14.12.09 22:21 Uhr
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München: Koch gesteht, seinen Kollegen ermordet und zerstückelt zu haben

Der Koch Heiko K. (39) gestand heute im Münchner Schwurgericht eine schreckliche Tat. Der Täter hatte rund 70.000 Euro Schulden und wusste nicht, wie er nach Italien zu seiner Freundin zurückkehren sollte. Die Schulden entstanden weil der Mörder sich selbstständig gemacht hatte.

Also fragte er seinen Kollegen, ob dieser ihm Geld leihen könne. Dafür verlangte das Opfer Sex. "Ich saß auf seinem Oberkörper und habe ihm den Mund zugehalten. Ich wollte nur, dass er still ist." Als er den Puls nicht mehr fühlte, wusste Heiko K. nicht, was er machen sollte.

Zu Hause zerstückelte er die Leiche mithilfe eines Bolzenschneiders und steckte die Körperteile in Plastiktüten, den Kopf entsorgte er im Fluss. Vor Gericht sagte er: "Es war ein totaler Blödsinn." Der Prozess dauert nun an.


WebReporter: nico2802
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Mord, Kollege
Quelle: www.abendzeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2009 22:09 Uhr von nico2802
 
+0 | -2
 
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Leider haben nicht alle Infos in die SN gepasst, also lest euch die Quelle durch wenn ihr interessiert seid ;-) Schon krass, dass ein Mensch zu so etwas in der Lage ist. Ich frage mich, wie verzweifelt der Typ gewesen sein musste um so eine Tat zu begehen, womit ich ihn aber nicht in Schutz nehmen will. Mein Beileid den Angehörigen (sowohl denen des Opfers als auch denen des Täters.)
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15.12.2009 10:05 Uhr von darmspuehler
 
+2 | -0
 
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ich: bin verwirrt ?! Was hatn der für Kollegen ?? Ey ich brauch ma paar Euro, ja warte ich mach schon ma die Hose auf oder wie ??
Krankes Pack, pfui deibel
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15.12.2009 10:35 Uhr von w0rkaholic
 
+3 | -0
 
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Kommentar aus der Quelle: Es ist tatsächlich sehr schade, daß die geschätzten Vertreter der Presse nur exakt so lange im Verhandlungssaal blieben, bis der Angeklagte seine Version des Tathergangs abgeliefert hatte - offenbar genau jene Mischung aus Schauermärchen und Sex, die selbige geschätzte Vertreter der Presse sich zu hören erhofft hatten. Danach wurden die Notizblöcke zugeklappt und man trat den Rückweg in die Reaktionen an, um Artikel wie den obigen zu verfassen.

Dabei wurde es am Nachmittag der Verhandlung erst wirklich spannend. Als der vorsitzende Richter (dessen Geduld mit dem betont langatmigen und fahrigen Vortrag K.s wirklich bewundernswert war) nämlich diese Aussage Stück für Stück zerpflückte und auf eine Ungereimtheit nach der anderen hinwies - mit merklich zunehmender Verärgerung. So lange, bis die Verteidigung eingriff und um eine Verhandlungspause bat, um sich mit ihrem Mandanten zu besprechen.

Was danach kam, erfahren wir in der Zeitung dann wohl morgen als kleine Randnotiz: Der Verteidiger verlas eine Erklärung des Angeklagten mit einem neuen Geständnis. Demzufolge war einzig und allein Habgier das Motiv, und K. hatte von Anfang an geplant, sich Geld oder Wertgegenstände "auch gegen den Willen des Geschädigten" anzueignen. Die gesamte Geschichte um sexuelle Annäherungen irgendwelcher Natur war von A-Z erfunden.

Während der Verhandlung wurde auch recht eindeutig klar, woher der Angeklagte die Idee zu dieser Geschichte hatte: Sie war ihm während der Vernehmung durch diverse suggestive Fragen der Polizei geradezu in den Mund gelegt worden. - Stellt sich natürlich die Frage, wie wiederum die Polizisten auf die Idee kommen konnten, derartige Fragen zu stellen. Sollten die etwa gewisse deutsche Boulevardblätter lesen?

Gratulation in jedem Fall an die Herren Journalisten, die für selbige Artikel verantwortlich waren. Unglaublich, wie aktuell Bölls "Katharina Blum" heutzutage noch

[ nachträglich editiert von w0rkaholic ]
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15.12.2009 15:23 Uhr von U.R.Wankers
 
+0 | -1
 
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von denen kennt man das ja nicht anders: wenn ich schon den Namen höre.
Die machen das da ja alle so.
Das sind einfach keine Menschen.
Aber was will man schon von so welchen erwarten?
sofort dahin abschieben, wo er herkommt, das Pack.

/Ironie aus//

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]

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