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Bürger fordern Hinweise zu Skulpturen von einem der Lieblingskünstler Hitlers

Im Salzburger Mirabellgarten haben die seit Jahrzehnten stehenden Plastiken des Nazi-Bildhauers Josef Thorak plötzlich zu einer Welle von Anfragen der Bürger geführt. "Es ist ja keine unschuldige Kunst", erklärt der Kunsthistoriker Anselm Wagner die Aufregung von Unterzeichnern einer Bürgerliste.

Thorak gehörte zu den Personen in Hitlers "Gottbegnadeten-Liste". Der Bildhauer war zudem Berater in einer Porzellanmanufaktur, unweit von Dachau. Im dortigen KZ habe er die künstlerische Arbeiten der Insassen überwacht. Dies fand die Historikerin Susanne Rolinek heraus.

Es sollten Tafeln an den Skulpturen angebracht werden, woraus man die damalige Rolle im Dritten Reich des Künstlers ablesen könne, fordert nun die Bürgerliste. Eine Riesenskulptur Thoraks steht in der Leichenhalle, die er der Stadt schenkte; wie sie in diese Halle kam, weiß angeblich heute niemand.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Bürger, Adolf Hitler, Salzburg, Hinweis, Skulptur, Liebling
Quelle: salzburg.orf.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2009 12:47 Uhr von DrOtt
 
+18 | -2
 
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mein gott so langsam wird es aber doch affig... :( wieso markieren wir nicht noch den Boden auf dem NS-Leute marschiert sind? Als eine Art "Strecke des Bösen"?

Wer Ironie findet darf ein Schild anbringen! :D
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13.12.2009 13:06 Uhr von Bassram
 
+11 | -3
 
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Immer dieses Lächerliche Gutmenschentum
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13.12.2009 16:26 Uhr von BennOhnesorg
 
+8 | -1
 
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jaja: macht hinweise auf spaghetti mit tomatensauce. schliesslich eine von hitlers leibspeisen!

manman die tun als wäre gestern die befreiung vom beknackten ösi gewesen und man müsse schell was tun, das die amis und engländer einen nicht in die mit neuer besatzung versehenen kz (mp und marins) schmeissen und foltern.

glaube einige haben echte defizite und nichts zu tun.
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13.12.2009 17:10 Uhr von dr.b
 
+5 | -1
 
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ich denke das geht nicht weit genug ich fordere auch hinweise auf dem asphalt vieler autobahnen. Es ist hier erforderlich mit schlechtem Gewissen zu fahren. Man könnte auch an der Grenze zu Österreich Schilder aufstellen "Achtung, das Land das Hitler hervorbrachte....achten sie darauf mit wem sie schlafen" ...es gibt so viele Möglichkeiten....so zahlreiche Ideen....warum trägt nicht jeder Deutsche eine kleine Binde am Arm-> Vorsicht Deutscher, das Land das Hitler regierte .
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13.12.2009 18:35 Uhr von uxl
 
+3 | -1
 
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Wenn das so weiter geht, werden WIR (damit sind eigentlich diese unverbesserlichen gemeint) nie darüber hinweg kommen!
Es wird Zeit nach vorne zu gehen und uns nicht selber mit solchen Altlasten aufzuhalten.
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13.12.2009 23:46 Uhr von Lornsen
 
+1 | -1
 
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Heilbron: kann sich schon mal auf eine Umbenennung gefasst machen.

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