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Schleckers Personalpolitik löst Streit aus

Die aktuelle Praktik des Drogeriekonzerns Schlecker im Umgang mit den Arbeitskräften erzeugt jetzt erheblichen Widerstand. Schlecker schiebt einen großen Teil der Angestellten an eine Zeitarbeiter-Firma ab.

Dadurch kann Schlecker die gleichen Leute dann für niedrigere Gehälter weiter arbeiten lassen. Neben angekündigten Protestaktionen der Gewerkschaft Verdi hat auch der Bundestag den Fall aufgenommen.

Die Zeitarbeitsfirma Meniar ist nach Ansicht der Linkspartei nur formal selbstständig. Man vermutet eine Strohmannkonstruktion, bei der nur Lohndumping im Vordergrund steht. Auch der Arbeitgeberverband (AMP) ist nicht begeistert von Meniar und wäre über deren Austritt froh.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streit, Personal, Schlecker
Quelle: www.wiwo.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.12.2009 11:35 Uhr von Barni_Gambel
 
+31 | -2
 
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Anton Schlecker.... diese miese kleine: type!
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11.12.2009 11:51 Uhr von fortimbras
 
+13 | -0
 
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Ist das so ungewöhnlich? Das ist doch kinzwischen ein gängiges Geschäftsmodell in Deutschland.
Für die Allgemeinheit haben Niedriglohnjobs wie sie die ganzen Zeitarbeiter haben zwar keinen Wert aber was solls, die Politik fördert das trotzdem.
Die Leute könnten ja eventuell über die Zeitarbeit eine Festeinstellung bekommen.
Da ist es ja auch völlig egal dass durch die billigen Arbeiter überhaupt erst Vollzeitstellen vernichtet wurden.
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11.12.2009 12:00 Uhr von killerkalle
 
+9 | -3
 
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haha: willkommen im Zeitalter des kapitalismus

zu Info SCHLECKER ZAHLT NICHT GERINGERE GEHÄLTER die zahlen dieselben gehälter nur das ein großteil an die zeitarbeitsfirmen abgedrückt wird um sich die leute nicht ans bein binden zu müssen oder gar eine kündigung durchboxen zu müssen ...SO entlastet man sich heutzutage als Unternehmen aber das ist erst der Anfang wartet ab ...;))
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11.12.2009 12:00 Uhr von shathh
 
+17 | -0
 
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Hat meine Firma auch so gemacht: Die Zeitarbeitsfirma hat mir aber dann "heimatnahe Jobs" versprochen und gute Bezahlung.

Rausgekommen sind 3 Jobangebote im Allgäu (wohne fast an der Nordsee) für den Lohn eines Lehrlings.

Und wenn man ablehnt wird man angeblafft und rausgeschmissen.
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11.12.2009 12:21 Uhr von Leeson
 
+7 | -1
 
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Ich gehe da auch schon: lange nicht mehr hin.
Aber die Leidtragenden sind letztendlich die Angestellten,
denn Schlecker pleite geht, werden sie arbeitslos.
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11.12.2009 12:35 Uhr von killerkalle
 
+1 | -4
 
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aber: mal ehrlich wer geht denn noch bei schlecker einkaufen ausser alten omis !?!?!? weil sie da noch ein bischen das gefühl bekommen als kunde erwünscht zu sein und keine massenware ....

solche geschäftsmodelle sind zu zeiten des kapitalismus völlig fehl am platz
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11.12.2009 12:42 Uhr von artefaktum
 
+4 | -1
 
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Geh da grundsätzlich nicht einkaufen sozusagen Abstimmung der Käufer mit den Füßen.
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11.12.2009 12:49 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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@Leeson: "Aber die Leidtragenden sind letztendlich die Angestellten,
denn Schlecker pleite geht, werden sie arbeitslos."

Dann kaufen die, die früher bei Schlecker kauften halt in einem anderen Drogeriemarkt, wo dann wieder mehr Angestellte gebraucht werden. Nur weil Schlecker verschwindet, werden in Deutschland dann ja plötzlich nicht weniger Drogerieartikel nachgefragt.
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11.12.2009 13:28 Uhr von Mario1985
 
+2 | -0
 
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Naja Schlecker: hat nicht grad den besten Ruf wenns um den Umgang mit Mitarbeitern geht. Ja IhrPlatz gehört schon zu schlecker, als der Ihrplatz ziemlich kurz vorm Konkurs stand hat Schlecker den Laden aufgekauft, und natürlich einige Fillialen bestehen lassen damit ein größerer Kundenkreis angesprochen werden kann. Ich habe i-wo mal gelesen dass Schlecker extra leute vorbeischicken würde wenn man eine Krankmeldung abgibt, ob man auch wirklich krank ist. Gleichzeitig ist die Bezahlung nicht grad die beste.
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11.12.2009 13:30 Uhr von schwob01
 
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Überall das Gleiche: Jetzt reiten alle auf SCHLECKER rum, dabei ist diese Art von "Kosteneinsparung" überall Gang und Gebe.

Ich bin in der IT beschäftigt und für große international arbeitende Firmen aktiv. Jeder 3te wird darum gebeten zur Zeitarbeitsfirma zu wechseln, anderenfalls könnte es sein, dass betriebsbedingt die Kündigung ansteht.

2te Möglichkeit ist Teile des Betriebs gleich an ne Tochterfirma zu verkaufen - dadurch neue Verträge - natürlich mit schlechteren Konditionen etc.

Es herrscht eben noch die Denkweise "da draußen stehen 200 Leute die DEINEN JOB wollen". Aber billig ist nicht immer günstig.
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11.12.2009 13:44 Uhr von NoSyMe
 
+3 | -0
 
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Armes armes Deutschland mehr kann man zu der marktwirtschaftlichen und politischen Entwicklung Deutschlands der letzten Jahre einfach nicht mehr sagen.

Schade!
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11.12.2009 17:10 Uhr von John2k
 
+0 | -0
 
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Gefühlt 90% der verfügbaren Jobs: sind in Händen von Zeitarbeitsfirmen. Die restlichen 10% haben utopische Vorstellungen.
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11.12.2009 18:23 Uhr von supermeier
 
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Schlecker - Nein Danke: Die haben schon vor Jahren von mir den letzten Cent gesehen.
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16.12.2009 10:28 Uhr von szFrog6
 
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Gehalt Schlecker: meine Schwester arbeitet bei Schlecker Vollzeit (38,5 Stunden). Das Arbeitsklima ist zwar nicht das beste (im Bezug auf die Verwaltung), aber im Laden sind 3 Leute die sich gut verstehen.

1 x im Monat muss sie am Samstag arbeiten (bis 12 Uhr da der Markt am Samstag Nachmittag geschlossen hat). Sie ist als Kassierin angestellt und verdient 1080 Euro netto (inkl. Samstag-Zuschlag). Ich finde nicht dass das soooo schlecht ist; sie hat dort eine Lehre gemacht.
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16.12.2009 11:11 Uhr von supermeier
 
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@szFrog6: Noch, aber nicht mehr lange.

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