16.12.09 16:29 Uhr
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Experte: Einschränkung der Benzin-Exporte aus den USA in den Iran kein wirksames Druckmittel

Das US-Repräsentantenhaus hat den Benzin-Export an den Iran eingeschränkt, um den Druck auf die Islamische Republik zu erhöhen.

Dies sei kein wirksames Mittel meint nun ein russischer Experte, da China bereits für den Iran in Sachen Benzinlieferungen eingesprungen sei, nachdem bereits 40 Prozent der Benzinexporte in den Iran durch die Amerikaner in der Vergangenheit behindert wurden.

Ein wirksameres Druckmittel sei die Internationale Frachtversicherung, weil der Iran dann Probleme mit seinen Im- sowie auch Exporten bekäme, doch sei dies letztlich auch durch China mitzuentscheiden.


WebReporter: Rechthaberei
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Wirtschaft, China, Iran, Öl, Benzin
Quelle: de.rian.ru

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2009 16:25 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -2
 
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Der wirtschaftlichen Abhängigkeit eines Dritte-Welt-Landes folgt eine gewisse politische Abhängigkeit.
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16.12.2009 16:34 Uhr von Rick-Dangerous
 
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Der: Achmatitrottel schaffts nicht mal eine Raffinerie zu bauen weil er das ganze Staatsvermögen für seine Zentrifugen ausgibt.

Was für ein armseliges Volk. Wir können weder Benzin noch sonst was herstellen aber wir wollen unbedingt eine Atombombe.
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16.12.2009 20:05 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -1
 
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@Rick-Dangerous: -- "aber wir wollen unbedingt eine Atombombe."

Das könnte ich sogar gut nachvollziehen, egal wie man jetzt zum Iran steht. Die haben schließlich hautnah miterlebt, was die USA im Irak verbrochen haben.

Innerhalb weniger Wochen (ca. Ende März bis Anfang Mai 2003) sind dort flächendeckend rund 30.000 Bomben und 20.000 Cruise Missiles (das sind 67% der jemals hergestellten Waffen dieser Art!) hochgegangen. Im ersten Irak-Krieg waren es nur um die 350 CM in 5 Wochen, um einmal den Unterschied zu verdeutlichen. Eine solche Intensiv-Bombardierung gab es noch nie zuvor. War im Übrigen ein eklatanter Verstoß gegen das Kriegsrecht, in dem Kollektivstrafen strengstens verboten sind - aber das scherte die USA-Administration ja nicht.

Es standen übrigens Anfangs mehrere Länder zur Auswahl, von denen man eines angreifen wollte. Letztendlich hat man sich für den Irak entschieden, da der durch die langanhaltenden Wirtschaftsblockade seit dem ersten Irakkrieg ohnehin sehr geschwächt war. Iran oder Syrien wären nicht so "leicht" gefallen.

Daß man da als "Achse des Bösen" gerne eine abschreckende Waffe hätte, ist m.E. also irgendwie verständlich...
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16.12.2009 22:23 Uhr von Rick-Dangerous
 
+2 | -1
 
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Als erstes: würde ich mal ne Raffinerie bauen, wenn ich schon in Erdöl schwimme. So kompliziert ist das auch wieder nicht.
So dämlich kann ja nicht mal dieser Diktator sein aber anscheinend ists er doch.

Dass totalitäre Regime Atombomben besitzen werde ich nie unterstützen.

Dieses kindische Argument "Aber die anderen haben doch auch welche" kann ich nicht mehr hören. Da kann man die Dinger ja gleich kostenlos jeden Trottel in die Hand drücken.
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17.12.2009 10:13 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
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@Rick-Dangerous: -- "würde ich mal ne Raffinerie bauen, wenn ich schon in Erdöl schwimme. So kompliziert ist das auch wieder nicht."

Ich weiß nicht, wie es im Iran ist, aber da Iran und Irak doch lange Zeit ein Land waren, denke ich mal, daß es dort ähnlich wie im Irak bestellt sein dürfte. Und der Irak war vor der Zerstörung durch die USA das in der Region technisch fortschrittlichste Land mit einer durchaus konkurrenzfähigen Industrie. Ich denke eher nicht, daß mangelnde Ingenieurskunst für die Iraner das Problem ist. Ähnlich wie im Irak dürften eher Handelssanktionen Probleme machen.

-- "Dass totalitäre Regime Atombomben besitzen werde ich nie unterstützen."

Das habe ich auch nicht geschrieben. Ich schrieb, daß es im Angesicht einer offenbar vor nichts zurückschreckenden USA verständlich wäre, eine solche Abschreckungswaffe besitzen zu wollen. Und ich glaube sogar, daß wir gerade in der Ära des durchaus ebenfalls totalitären G.W.Bush und seiner geisteskranken Helfer Rumsfeld, Cheney und auch Perle, einer hohen Gefahr ausgesetzt waren, daß die USA selbst die A-Bombe nochmals einsetzen würden.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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19.12.2009 15:57 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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Öl ist ja da: Hilft eh nix

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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24.12.2009 22:42 Uhr von hofn4rr
 
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@ArrowTiger: >>Ich denke eher nicht, daß mangelnde Ingenieurskunst für die Iraner das Problem ist. Ähnlich wie im Irak dürften eher Handelssanktionen Probleme machen.<<

das sehe ich ähnlich wie du.

wobei noch erwähnt sei, dass "effiziente" raffinerien bisher nur von den multis gebaut wurden (mit ausnahme ehemaliger sozialistischer/kommunistischer staaten, wo jetzt auch multis am ruder sind).

dieses nicht zu unterschätzende und notwendige "know-how"
eignet man sich nicht nach ein paar semestern auf einer uni an.

und weder gazprom, bp oder shell haben wirklich interesse, zu den bedingungen und nur für geld, eine solche anlage zu bauen.
diese multis wollen danach eine beteildigung von üblich 50%
an die erzeugten raffinierten erdölprodukte.
(siehe latainamerika - mitunter chavez)

und weil der iran seine unabhängigkeit wahren möchte (der hauptgrund warum die so böööse sind) wird der iran sein benzin auch noch weiterhin überwiegend lieber importieren, als blutsaugende verträge mit den multis abzuschließen, wo sie einen teil der kontrolle über ihre erdölvorräte abgeben würden.

>>Und ich glaube sogar, daß wir gerade in der Ära des durchaus ebenfalls totalitären G.W.Bush und seiner geisteskranken Helfer Rumsfeld, Cheney und auch Perle, einer hohen Gefahr ausgesetzt waren, daß die USA selbst die A-Bombe nochmals einsetzen würden.<<

die obama-regierung hat mit sicherheit kaum weniger skrupel, wenn es ums geld, macht, und geopolitische interessen geht.

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