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Wahl des überflüssigsten Begriffs 2009 fiel auf "Sale"

Der Verein Deutsche Sprache (VDS) hat sich mehrheitlich in diesem Jahr für das englische Wort "sale" zum überflüssigsten Begriff entschieden. Eine weitere "nervige" Benennung war mit "Hypo Real Estate" auf den zweiten Platz gelangt.

Charles Antoine Djokouéh, der Präsident des Deutschlehrerverbandes und VDS-Regionalleiter im afrikanischen Staat Elfenbeinküste, gab seine Verwunderung über die Entartung der deutschen Sprache so kund: Die Verwendung von Anglizismen sei kein Ausdruck von Internationalität und höherer Bildung.

Der Mann aus Afrika ist der Ansicht, dass "nur provinzielle, ungebildete Deutsche" häufig Fremdwörter einsetzten, "weil sie die internationale Bedeutung ihrer eigenen Sprache nicht kennen und einen kleinen deutschen Wortschatz haben."


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutsch, Wahl, Sprache, Begriff, Sale
Quelle: www.dnews.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2009 17:22 Uhr von ngt8c
 
+22 | -4
 
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Mir: hängt das Denglisch auch zum Hals raus. In der Parfümwerbung heisst es nicht mehr "der neue Duft" sondern "the new Fragrance". Mich kotzt das so dermassen an. Da muss ich einem Herrn Westerwelle recht geben wir leben in Deutschland, wir sind deutsche und da sollten wir deutsch sprechen. Das wort "Sale" finde ich übrigens genauso grausam, überhaupt ds ganze Deutsch/englische gemisch.
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16.12.2009 17:32 Uhr von pitman-87
 
+10 | -4
 
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"The Mannschaft": Stand mal auf ein Poster der FHM, habs später wieder abgenommen, konnte es nicht mehr sehen, trotz der 22 halbnackten gut aussehenden Frauen -.-
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16.12.2009 17:35 Uhr von realNIrcser
 
+5 | -7
 
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zum Artikel: ## ´"nur provinzielle, ungebildete Deutsche" häufig Fremdwörter einsetzten, "weil sie die internationale Bedeutung ihrer eigenen Sprache nicht kennen und einen kleinen deutschen Wortschatz haben."´
sagte der Mann aus Afrika...wenn es in einer schnellverändernden Sprachkultur von wichtiger Bedeutung wäre das Grundwissen von Wörtern mit internationaler Bedeutung zu verstehen, dann wären wir im Leben nur noch damit beschäftigt. Das Verständnis von Wörtern kann und darf sich auch verändern. So sind nun mal Sprachen.

Auch provinzielle ungebildete Leute müssen kein Wörterbuch mit sich tragen. Wenn sich Dorfmenschen mit Stadtmenschen nicht unbedingt bestens mit einander kommunizieren können dann ist es nun mal so und daran ist nichts absurdes.

##"Die Verwendung von Anglizismen sei kein Ausdruck von Internationalität und höherer Bildung."

und wo ist die Begründung, weshalb es kein Ausdruck von Internationalität ist. Dies würde dann ja im Beispiel von "sale" bedeuten, dass wir diesen gemeinsamen Begriff verwenden würden, die andere Menschen in anderen Staaten nicht auch verwenden. Kann mir das jemand erklären, wenn ich da was falsch verstehe?
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16.12.2009 18:08 Uhr von Mario1985
 
