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Deix-Karikaturen über Kruzifixe erregten Erzdiözese Wien

Über zwei in den Medien veröffentlichten Kruzifix-Karikaturen des Künstlers Manfred Deix gibt es derzeit juristischen Ärger. Diakone der Erzdiözese Wien hatten die Staatsanwaltschaft um Klärung des Sachverhalts aufgefordert, da sie darin NS-Symbole und Herabwürdigungsverstöße religiöser Lehren sehen.

Eines der gezeigten Kruzifixe zeigt mehrere Symbole anderer Religionen und totalitären Regimen. So wird auf dem Christuskreuz auch das Hakenkreuz, der Halbmond, ein Buddha und Hammer und Sichel abgebildet. Deix nennt es einen "Entwurf für ein multikulturelles Kompromisskreuz".

Die Diakone sind der Ansicht, dass diese vereinte Betrachtung auf dem Kreuz die verbrecherischen Ideologien in der NS-Zeit mit den Weltreligionen "auf eine Stufe gestellt" würden. Damit wären die Untaten damaliger Diktaturen "quasi rehabilitiert, neu anerkannt bzw. verharmlost".


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Karikatur, Kruzifix, Erzdiözese, Manfred Deix
Quelle: www.kurier.at
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2009 21:02 Uhr von supermeier
 
+7 | -2
 
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Ein katholischer: Geistlicher hat sich nicht zu erregen. Das ist Sünde, sofort beichten und anschließend gründlich Händewaschen.
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11.12.2009 21:58 Uhr von Klassenfeind
 
+7 | -2
 
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Die Kirche: hat´s nicht so mit moderner Kunst,lieber mit kleinen Jungen...
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12.12.2009 10:31 Uhr von Noseman
 
+1 | -2
 
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Die kath. Kirche hat mit den Nazis kollaboriert: Das ist Fakt. Punkt.


Wer das leugnet sollte mal ne Stunde pro Woche weniger auf den Knien
rumrutschen und sich informieren oder sich sein Gehirn justieren lassen.

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