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Reparatur von beschädigten Herzen - Gewebe aus embryonalen Stammzellen von Mäusen

Die bisherigen Versuche, ein beschädigtes menschliches Herz zu "flicken", scheiterten daran, dass es den Forschern nicht gelang, funktionierende Herzellen zu züchten. Die hergestellten Zellen konnten keine elektrischen Impulse weitergeben und sich kontrahieren.

Doch nun züchteten Forscher der Duke Universität in North Carolina ein Gewebe, das genau diesen Anforderungen standhält. Sie entnahmen Mäusen embryonale Stammzellen und gaben sie in ein natürliches Milieu, das unter anderem Herz-Fibroblasten, die die "Wachstumsrichtung" der Zellen bestimmen, enthielt.

Dadurch entwickelte sich ein dreidimensionales Netz aus Herzzellen, das die Forscher in der Herzchirurgie einsetzen wollen. Doch bis dies Realität wird, müssen die Wissenschaftler noch weiter forschen, um zum Beispiel eine Möglichkeit zu finden, den "Flicken" am Herzen befestigen zu können.


WebReporter: maf86
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Herz, Maus, Stammzelle, Reparatur, Embryo, Gewebe
Quelle: www.pm-magazin.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2009 15:40 Uhr von maf86
 
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Wunderwelt Technik - Man nehme eine "Baby-Maus", stecke sie in ein Reagenzglas und heraus kommt ein Pflaster für das Herz. Respekt davor!!
Kommentar ansehen
13.12.2009 20:58 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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wow: heißes thema, da kommen sofort moralapostel und heben den zeigefinger.

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