+6 | -9
 
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Gut dann nimm du: deine "Rechenmaschine" und nicht nicht den "Computer" oder noch schlimmer "PC".. Gleichzeitig telefonier mit deinem Mobilfunktgerät und nicht mit dem "Handy" Es gibt soviele Sachen die sich hier einfach eingedeutscht haben... LOL darf darf auch nicht verwendet werden.... Naja achte mal darauf wieviel eingedeutschte Englische Begriffe hier verwendet werden... Gleichzeitig finde ich das nicht schlimm, da wir international sind und das mit der Globalisierung zusammenhängt. Und was du da beschreibst sind ENGLISCHE begriffe.. DENGLISCH wäre Personal Computer(PC) oder Handy(Mobilfunkgerät) oder Mixer(Mischgerät) oder oder oder ..... "The new fragrance" hört sich doch besser an als "der neue Duft" und selbst im Gesetzestexten finden sich immer mehr Englische begriffe, so dass man sich auch in zukunft für Jura/Steuerwesen etc Englisch können muss...... Englisch schreiben usw wird heutzutage immer mehr im Wirtschaftsleben gefordert..... Selbst bei Stellenausschreibungen vom Steuerberater werden gute Englischkenntnisse gefordert...
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16.12.2009 19:52 Uhr von killozap
 
+5 | -3
 
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Sale, das geht mir runter wie Bier: denn ich kann dieses Wort nicht mehr Lesen...

Ich habe in meinem Blog schon etwas humoristisch darüber geschrieben, jetzt kommt die Bestätigung.

http://roechtoech.de/...

Es hat niemand etwas dagegen, dass bestimmte Wörter aus der englischen Sprache entnommen werden, aber es muss halt nicht zum Zwang werden.

SAT1: Coulor your Life, welcher Mensch ohne großartige Englischkenntnisse versteht das? Bei mir in der Gegend versteht man "Kaller", das ist ein Dummschwätzer.
Niemand hat etwas gegen "Computer", aber warum wird "Ausverkauf" durch "Sale" ersetzt?
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16.12.2009 20:31 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+4 | -1
 
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Es ist halt: auffallend, dass häufig unnütze englische Wörter benutzt werden die Jahre lang deutsch waren. Wenn man sich in gewissen Kreisen aufhält und gewisse Themen behandelt hat man sich natürlich auf eine internationale Sprache geeinigt, die früher mal latein und heute halt englisch ist (sind alle international anerkannten publikationen). Aber, dass das Fernseh schauen oder der Einkaufsbummel zum ausflug nach England wird, das muss nun wirklich nicht sein. Zumal auch die meisten Menschen viele Phrasen nicht deuten, bzw. gut übersetzen können. "Broadcast Yourself", "Come in and find out", "I´m lovin it"...
Zu dem Begriff Handy kann ich nur wieder betonen, dass das nur bei UNS deutschen so heißt da es dynamischer klingen sollte Pfff

[ nachträglich editiert von Ich_bins_wieder ]
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16.12.2009 20:35 Uhr von Destrucion
 
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@ Mario1985: Handy ist keineswegs ein Englisches Wort, auch wenn esso klingt...
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16.12.2009 22:08 Uhr von killozap
 
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Situs wie late: in isse tabernet...

(Sieht aus wie Latein, ist es aber nicht)
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17.12.2009 00:39 Uhr von lina-i
 
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Handy: ist ein Wort, welches nur in Deutschland verwendung findet. Der englische Begriff heißt "mobile". ementsprechend wird kein Amerikaner oder Brite verstehen, was jemand will, der das Wort Handy benutzt.
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17.12.2009 08:23 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -0
 
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Der gute Mann hat recht.
Je mehr Anglizismen/Denglisch mein Gegenüber verwendet, desto sicherer bin ich, daß er keine Ahnung hat, was er da erzählt. In Sitzungen, oh sorry, Meetings sitzen dann nur alle total erschlagen da und versuchen, den Unsinn zu übersetzen, zweifeln meist selbst an ihren Sprachkenntnissen...

Niemand hat was gegen sinnvoll benutzte Wörter, mir fällt z.B. kein gutes Wort für "Server" ein, aber statt Computer oder PC sage ich schon öfter mal "Rechner". Am besten ist sicher das gute, alte "Handy", das es sonst nirgends gibt.

