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Hamburg: Leiter der Kunsthalle sträubt sich gegen Verkauf von Kunstwerken

Von Mitgliedern der Stiftung der Hamburger Kunsthalle wurde verlangt, dass vom Museum ein Verzeichnis von "entbehrlichen Kunstwerken" erstellt wird. Die Kunsthalle würde dringend 50 Millionen Euro als Stiftungskapital benötigen.

Der Leiter der Kunsthalle, Hubertus Gaßner, ist jedoch strikt gegen eine Veräußerung von Kunstwerken. "Solange ich Direktor des Museums bin, werde ich nichts verkaufen, was mir nicht gehört", sagte Gaßner. Diese Geldsumme würde jedoch niemals durch Verkäufe von Kunstwerken hereinkommen.

Schlussendlich müsse das Hamburger Landesparlament darüber entscheiden. Im Jahr 2010 wird gleich zu Beginn die einmalige Schau "Pop Life" gezeigt. Darin sind in der Zeit von 12. Februar bis 9. Mai etwa 300 Arbeiten von 34 Künstlern, darunter auch von Andy Warhol und Jeff Koons zu sehen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Hamburg, Verkauf, Kunst, Stiftung, Kunstwerk, Kunsthalle
Quelle: www.ln-online.de

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11.12.2009 09:05 Uhr von jsbach
 
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Warum die Kunsthallen so dringend 50 Millionen Euro benötigen, geht auch nicht genau aus der Quelle hervor. Es wird von "strukturellen Defiziten" geschrieben? Dass solche Kultureinrichtungen fast immer staatliche Unterstützung benötigen, ist Kennern der Kunstszene bekannt. (Bild zeigt Direktor Hubertus Gaßner)
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11.12.2009 11:17 Uhr von Inai-chan
 
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naja: man geht auch immer seltener ins Museum.. klar wenn man nach Paris geht mals in Louvre aber ich muss sagen es ist jahre her, dass ich das letzte mal im Museum war, und wannimmer ich wen frage ob wr ins Museum wollen gucken die mich entgeistert an

ist halt niicht mehr so beliebt.. ich finds schade
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11.12.2009 20:45 Uhr von jsbach
 
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@Inai-chan: Wie ich schon schrieb, wird es kein Museum geben, dass mit Gewinn arbeitet. Aber je nachdem wo man wohnt, gibt es sehr interessante Museen und Ausstellungen, die einen Beusch lohnen. Ab er dafür interessieren sich halt wenige, fast so wie bei klassischen Konzerten.
Aber in Volk ohne Kultur....?

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