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Hamburg: Hausbesetzer vertreiben Investor

Aufgrund der hartnäckigen Eigeninitiative der Künstler und Liebhaber des Hamburger Gängeviertels, bleibt es nach anhaltenden Protesten im Besitz der Stadt Hamburg.

Über Monate kämpften die Künstler gegen den Abriss des Viertels und für die Freiräume der Künstler in Hamburg. Der niederländische Investor Hansevast hatte das Anliegen gehegt, ein modernes Szene-Quartier zu erschaffen.

Dieses Bauvorhaben wurde nun verworfen und die Zukunft des Gängeviertels liegt nun wieder in der Macht der Hansestadt. Die Protestaktion stand unter dem Motto "Komm in die Gänge". Durch diese Initiative war ein erfolgreicher Rückkauf möglich.


WebReporter: shorrty
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Hamburg, Künstler, Investor, Gängeviertel
Quelle: news.immobilo.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2009 12:06 Uhr von shorrty
 
+5 | -3
 
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Aus alt macht neu, macht also wie wir auch in diesem Beispiel sehen nicht immer Sinn. Gut, dass die Stadt das hartnäckige Engagement der Künstler honorierte und das Gängeviertel im Besitz der Stadt bleibt.
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16.12.2009 12:20 Uhr von quade34
 
+19 | -20
 
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Gängeviertel: Hauptsache die "Herren und Damen Künstler" haben es warm und trocken. Der Steuerzahler aber muß bluten für diese Hausbesetzer-Schmarotzer. Sie sind eben wie die Vögel: Nichts säen, aber ernten, nur dass man sich am Gesang dieser Spezies erfreuen kann, während man den Dreck und die Ruhestörungen , sowie den Vandalismus ertragen soll.
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16.12.2009 12:41 Uhr von HELLGATE
 
+16 | -17
 
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Na Danke! Wir Steuerzahler dürfen jetzt zahlen damit diese Arbeitsscheuen Menschen ein schickes Zuhause haben!
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16.12.2009 13:03 Uhr von usambara
 
+16 | -13
 
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Gut so Die Bürger haben die Nase gestrichen voll von der global uniformen Architektur, die bei solchen Bauprojekten herauskommt, und fürchten um den Charakter ihrer Stadt.
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16.12.2009 13:26 Uhr von quade34
 
+10 | -5
 
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usambara: na schau dochmal genau hin, diese Häuser haben eine genauso uniforme Architektur, nur dass eben diese vor über 100 Jahren auf die Reissbretter kam. Kein normaler Hamburger hat Sehnsucht nach dieser beengten Wohnumwelt, die jeden Komfort vermissen läßt. Die Sanierung und Modernisierung solcher Bauten sind um einen erheblichen Betrag teurer als der Neubau nach jetzt gewünschter Qualität. Aber kaputt Bewohnen auf unsere Kosten ist ja so kulturell fortschrittlich.
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16.12.2009 13:37 Uhr von fallobst
 
+9 | -2
 
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sinn? ja und jetzt? zahlen die leute dort miete? können "künstler" sonst nirgendwo (über-)leben? will die stadt jetzt lieber selber dort was bauen? fragen über fragen...antworten wären nett.

@ usambara: was glaubst du fürchten die leute mehr: klamme kassen der kommune oder "charakter der stadt"?
ist ein alter und bald sanierungsbedürftiger häuserverschlag so ein wichtiger bestandteil?

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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16.12.2009 13:38 Uhr von usambara
 
+8 | -5
 
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Kein normaler Hamburger hat das Geld, um in solchen Yuppi-Eigentumswohnungen wohnen zu können- wenn sie denn wollten.
http://www.gaengeviertel.info/
Eine Schande ist schon die leblose "HafenCity".
http://www.ralfschubert.com/...
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16.12.2009 13:40 Uhr von spamsucks
 
+3 | -4
 
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Wer sagt denn das die Künstler die Wohnungen nicht auch sanieren und modernisieren können?

Investoren wollen jedoch Geld mit den Häusern verdienen. Dabei denken sie jedoch nur an die besserverdienenden Menschen in Hamburg. Der Wohnungsmarkt in Hamburg ist doch schon schlecht genug, da braucht man nicht noch mehr Lofts und Edelwohnungen.
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16.12.2009 13:54 Uhr von fallobst
 
+3 | -1
 
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quelle sagt: "mit einem Mix aus Büros, Einzelhandel und mondänen Eigentumswohnungen"

stadt will: "So soll ein neues Konzept für das Gängeviertel unter Berücksichtigung der Kriterien Stadtentwicklung, Denkmalschutz, Künstlernutzung und Wirtschaftlichkeit erarbeitet werden."
fehlt nur noch friede, freude, eierkuchen. bin mal gespannt was da rauskommt. am ende passiert wahrscheinlich (wie so oft), gar nichts. die bude verfault, die (meisten) leute hauen ab, bis jemand das ding kauft um was neues zu bauen...und dann wird es wieder besetzt werden...ein teufelskreis...
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16.12.2009 16:51 Uhr von Frex
 
+2 | -0
 
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kann mir bitt einer erklären, was die Künstler mit diesen doch eigentlich leerstehenden Gebäuden zu tun haben?!

[ nachträglich editiert von Frex ]
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17.12.2009 09:40 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+0 | -1
 
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An all die Kunsthasser: Diese Leute schaffen Kultur.
Und was die da mit dem Viertel vor hatten, es in ein Szeneviertel umzubauen ist ungefähr das was am Hakeschen Markt in Berlin Passiert.
Ein szenelokal reiht sich ans andere für irgendwelche leute die irgendwo her kommen und den neusten glamour und glitzer trends hinterher laufen. Und dafür reisst man die alten gebäude ab um ein neues Bild zu schaffen. Ein weiterer Ballpool für erwachsene neureiche sollte das werden, sonst nichts. Aber anstatt das man da mal versucht das Bisschen an Kultur zu erhalten macht man es sich einfach und überlässt das einfach mal dem höchstbietenden der nur Interesse an seiner eigenen verkorksten Vorstellung von Kultur hat und diese Bürgerliche Kultur garnicht wahrnimmt.

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