Und genau darum geht es hier: Um sinnlose Anglizismen, um Ersetzungen, die niemand braucht. Wie "Handy"... oder "Sale"
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17.12.2009 08:59 Uhr von D.prummel
 
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Vote des dispensable Begriffs 2009 falls auf Sale: Der Club Deutsche Sprache (CDS) hat sich by the majority in diesem Jahr für das english Word "sale" zum most dispensablest Begriff entschieden. Eine forward "nervige" Benennung war with "Hypo Real Estate" on den zweiten Place gelangt.

Charles Antoine Djokouéh, der president des Deutschlehrerverbandes and VDS-Regionalleader in afrikanischen State Elfenbeinküste, gab seine Surprise über die Entartung der deutschen language so kund: Die Verwendung von Anglizismen sei kein Ausdruck von Internationalität und höherer Bildung.

Der man aus Africa ist der Ansicht, that "nur provinzielle, ungebildete Deutsche" häufig Fremdwörter einsetzten, "weil sie die internationale Bedeutung ihrer eigenen Sprache nicht kennen und einen little deutschen Wortschatz haben."

Der Text nochmal zum verstehen fuer "provinzielle, ungebildete Deutsche"
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17.12.2009 10:21 Uhr von Mixuga
 
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Ich mag aber deutsch: Meinen Computer nenne ich Rechner und meine Schlüsselbrett nenne ich Tastatur und meine Mouse heißt Maus und wenn ich von einem Hausmeisterdienst rede, dann nehme ich bestimmt nicht das Wort Facilitymanagement in den Mund solange ich mit einem Deutschen rede. Wenn ich dann auch noch ständig von Bachelor- und Master-Studiengängen höre kriege ich das Kotzen und ganz schlimm wird es dann bei geballtem Denglisch wir z.B. Backfactory (für ein Bäckereigeschäft) oder Schnitzelhouse.
Letzlich bleibt es allerdings jedem selbst überlassen.
Bei deutschen Gesetzestexten allerdings sollte die deutsche Sprache soweit wir nur irgend möglich genutzt werden. Deutsche Gesetze sollten auch in deutscher Sprache abgefasst werden. Noch vor wenigen Jahren war übrigens das Wort "Prozent" kaum in deutschen Gesetzen zu finden sondern immer die deutsche Entsprechung "vom Hundert".
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17.12.2009 10:32 Uhr von Schaumschlaeger
 
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Es gibt Dinge die sollte man nicht deutsch benennen. Ein gutes Beispiel sind Fachbegriffe. Ich denke da insbesondere an Wirtschaft und Informatik. Es wäre kontraproduktiv auf Krampf englische Fachbegriffe durch deutsche zu ersetzen, allein schon, da der Austausch mit fremdsprachigen Kollegen häufig vorkommt.

Mich regen nur diejenigen auf, die durch den exzessiven Gebrauch der englischen Sprache modern wirken wollen. Sowas ist einfach nur peinlich und geht mir tierisch auf die Nerven.
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17.12.2009 10:50 Uhr von Shampoochan
 
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Ich find das ehrlich gesagt: nicht, das es zu einer Entartung der deutschen Sprache führt. Die deutsche Sprache weißt jede Menge Wörter auf, die aus anderen Sprachen stammen. Zuerst wars lateinisch, dann französisch, jetzt Englisch, in Zukunft vll. chinesisch.

Wörter aus anderen Sprachen bleiben nur dauerhaft, wenn sie auch wirklich nützlich sind, der Rest verschwindet von selbst wieder.

Außerdem verändert sich Sprache ständig, was ja eine lebendige Sprache erst ausmacht.
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17.12.2009 11:07 Uhr von jpanse
 
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Hier könnte ihre headline stehen :D: I only understand railwaystation *gg*









ich weiss, ich weiss...es ist falsch, aber ich fand es passend :D
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17.12.2009 11:14 Uhr von oralke
 
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Mein überflüssiges Wort des Jahres: Apps aus der iPhone Werbung.

Apps abgekürzt von Applikation.

was nichts anderes ist als ein (Anwendungs)programm.

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