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Deutsche Bahn erhöht Preise um 1,8 Prozent

Seit dem gestrigen Sonntag hat die Deutsche Bahn einen neuen Fahrplan veröffentlicht und gleichzeitig die Preise durchschnittlich um 1,8 Prozent erhöht.

Die Bahn begründet die Preiserhöhung mit den gestiegenen Personalkosten.

Vor einem Jahr hat die Bahn im Dezember ebenfalls die Preise um 3,9 Prozent erhöht. Einige Preise, wie die der Schöne-Wochenende-Tickets oder Ländertickets wurden nicht erhöht.


WebReporter: justin1234
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Prozent, Zug, Deutsche Bahn, Anstieg, Personalkosten
Quelle: www.tagesschau.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.12.2009 08:42 Uhr von White-Tiger
 
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Frechheit! Das ist so dreist was die Bahn macht.
Jedes Jahr werden die Kosten erhöht vor 2 oder 3 Jahren waren es immerhin 1,50€ beim Hopperticket (von 4,50€ auf 6€)das ist immerhin nen 1/3 mehr!
Die verbindungen werden schlechter und die Wartezeiten werden immer länger und dann auch noch mehr Geld verlangen... einfach nur eine riesen Sauerei das ganze!
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14.12.2009 09:38 Uhr von Petaa
 
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ja die bahn: Sie fahren weiter fleißig am Kunden vorbei. Mit den hohen Preisen vergraulen sie jetzt noch die hart gesottenen Reisewilligen. Dazu die extrem undurchsichtigen Tarife und die durchweg überhöhten Preise für den Nahverkehr.
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14.12.2009 09:42 Uhr von Klassenfeind
 
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Die Bahn: erhöht,praktisch,jedes Jahr einmal die Preise und um Ausreden dafür,waren die Chef´s noch nie verlegen !!!
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14.12.2009 09:47 Uhr von Major_Sepp
 
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Wer: ohne Bahncard und ohne monatelang vorher zu buchen eine Mittelstrecke in Deutschland zurücklegen will, kommt mit der Bahn schon seit Jahren teurer als mit dem Auto.

Ich hoffe diese Preispolitik wird denen sehr schnell zum Verhängnis!
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14.12.2009 10:01 Uhr von ingo1610
 
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Oh Gott, wenn ich das hier lese dann wird mir schlecht.

Wartezeiten werden länger, Verbindungen schlechter. Hallo? Wie oft fahrt ihr denn mit der Bahn?

Ich als Vielfahrer kann mich über die Bahn nicht beschwehren. Die Züge sind pünktlich und die Preise im Vergleich zum Auto auch noch günstig. Ich musste in den letzten 4 Jahren vlt. 10 mal auf einen Zug warten, und dann war immer höhere Gewalt (Wetter, Personenschaden, etc.) der Grund für die Verspätung. Und ich fahre mehrmals die Woche mit der Bahn, auch längere Strecken.
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14.12.2009 10:07 Uhr von der_kommentator
 
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Servicegedanken: Als gerechter Ausgleich zu den gestiegenen Preisen wurde der Service erneut herabgesetzt. Mein InterCity hat seit heute 3 Wagen weniger. Die IC-Wagen wurden komplett durch die alten IRE-Wagen ersetzt und der Zug fährt jetzt wieder umgekehrt gereiht (Letzteres läßt sich verschmerzen). Schöne Reisewelt. InterRegio-Komfort anno 2000 zu deutlich höheren Preisen anno 2010. Große Freude!
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14.12.2009 10:41 Uhr von Markus_1989
 
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bevor sie die Preise um 1,8% erhöhen sollten sie vielleicht mal die pünktlichkeit und den Service um denselben Betrag erhöhen.
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14.12.2009 12:17 Uhr von RaS88
 
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1,8% mehr: und 14.000 Stellen sollen abgebaut werden - wegen der Krise selbstverständlich!
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14.12.2009 12:42 Uhr von saber_
 
