ich pro Woche 2mal (Sonntags und Freitags). In letzter Zeit häufen sich bei uns in der Region derartige Vorfälle scheinbar. Hatten im letzten Jahr schon mehrere Leute, die sich entweder auf freier Strecke oder in einem Bahnhof auf die Gleise werfen/legen.
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17.12.2009 18:21 Uhr von heliopolis
 
+10 | -7
 
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Klar: Hätte er sich dahinter geworfen, wäre es für ihn gut ausgegangen. ^^
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17.12.2009 18:49 Uhr von Soulfire
 
+4 | -7
 
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Hm München War das dann Oliver Kahn?

*duck und weg*
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17.12.2009 18:51 Uhr von Il_Ducatista
 
+1 | -8
 
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Wer? wer war sofort tot? Der Busch oder der Regionalexpress? Die reisenden im Regionalexpress können einem ja richtig leid tun.
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17.12.2009 18:56 Uhr von Amelanter
 
+2 | -5
 
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hmm: warum ist es so wichtig das er im gebüsch gewartet hat?!
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17.12.2009 19:47 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -5
 
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Asozial: Natürlich hat jeder das Recht nach belieben aus dem Leben zu scheiden, aber andere Leute da mit rein zu ziehen ist IMHO hochgradig egozentrisch und asozial.
Anderen Leuten den Tag, oder im Falle des Lockführers und anderen Augenzeugen vielleicht sogar das ganze Leben, zu versauen anstatt sich im stillen Kämmerchen in ein Messer zu stürzen zeigt nur wie kaputt solche Leute sind.

Es sollte wirklich saubere Wege geben mit denen man sich um die Ecke bringen kann ohne daß solche Sauereien passieren müssen.
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17.12.2009 20:34 Uhr von Aether
 
+3 | -5
 
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@johnny: sonst gehts noch gut, oder?
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17.12.2009 20:55 Uhr von alter.mann
 
+0 | -4
 
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wieder: einer auf der strecke geblieben.

*Im Gebüsch wartender Mann* ... hat er überlegt, ob er den zug überfallen oder sich von ihm überfahren lassen soll??

unsinnige "news". kommt statistisch 3x täglich vor.
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17.12.2009 21:21 Uhr von kozzah.
 
+3 | -1
 
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Agguire: Es gibt einen guten Grund, warum die Presse über Selbstmorde nicht detailliert berichtet.

Mehr erfährst du hier:

http://de.wikipedia.org/...

"Unter Journalisten hat sich in Deutschland ein Pressekodex etabliert, zurückhaltend über Schienensuizide zu berichten. In der Vergangenheit war eine Häufung dieser Suizidform nach erfolgter Berichterstattung über einen Schienensuizid aufgetreten. In diesem Zusammenhang wird vom Werther-Effekt gesprochen."



http://www.psychosoziale-gesundheit.net/...

Es wäre schön, wenn du das auch für DEINE Berichterstattung beherzigen würdest.



Leider muss ich feststellen, dass seit dem Suizid von Robert Enke das Thema Selbstmord den Sensationsjournalismus erreicht hat, von daher ist klar, das du in die Kerbe schlagen musst.
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17.12.2009 21:21 Uhr von Johnny Cache
 
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@Aether: Du findest das also in Ordnung?
Wäre es vielleicht auch OK in einen Kindergarten oder eine Grundschule zu gehen und sich dort vor versammelter Mannschaft eine Kugel in die Rübe zu schießen? Ach, das ist was anderes? Warum?

Man kann mit sich anstellen was man will, aber sobald andere in Mitleidenschaft gezogen werden hört der Spaß wirklich auf.
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17.12.2009 22:10 Uhr von aaargh
 
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Vielleicht könnte die Medienlandschaft mal ihre Berichte dahingehend würzen, dass ein "Schienenselbstmord" einfach mit Mißachtung gestraft wird und diese Art des aus-dem-Leben-Scheidens damit endlich mal weniger gewählt wird, weil dem ganzen nicht Be- sondern Missachtung engegengebracht wird.

Die Lokführer haben teilweise ernsthafte psychische Probleme, die Leute im Zug sind auch unbegeistert - und es gibt auch Termine zu denen man pünkltich sein MUSS und wo es tatsächlich um was geht (Uni-Abschlußprüfungen z.b. - da kann so ein egoistischer Selbstmord durchaus studienverlängernd wirken, mindestens ein Semester, 120 Minuten plant man da nicht ein, vor allem, wenn die Prüfung um 0800 morgens beginnt).

Ne,diesen lebensunwilligen Subjekt kann ich keinerlei Mitleid entgegenbringen. Genausowenig wie schienenselbstmörderischen Promis.

[ nachträglich editiert von aaargh ]
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17.12.2009 22:58 Uhr von Fleischpeitsche
 
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Muss einigen hier schon Recht geben: Hört sich zwar hart an, ist aber richtig:

Wer sich umbringen möchte, kann das tun.
Aber bitte ohne andere Menschen in Mitleidenschaft zu ziehen.
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17.12.2009 23:20 Uhr von The_Chilled_Monkey
 
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Gut zu hören: dass viele meiner Meinung sind.
Doch als die Aussage, dass ich keinen Respekt dem Selbstmörder gegenüber empfinde und mein Mitleid dem Lockführer gilt in der Enke News gepostet habe, wurde ich geminust wie blöd.
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18.12.2009 01:51 Uhr von aciiiid
 
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Minusse: Warum sind denn hier Bewertungen so wichtig? Ob Minus oder Plus, was konkret hast DU denn davon, Monkey?

Allerhöchstens eine Schmeichelung Deines Egos. Aber hast Du das im Inet wirklich nötig? Denk mal drüber nach.

