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Bonn: Pädagogin empfiehlt 16-Jähriger Selbstmord zu begehen - Fristlose Kündigung

Eine Sozialpädagogin des katholischen Erziehungsheimes hatte einem 16-jährigen Mädchen auf ihre Suizidabsichten geantwortet: "Dann tu es doch." Daraufhin wurde der Pädagogin fristlos gekündigt. Nun beschäftigt sich das Arbeitsgericht mit dem Fall.

Der Anwalt der Pädagogin erklärt: "Es handelte sich um einen Therapie-Ansatz, der in der Branche üblich ist." Dies sei ein psychologischer Trick gewesen, da die 16-Jährige des Öfteren mit Suizid gedroht hatte. Die Pädagogin wollte die Situation nicht eskalieren lassen.

Der Heimträger entgegnet: "Wir sind eine katholische Einrichtung, stellen den Schutz des menschlichen Lebens über alles."Das Gericht entschied nun, dass die fristlose Kündigung in eine ordentliche Kündigung umzuwandeln ist.


WebReporter: heinolds
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Selbstmord, Bonn, Kündigung, Empfehlung, Pädagoge
Quelle: www.express.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2009 16:58 Uhr von Raptor667
 
+7 | -15
 
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Wie bitte? "Es handelte sich um einen Therapie-Ansatz, der in der Branche üblich ist."
Der Anwalt muss es ja wissen...das es sich bei den aussagen des Mädels um Hilferufe handelt versteht mal wieder keiner. Aber wenns dann zu spät ist heißt es wieder wieso hat sie das getan....haben wir eigentlich nur noch unfähige Pädagogen in diesem Land?
Ein Psychologischer Trick...klar....hab soviel Bücher gelesen da ich selber Psychologische Probleme habe...aber sowas ist mir noch nicht untergekommen...
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11.12.2009 17:34 Uhr von Dracultepes
 
+22 | -1
 
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@raptor667: Wer sich umbringen will tut es und bettelt nicht vorher förmlich um Aufmerksamkeit.

Der ist noch nie Untergekommen das man Menschen die mit negativen Aktionen um Aufmerksamkeit betteln ignoriert ? Das wendet man sogar bei Hunden an.

Der Hund meiner Schwester nagt neuerdings an den Holzrahmen wenn er allein ist. Hat nachgelassen seitdem er so nichtmehr an die Aufmerksamkeit kam die er so erhaschen wollte.
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11.12.2009 17:41 Uhr von greatCentral
 
+3 | -3
 
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@raptor667: "da die 16-Jährige des Öfteren mit Suizid gedroht hatte"

Fortgesetzte Drohungen, sich selbst umzubringen, sind keine Hilferufe. Hilferufe hören sich etwa so an: HILFE! Mir geht es schlecht! Ich will sterben. Kannst du mir helfen?
Fortgesetzte Drohungen sind Absichtserklärungen, den Gegenüber einzuschüchtern (Drohung) und auf das eigene Niveau herunterzuziehen, um DANACH sagen zu können:
Seht ihr: KEINER kann mir helfen!
Also pure Manipulation.
Wie man als Therapeuth auf den Manipulationsversuch reagiert, ist eine Frage des Temperaments, aber Fakt ist: je mehr man Selbstmordgefährdete davon abbringen will, desto aggressiver gehen sie mit ihrer verbleibenden Macht um.
Es macht natürlich Sinn zu sagen: Ich werde dich davon nicht abhalten! Nur sollte man auch gleich danach sagen: Ich würde Dir aber LIEBER da raus helfen!
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11.12.2009 18:04 Uhr von Selina90
 
+12 | -1
 
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Ist tatsächlich: ein pädagogischer Ansatz: Paradoxe Intervention.
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11.12.2009 18:27 Uhr von Amelanter
 
+1 | -2
 
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ich: kann mir ungefähr vorstellen wie sie das gemeint hat.
es sollte warscheinlich auch das gegenteil als ergebnis haben.
es jedoch als gewagte methode zu bezeichnen... ich weiß nich..
seeeeeeeeeeehr grenzwertig.
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11.12.2009 19:33 Uhr von mvb
 
+1 | -2
 
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Wenn: einer sich umbringen will, dann hat er auch seine Gründe...
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11.12.2009 20:17 Uhr von Shaft13
 
+1 | -0
 
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Naja: Man muss unterscheiden, ob man die Person sich gegenüber hat und somit direkt intervenieren kann, oder ob das ganze übers zB Internet geschah.

Ich lese das so,das die beiden sich gegenübersaßen. Da kann ich den Spruch gut nachvollziehen.

Ist wie wenn ein Kind immer droht,wenn das nicht gemacht wird, sage ich es der Mama.

Dann sagt man auch schnell: Dann tu es doch.

Klar, Suizid Behauptung ist ne Stufe heikler, aber viele wollen mit so einer Ankündigung Aufmerksamkeit erreichen. Das wird gemacht und plötzlich kümmern sich welche um einen. Lässt das nach wird versucht mit einer neuen Ankündigung wieder die Leute dazu zu bringen,das man sich mehr um sie kümmert,oder im Mittelpunkt des Geschehens steht.
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11.12.2009 20:43 Uhr von FranzBernhard
 
+0 | -2
 
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Mein Trick wäre: "Du würdest es in 10 Jahren garantiert bereuen!"
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12.12.2009 08:01 Uhr von Loichtfoier
 
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War zu erwarten: Die Kirchen haben mit Mord und brutaler Folter jahrhundertelange Erfahrung. Da sind solche Kommentare der Pädagogin als Kirchendialekt einzuordnen. Mit der Entlassung will man nur kaschieren. In Wahrheit hätte man sich eine interne BigBrother-Show gewünscht. /
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17.12.2009 12:50 Uhr von painandwrong
 
+0 | -1
 
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Tja, das beweist: mal wieder dass die -ogen alle selbst was an der Klatsche haben. Lange studiert, viele Ratschläge und selbst keinen Plan vom Leben.
Ziel verfehlt, setzen 6!

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