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@ingo1610: 2003/2004 bin ich in einem schuljahr keine 10 mal puenktlich in die schule gekommen... der zug war so getimed das man genau eine minute vor schulanfang an der schule ankommt....

und jeden tag hatte der zug paar minuten verspaetung.... es ist zwar nicht so tragisch...aber immerhin!

und 2005-2007 bin ich auch mit dem zug an die uni gefahren... 40km einfach! kosten mit studentenermäßigung: 115€ im monat...fahrtdauer: 45 minuten! entweder man kommt ne halbe stunde zu frueh oder 15 minuten zu spaet zur vorlesung... oder man geht 15 minuten frueher oder wartet 60 minuten nach der vorlesung... so war die taegliche fahrzeit bei gut 2.5bis 3 stunden inkl wartezeit...

ausserdem schaut hier jeder das er den allgaeu-express erwischt... da ist das personal super nett... der zug versucht bei verspaetung immer zeit gut zu machen durch schnellere fahrt... man kann OHNE dumme kommentare auch seine fahrkarten IM zug kaufen... alles viel schoener...

ab 2007 bin ich dann mit kumpel mit dem auto zur uni gefahren... benzinkosten waren 200€ auf 2 koepfe... fahrtzeit war fast die gleiche... wartetezeit entfaellt komplett... das wars uns auch fuenfmal wert!

letztens nach london geflogen fuer 30 €!! bis zum flughafen bin ich mit dem zug... das sind keine 50km... und hab 20€ gezahlt... 2/5 meiner reisekosten sind auf 1/20 meines reiseweges gekommen?

dann war ich noch in zagreb mit dem nachtzug... von hier bis muenchen fuer 20 und von muenchen bis zagreb fuer 90 euro...

mit dem selben zug gings paar tage spaeter aus zagreb zurueck... fuer 40 euro:>
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14.12.2009 12:48 Uhr von ingo1610
 
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@RaS88: Was hat denn der Stellenabbau im Güterverkehr damit zu tun?

Außerdem werden ab Januar alle ICE-Züge überarbeitet. Deßhalb besteht bis Ende März Urlaubsverbot bei den Bahn-Technikern.

@saber
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wenn du einen billigen Flug erwischt hast ist doch schön, aber die meißten Leute zahlen mehr für den Flug.

Ich fahre mit meinem Studentenausweis für 60 Euro im Semester mit der Bahn quer durch Deutschland. Bei 10 Euro im Monat wäre für mich dein Flug viel teuerer als die Bahnfahrt. Du siehst, es ist immer unterschiedlich, je nach Betrachter.

[ nachträglich editiert von ingo1610 ]
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14.12.2009 13:06 Uhr von saber_
 
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@ingo1610: ich weiss ja nicht wo du studierst und lebst...

aber hier auf dem land kriegt man sehr wenig fuer sehr viel geld... kann man nicht mit ballungsgebieten vergleichen wo man dann auch noch mit den oeffentlichen verkehrsmitteln in der stadt rumfahren kann...

hier ists strikt eine strecke zwischen zwei staedten und der zug faehrt immer im stundentakt... da biste flexibel wie ein zigelstein;)
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14.12.2009 13:09 Uhr von micha1978
 
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@ingo1610: "Was hat denn der Stellenabbau im Güterverkehr damit zu tun?"
Sind doch auch Personalkosten oder nicht?

"ich fahre mit meinem Studentenausweis für 60 Euro..."
Dir ist schon klar dass das Semestertickt vom Land subventioniert wird und kein Geschenk der Bahn ist?


