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Stadt Hagen verliert 39 Millionen Euro durch riskante Finanzgeschäfte

Die hoch verschuldete Stadt Hagen hat sich außergerichtlich mit der Deutschen Bank geeinigt. Das Gericht wies im Vorfeld eine Klage ab, da die Stadt eine "sehr erfahrene und professionelle Kundin" von riskanten Zinsswapgeschäften gewesen sei. Sie hätte daher über die Risiken Bescheid wissen müssen.

Der hohe Verlust war entstanden, da sich die Stadt bei riskanten Zinsgeschäften verzockt hatte. Sie monierte in dem Rechtsstreit vergeblich, über Risiken nicht ausreichend informiert worden zu sein.

Die Verluste der Stadt belaufen sich auf 39 Millionen Euro, aber auch die Deutsche Bank verzeichnete Einbußen in Höhe von fünf Millionen Euro. Danach wurde die Sache für beide Beteiligte als erledigt betrachtet.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Bank, Stadt, Verlust, Vergleich, Hagen
Quelle: www.derwesten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2009 20:47 Uhr von Pils28
 
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sehe ich das richtig dass da Finanzbeamte, Bürgermeister oder Lokalpolitikeramateure fleißig Steuergelder verzockt haben und nun die Schuld bei der Bank gesucht haben?
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16.12.2009 23:01 Uhr von killozap
 
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Das ist doch nur der Eisberg: andere Städte haben sich durch Cross-Border-Leasing in die Hände von derartigen Abzockern begeben. Da wurden Müllverbrennungsanlagen derart ans Ausland verkauft und danach Leasing dafür gezahlt. Das war mir schon damals nicht koescher, aber heute liegen die alle auf der Fresse ...
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17.12.2009 10:33 Uhr von Leeson
 
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fließen unsere Steuergelder in den Abfluss.

Schön, und wir dürfen dann wieder blechen wärend die rumheulen das die Länder nicht genug Geld haben.

Wann wird da endlich mal ein Riegel vorgeschoben?

Eine Kontroll- und Bewilligungsstelle wäre da nützlich!
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17.12.2009 11:46 Uhr von Travis1
 
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Warum: zum Teufel können die überhaupt solche Geschäfte mit Steuergeldern machen?

Für mich ist das Veruntreuung!
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25.12.2009 01:06 Uhr von Freddie
 
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Frage wenn jetzt die Stadt Hagen eine Privatperson wäre und 39 Millionen Eur Miese hat, wäre sie hoffnungslos verschuldet und würde kein Cent mehr von irgendjemandem bekommen.

Bei einer Stadt sieht das vermutlich anders aus... aber wer steht da konkret für die "Miesen" ein? Leider erfährt man sowas nicht aus den Zeitungsartikeln...

Vielleicht gibt es ja ein "Wirtschafler", der mir das mal erklären kann!?


Gruß

Freddie

[ nachträglich editiert von Freddie ]

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