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Russische Bank lehnte Kreditantrag ab - er trug einen "Smiley" als Unterschrift

Vladimir Kirlov (34) versteht die Welt nicht mehr. Seine Bank gibt ihm keinen Kredit, da er den Antrag mit einem Smiley-Emoticon unterzeichnet hatte.

"In meinem Reisepass und in meinem Personalausweis haben sie es akzeptiert", beklagt sich Kirlov. Er sieht nicht ein, warum das die Bank nicht auch kann.

Ein Sprecher der Bank erklärt, warum der Antrag abgelehnt wurde: "Ein Smiley ist eine Zeichnung und keine Unterschrift."


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Bank, Kredit, Unterschrift, Smiley
Quelle: www.telegraph.co.uk

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2009 08:45 Uhr von Raptor667
 
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tja :-)
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16.12.2009 08:54 Uhr von Manchester_Black
 
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Smiley als Unterschrift? Na mag ich jetzt nicht so glauben..
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16.12.2009 08:55 Uhr von shathh
 
+8 | -4
 
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Natürlich ist ein Smiley eine Unterschrift. Man kann auch mit Superman oder BÄTMÄÄÄN unterschreiben.

Wichtig ist nur, dass man diese Unterschrift auch beibehält und sie nicht alle 5 Minuten wechselt.

Wenn er in allen offiziellen Dokumenten den Smiley hat ist dieser als Unterschrift sehr wohl gültig, zumindest in Deutschland.
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16.12.2009 08:56 Uhr von Servion
 
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@ Autor: Wieso verwunderlich?

Du darfst jede beliebige Unterschrift benutzen, die dir gefällt.

Selbst wenn es nur ein . oder ein x ist...


edit: shathh war wohl schneller... :)

[ nachträglich editiert von Servion ]
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16.12.2009 08:58 Uhr von sgt.frank_drebin
 
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aber humor: hat er ja. :-)
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16.12.2009 09:41 Uhr von Hawk74
 
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Meine Bewerbungsunterlagen
habe mich mal bei Coca-Cola beworben (Dipl.ing.).
Kam dann eine (freundliche) Absage. Nur klebte unten auf meinen Bewerbungsunterlagen noch ein gelber Post-it Zettel.

"Absage und das übliche Blabla ..."

;-)

Bis dann...
HAWK
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16.12.2009 09:56 Uhr von owii
 
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Also bei der Post wurde mir mal gesagt als ich unterchrieben habe dass die ersten drei Bcuhstaben leserlich sein MÜSSEN. Ob das nun auch wirklich so ist, keine Ahnung. Ich weiss nur dass ich nochmal unterschreiben musste ;)
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16.12.2009 10:01 Uhr von Capi2oo7
 
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@owii: So habe ich das auch fast gehört, dass jeweils von deinem Vor- "und" Nachname "3" Buchstaben erkennbar sein müssen...

Lg Capi

[ nachträglich editiert von Capi2oo7 ]
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16.12.2009 10:20 Uhr von seehoppel
 
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wiki hat da: ein paar gute hinweise:

Die Unterzeichnung mit einer Verwandtschaftsbezeichnung, einem Titel, einer Rechtsstellung oder den Anfangsbuchstaben, den Initialen (so genannte Paraphe) sind keine Unterschrift (BGH NJW 1967, 2310). Auf die Lesbarkeit kommt es nicht an, jedoch muss der Schriftzug Andeutungen von Buchstaben erkennen lassen (BGH NJW 1987, 1334, OLG Düsseldorf NJW-RR 1992, 946). Eine Schreibhilfe durch Führen der Hand des Schreibenden macht die so zustande gekommene Unterschrift noch nicht ungültig, selbst wenn die Unterschrift anschließend mehr der Schrift des Schreibhelfers ähnelt, solange gewährleistet ist, dass der "Unterschreibende" die Unterschrift tatsächlich leisten will (BGH, Urteil v. 12. März 1981, AZ: IVa ZR 111/80, NJW 1981, 1900, juris Rn. 15).

Nachtrag:
"Eine Unterzeichnung, die nicht mit der Namensunterschrift, sondern mit einem bloßen Handzeichen – das bekannteste sind drei Kreuze – erfolgt, bedarf der Beglaubigung durch einen Notar (§ 126 BGB)."
"Die Rechtsprechung stellt strenge Anforderungen an die Lesbarkeit einer Unterschrift. Einseitige Willenserklärungen (z. B. Kündigung, Anfechtung, Aufrechnung) sind unwirksam, wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind."
"Erforderlich, aber auch ausreichend ist ein die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnender individueller Schriftzug, der einmalig ist, entsprechend charakteristische Merkmale aufweist und sich als Wiedergabe eines Namens darstellt (BGH NJW 1987, 1334, OLG Düsseldorf NJW-RR 1992, 946)."

[ nachträglich editiert von seehoppel ]
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16.12.2009 10:32 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Die Unterschrift ist ungültig und hätte jede Bank und jedes Amt abgelehnt. Der Mann macht sich ja gar nicht die Mühe seinen Namen zu schreiben - nicht einmal schlappig oder schwer leserlich. Der Mann zeigt damit auch, dass er über ein sehr kindliches Gemüt verfügt und sehr dumm sein muss.

Ich habe auch eine sogenannte Künstlerunterschrift, die früher manchmal abgelehnt wurde. Ich habe dann im Laufe der Jahre meine Unterschrift so abgeändert, dass man die wichtigen Buchstaben des Namens erkennt, und sie ist weitgehend fälschungssicher. Ein Notar hat mir mal genau erklärt, dass man aus der Unterschrift ersehen muss, dass es sich um den echten Namen handelt. Spätestens bei Urkunden muss die Unterschrift eindeutig sein.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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16.12.2009 10:46 Uhr von U.R.Wankers
 
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warum nicht gleich einen penis? oder Brüste?
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16.12.2009 11:54 Uhr von fruchteis
 
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Künstlerunterschriften: Soweit ich weiß, werden diese auch auf amtlichen Dokumenten anerkannt, soweit diese Unterschriften auch amtlich hinterlegt sind. Ich weiß nicht, wie weit dies geht, ob Otto Waalkes auch mit seinem Ottifanten unterschreiben könnte... aber zumindest würde dann auch jeder erkennen, wer er ist...
Ich hab auch mal nur mit ein paar Buchstaben unterschrieben. In der DDR wurde das abgelehnt, in der Bundesrepublik anerkannt. Es kommt vielleicht auch drauf an, was man damit unterschreiben soll.
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16.12.2009 13:53 Uhr von stelianos
 
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darf man sich aber nicht hinterher wundern wenn man sagt : unterzeichnen sie diesen vertrag :D
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16.12.2009 14:24 Uhr von KeepOnRollin
 
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@Servion: Theoretisch ja. Die Bank kümmert sich in diesem Fall eigentlich nur um die Sicherheit des Kunden, denn eine Smiley-Unterschrift ist alles andere als schwierig zu fälschen.
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16.12.2009 18:05 Uhr von Gorxas
 
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Richtig so. Das ist eine gängige Amtshandlung! Wird überall sonst auch praktiziert, wenn es um "wichtige" Dokumente, wie eben Kreditantrag o.ä. geht. Ich bin selbst in dem Sektor tätig und kann daher von Erfahrung sprechen. Es passiert zwar sehr selten, aber wenn mal einer mit einer viel zu einfachen Unterschrift anfragt, MUSS der Antrag abgelehnt werden - hierzu empfehle ich als Information das neueste Geldwäschegesetz.

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