Piratenpartei fordert Aufklärung des Schülerdaten-Skandals in Berlin
Nach der Ausgabe personenbezogener Daten von Berliner Grundschülern, die am 1. Dezember nach der Anordnung des zuständigen Bildungsstadtrats Dieter Hampel erfolgt war, fordert die Piratenpartei nun eine lückenlose Klärung des Vorgangs.
In einem Kommentar bezeichnen die Piraten die beschlossene "automatisierte Schülerdatei" als fragwürdig, zumal eine solche Datensammlung dem "gläsernen Schüler" Tür und Tor öffnen würde. "In Sachen Datenschutz haben sie sich damit einmal mehr unglaubwürdig gemacht", so die Piratenpartei weiter.
Um die Erfassung solcher Daten langfristig zu verhindern sei es nötig, auf politischer Ebene ein Bewusstsein für die Konsequenzen und somit die Unrechtsmäßigkeit von Datensammlungen zu schaffen. Hierfür setze aich die Piratenpartei ein.