Das Problem ist wohl das hier ein Monopolist teil privatisiert wurde und uns deshalb seine Preise aufzwingen kann.
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14.12.2009 13:10 Uhr von aaargh
 
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Das ist nur die halbe Wahrheit: Im Zeitkarten/BC100-Segment liegt die Erhöhung teilweise bei über 4% (BC100-Abo).
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14.12.2009 13:30 Uhr von ingo1610
 
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@micha: Der Güterverkehr wird doch von von DB Schenker abgefertigt. Also hat nichts mit dem Personenverkehr zu tun.

@saber
Dieses Ticket gibt es bei uns auch erst ein Jahr, aber ich habe es ja auch nur für einen Vergleich genannt. Davor gab es für Studenten auch nur ein Regional-Ticket. Aber für den Regionalverkehr sollte doch jede Uni oder FH in der Lage sein solch ein Ticket anzubieten.
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14.12.2009 13:52 Uhr von micha1978
 
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@ingo1610: Aber DB Schenker gehört doch zum Gesamtunternehem Bahn
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14.12.2009 14:07 Uhr von Baran
 
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"Personalkosten": Da muss wohl jemand 10 lambos in der garage seiner 20igsten will Haben.

Sch?? MONOPOLISTEN! Gäbe es Konkurrenten würde die DB ziemlich schnell pleite gehen. Die preiserhöhung ist nicht gerechtfertigt, schlechte produkte! Verspätungen, dreckige züge, Schlechte verkehrasabdeckung, Netzschrumpfung!

BOYKOTTIERT DIE BAHN! FLIEGEN IST BESSER! Damit setzt man die Regierung unter druck.

Für mich hat sich ab der letzten preiserhöhung Bahnfahren ncihtmehr gelohnt, also fahr ich auto!
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14.12.2009 14:21 Uhr von der_kommentator
 
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Noch ein sachlicher Kommentar: Ich bin Vielbahnfahrer und stolzer Besitzer einer BahnCard 100 für normalsterbliche Erwachsene, die ich im Monatsabo bezahle. Für mich gab es keine Erhöhung des Preises um 1,8%.

Tatsächlich betrug die Preiserhöhung von 2008 auf 2009 satte 4,6875% (320-->335), heuer sind es 4,4776% (335-->350 ab 2010).

Das sind also in 2 Jahren 9,1651% Fahrpreiserhöhung, umgerechnet 30€ pro Monat. Ich fahre in der Regel täglich 80-90 Min. im InterCity zwischen 2 deutschen Städten hin und her. Dabei bin ich mit der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit einigermaßen zufrieden, denn auf 5 Min. pro Tag Abweichung kommts nicht wirklich an.

Nervig hingegen sind die "kleinen", fast täglich auftretenden Mängel. Heute fehlt ein Wagen, morgen fällt die Klimaanlage bei 30 Grad im Schatten aus und übermorgen die Heizung bei 10 Grad unter Null. Gestern mußte aus betriebsbedingten Gründen ein Ersatzug eingesetzt werden, der technisch nochmals unter dem Niveau der sowieso schon aus alten Wagen zusammengestückelten InterCitys lag. Nach jedem Fahrplanwechsel gibt es eine neue Überraschung: die heutige war, wie oben schon erwähnt, dass der IC jetzt 3 Wagen kürzer ist und nur noch aus alten IRE-Wagen besteht. Entsprechend überfüllt und eng war es dann auch.

Es ist mit der Bahn wie mit dem täglich grüßenden Murmeltier: jeden Tag wachst du auf und erlebst ein neues Negativspektakel.

Aber was soll´s - laut Beförderungsbestimmungen der DB hat der Kunde ja keinen Anspruch auf einen Sitzplatz, sondern nur auf Beförderung. Insofern dürfen wir uns nicht beklagen, so lange für unser Geld überhaupt noch gefahren wird.

Oder anders ausgedrückt: mach dir keine Sorgen. Es kommt noch schlimmer!
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14.12.2009 14:30 Uhr von ingo1610
 
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@micha: soweit ich weiß sind die Logistikpreise nicht angehoben worden oder?