@Topic: wer sterben will, soll das tun. Und das geheule der Zugführer kann ich beim besten willen nicht nachvollziehen. Statt das die sich bewußt sind, etwas gutes im Sinne des Systems getan zu haben, heulen die rum und feiern endlange krank. Kaputtes, verlogenes System, kann ich da nur sagen.
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18.12.2009 10:26 Uhr von The_Chilled_Monkey
 
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Plus = ja, Minus = nein? Überleg mal aciiiid. Wann stellst du ein Plus und wann ein Minus? Ich gebe Plus, wenn ich der selben Meinung bin und ein Minus, wenn ich nicht dieser bin. Das hat rein garnix mit Ego zu tun du Trottel.

Stell dir mal vor du färst auf der Autobahn, ein Lebensmüder kommt auf die Straße gerannt und gerade du erwischt ihn und er stirbt. Denk mal nach, bevor du pöbelst, bitte.
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18.12.2009 10:41 Uhr von ibizastyler
 
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das war auf meiner Zugstrecke und ich war live dabei. Zu allem Übel ist er genau auf meiner Höhe in den Zug gelaufen. Ich habe seinen "Schatten" bzw. eine Person gesehen und schon hat es gekracht.
Sein "Abdruck" auf dem Zug war riesig und nichts für schwache nerven.

Leider ist hier noch hinzuzufügen, dass dies nicht der einzige Vorfall war, sondern Nr. 3 von 4 innhalb 2 Wochen.
Am gestrigen Donnerstag sind 2 Menschen auf der Strecke "verunglückt". Weiss nicht wie ich das sagen soll.
Die Reaktionen der Personen im Zug waren mehr als nur unverständlich... denen war anscheinend das Menschenleben an sich nicht viel Wert. Jeder wollte nur in die Arbeit oder in die Schule. Für meinen Teil haben die gar nicht registriert was da eben überhaupt abgelaufen ist.

Klar soll sich ein Selbstmörder gefällgst wo anders umbringen und nicht andere in Mitleidenschaft ziehen, aber fragt sich auch jemand, warum er das getan hat?

Ich für meinen Teil sehe noch immer die Person bzw. den Schatten und spüre auch noch den Aufprall. Der Lockführer hatte zum Glück nichts mitbekommen, da es quasi in der Mitte passierte. Er musste ihm nicht ins Gesicht sehen und das ist meiner Meinung nach sehr viel Wert, da andere Zugführer nicht so viel Glück hatten und bis heute mit den Nerven am Ende sind.

Einige Kommentare hier kann ich ja mal überhaupt nicht verstehen... was ist mit euch los? Kratzt das Ego? Seid ihr die Opfer oder was ist los??? JEDER der noch NIEMALS mit SO einer Situation in Berührung gekommen ist, darf gern seine Meinung zum Ausdruck bringen, aber einfach mal die Fresse halten, wenn man meint alles besser zu wissen, obwohl man selbst sowas noch nie erlebt hat.

Da könnt ich kotzen.... echt!!

Ach ja, hier noch ein Kommentar bzgl. dem Gebüsch:
Das steht da, weil es so war!!

[ nachträglich editiert von ibizastyler ]
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18.12.2009 14:02 Uhr von Bender-1729
 
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Wo bleibt seine öffentliche Trauerfeier im Stadion , die Johannes B. Kerner Sondersendung und die wochenlange Staatstrauer? Ups! Ganz vergessen! War ja kein Fußballspieler. Zu dumm ...

[/Sarkasmus off]

Ihr Heuchler ...

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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21.12.2009 13:13 Uhr von cyrus2k1
 
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Passiert sehr oft: Ich habe drei mal einen Selbstmord mitbekommen, und ich fahre nicht so oft Zug. Daher denke ich das die Anzahl der Selbstmorde auf diese Weise sehr hoch ist. Gerade an den letzten Selbstmord denke ich noch öfters, es war im Oktober, der Mann hatte sich von der Bahnsteigkante bei einfahrenden Zug aufs Gleis geworfen, ob er sich umbringen wollte war für mich nicht ganz klar, vielleicht war er auch nur zu betrunken. Die Lautsprecherdurchsagen der Bahn erzählen immer etwas von "Aufgrund einer Betriebsbedingten Störung ..." obwohl man die Kranken und den Leichenwagen sehen kann. Die Wahrheit geben die nie durch. Leider habe ich auf dem Weg nach Münster einmal vorne im Triebwagen gestanden, und dem Lockführer über die Schulter geschaut, ich mache das immer gerne. Genau in dem Moment ist einer davor gesprungen. Es gab nur einen sehr dumpfen Knall, mehr nicht. Jeder im Zug wußte was los ist aber die Bahn tat so als wäre nichts passiert. Jedenfalls denke ich das sowas jeden Monat hundertfach vorkommt in Deutschland und nur nicht alles berichtet wird.
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10.02.2010 00:18 Uhr von BuNnibuB
 
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achwas es geht den Selbstmördern bestimmt nicht darum die anschliessende Beachtung der Mitmenschen zu gewinnen.
Das sind psychisch schwer erkrankte Menschen, die keinen Ausweg mehr sehen, aus Depressionen usw. jemals wieder heraus zu finden trotz ärztlicher Behandlung.Der Tod auf der Schiene ist weltweit die sicherste und darum meist gewählte Art aus dem Leben zu scheiden.Es ist traurig um unmittelbar Beteiligte, die dann nicht selten selbst in schwere Depressionen versinken und ihren Job nie mehr ausüben können.
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18.02.2010 12:09 Uhr von PeterLustig2009
 
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Schlimm genug dass: über sowas überhaupt berichtet wird.

Solch feigen Schw... sollten einfach nciht beachtet werden.

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