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65 Prozent der westlichen Kernkraftwerke sind veraltet

Nach Angaben des ifo-Instituts sind drei Viertel der Kernkraftwerke in Westeuropa schon in der zweiten Halbzeit ihrer Laufzeiten angelangt. Ein Großteil der Meiler ist sogar schon älter als 30 Jahre.

Im internationalen Vergleich stehen die ältesten AKW aber in den Vereinigten Staaten. In Asien und Osteuropa sind die Kraftwerke dagegen weniger veraltet. Dort ist man auch mit den meisten Neubauten beschäftigt.

Wollte man den Rückgang der Anzahl der weltweiten Atomanlagen verhindern, so müssten bis 2015 bis zu 40 zusätzliche Kraftwerke errichtet werden. Dies scheint jedoch nur schwer möglich angesichts der Bauzeiten von bis zu 25 Jahren.


WebReporter: hertle
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Kernkraftwerk, Kernkraft
Quelle: www.stromtip.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.12.2009 21:26 Uhr von Pacman44
 
+4 | -0
 
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warum verhindern?
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10.12.2009 21:43 Uhr von anderschd
 
+3 | -0
 
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Bringen aber den meisten: Profit.
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10.12.2009 22:33 Uhr von Python44
 
+1 | -5
 
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Ist ja auch kein Wunder: wenn seit 25 Jahren im Westen kein einziges mehr gebaut werden durfte...
Noch 10 jahre und wir importieren bei Bewölkung und Windstille unseren kompletten Strom von hunderten superdupersicheren Meilern in Polen, Russland etc
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11.12.2009 05:38 Uhr von Alexander.K
 
+3 | -2
 
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@Python44: Und seit mehr als 25 Jahren lebt man mit Störfällen in Kernkraftwerken und in den 25 Jahren hat man keine Lösung gefunden wie man mit dem hochgiftigen Abfällen dieser Anlagen umgehen soll. Wenn man mal von so "erfolgreichen" Lösungen wie in der Asse absieht.

Kernkraft ist eine Risikotechnologie auf die wir gut verzichten können. Und keine Sorge der Strom geht uns auch ohne neue Kernkraftwerke nicht aus. Selbst 2003 als mehrere Kraftwerke mangels Kühlung herunter gefahren werden mussten hatten wir keine Probleme. Es gibt nachhaltigere und sichere Technologien. Es ist nur eine Frage der Politik ob wir diese auch nutzen wollen. Windkraft ist dabei nur ein kleiner Baustein und Offshoreanlagen wie sie unsere nördlichen Nachbarn bereits wirtschaftlich nutzen, geht auch nicht der Wind aus.

[ nachträglich editiert von Alexander.K ]
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11.12.2009 11:06 Uhr von Python44
 
+1 | -2
 
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@ Alexander.K: Klar hatten wir keine Probleme, weil wir den nötigen Strom im Ausland und besonders im "billigen" Osten einkaufen. Die Tschechen, Polen und Russen bauen KKWs wie die Weltmeister, mit Sicherheitsstandards die bei uns nichtmal für ne Zentralheizung erlaubt wären.

"Störfälle" gibt´s auch massenhaft in konventionellen Kraftwerken, nur interessieren sie da keinen. Einem Generator ist es wurst ob er in einem Kohlekraftwerk oder in einem KKW kaputt geht - aber in einem KKW ist es sofort ein GEFÄHRLICHER Störfall...
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11.12.2009 12:21 Uhr von pentam
 
+1 | -2
 
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´Störfall´: Falsch, in D gab es noch keinen einzigen Störfall nach der INES-Skala sondern nur Betriebsstörungen, was ein gewaltiger Unterschied ist. Aber Störfall hört sich nun mal wichtiger an. Abgesehen davon lässt sich das besser als "beinahe Katastrophe" verkaufen...
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11.12.2009 13:13 Uhr von Python44
 
+0 | -2
 
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@ pentam: BINGO !

Bei uns gilt es schon als Störfall, wenn die Spülung im Damenklo versagt...
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11.12.2009 14:15 Uhr von little_skunk
 
+1 | -1
 
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@Python44: Da bleibt nur zu hoffen, dass wir rechtzeitig auf Solar und Wind Energie umsteigen. Dann können die Polen und Russen sich gegenseitig ihren Atommüller vergraben.

Übrings gibt es bereits Solarkraftwerke, die ohne Sonnenlicht noch Strom erzeugen. Das Projekt Desertec sei hier genannt. Es handelt sich dabei um ein Solarthermisches Kraftwerk. In Verbindung mit Wärmespeichern kann so ein Kraftwerk auch mehrere Tage ohne Sonnenlicht überbrücken. Natürlich gibt es bei dem Projekt auch ein paar Nachteile aber wenigstens gehört Atommüll nicht dazu.
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11.12.2009 18:30 Uhr von U.R.Wankers
 
+0 | -1
 
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in Harrisburg hat es vor kurzen wieder geknallt: http://tinyurl.com/...

mancher kennt das vielleicht noch
http://www.taz.de/...


[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]

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