@Baran
Natürlich würde die Bahn ziemlich schnell Pleite gehen wenn keiner mehr damit fährt. Aber fakt ist, sie haben im Jahr 120 Mio Fahrgäste. Außerdem gibt es überrall in der Wirtschaft Anpassungen bei den Preisen, oder noch nie was von der Inflationsrate gehört?

Im übrigen würde es schon helfen wenn die Bahn nicht jährlich 50 Mio Euro für Schäden durch Vandalismus bezahlen müsste. Im Endeffekt bezahlen die Fahrgäste doch den Schaden dieser Idioten mit.
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14.12.2009 14:47 Uhr von micha1978
 
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@ingo1610: "soweit ich weiß sind die Logistikpreise nicht angehoben worden oder?"

Wahrscheinlich um keine Geschäftskunden abzuschrecken denn die können viel leichter auf LKW umsatteln was den vielen Pendlern nicht unbedingt möglich ist.
2008 war es nämlich erklärtes Ziel den Güterverkehr zurück auf die Schiene zu bekommen.

"Außerdem gibt es überall in der Wirtschaft Anpassungen bei den Preisen, oder noch nie was von der Inflationsrate gehört?"

Wenn ein Unternehmen pro Jahr mehrere Milliarden Euro
( 2,48 Milliarden Euro -- 2008) Umsatz macht ist mir nicht klar warum die Bahn die Preise erhöht.
Um welche Verluste Auszugleichen? -- oder geht es viel mehr darum, jedes Jahr noch mehr Gewinne einzufahren? Nur wann soll Schluss sein?

Vielleicht würde es ja weniger Vandalismus geben wenn mehr Zugbegleiter -- früher mal Schaffner - mit im Zug sein würden
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15.12.2009 11:45 Uhr von RaS88
 
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@micha1978: Umsatz: 33,5 Mrd. EUR (2008)
Du meinst den Gewinn?

1,8% Preis hoch, 14.000 Stellen abbauen...

Nun lieber Michael das eine hängt sehr wohl mit dem anderen zusammen.
Das erklärte Ziel besteht darin die Bahn zu privatisieren, d. h. eine wahre AG zu machen, sprich Verkauf von Aktien, bislang in Besitz der BRD, an Interessenten. Deswegen Preise erhöhen, Stellen abbauen. Und das alles zum Wohle uns aller, den Bürgern der BRD. Welch eine Ironie, Beispiele in GB zeigen ganz genau was passiert wenn die Bahn voll und ganz privatisiert wäre. Ertrag muss hoch, Wartungen finden nicht statt, unprofitabele Strecken werden geschloßen, wer leidet daran? Ja, der arme Trottel der auf die Bahn angewiesen ist. Danke liebe Politik, was diesen Punkt angeht hatte die Wirtschaftskrise auch ihr Gutes, die Bahn wäre wohl ohne diese verkauft worden. Aber mit den aktuellen Politik-Elite ist das ganze nur eine Frage der Zeit.. CDU wartet auf den ertragreichsten Zeitpunkt, die FDP, nun ja wir kennen deren Idiologie...bedarf auch keiner großen Worte, die verkaufen lieber heute als morgen. LIBERAL muss es zugehen, wir merken alle was passiert wenn keine Kontrollen etc getätigt werden... Nun ja, ich weiche wieder ab. ;-)
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15.12.2009 11:58 Uhr von micha1978
 
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@RaS88: Ähhhm, natürlich meine ich Gewinn /wäre auch ein wenig niedrig sonst)

Viel "lustiger" ist, das man uns ständig erzählt, durch die Privatisierung wird alles billiger und besser. Obwohl nicht nur ein Negativbeispiel bekannt ist. Man muss übrigens gar nicht bis nach England gucken sondern nur bis nach Berlin.

Unverständlich ist auch, warum die Bahn als Monopolist mit horrenden Gewinnen, auch noch vom Staat subventioniert wird.

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