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Bundesregierung will die erworbenen Bildungsabschlüsse von Migranten anerkennen

Rund 420.000 Migranten, die von Hartz IV abhängig sind, können nach einer Entscheidung der Bundesregierung auf eine Besserung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation hoffen.

Durch die Anerkennung der erworbenen Bildungs- und Schulabschlüsse in ihren Heimatländern haben Migranten künftig die Möglichkeit, sich für gut bezahlte Berufe in Deutschland zu bewerben.

Von den 1,5 Millionen Hartz IV Empfängern haben 420.000 Migranten einen Bildungsabschluss, der für die Einstellung von Fachkräften erforderlich ist. Der überwiegende Teil der Migranten wird aber weiterhin von Hartz IV abhängig sein oder in gering bezahlten Jobs arbeiten.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Bundesregierung, Bildung, Ausbildung, Migrant
Quelle: www.rp-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2009 19:03 Uhr von Extron
 
+5 | -17
 
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09.12.2009 19:19 Uhr von Fleischpeitsche
 
+12 | -7
 
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hmm Da muss man echt abwägen... Einerseits sind qualifizierte Migranten ja wünschenswert...

Aber andererseits... (Selbstzensur)
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09.12.2009 19:28 Uhr von saugnapf
 
+39 | -8
 
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Arbeitslose Migranten: sollt man höflich aber bestimmt in ihr Heimatland zurückschicken.
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09.12.2009 19:39 Uhr von GermanCrap
 
+18 | -5
 
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Was nützen Abschlüsse ohne Sprachkenntnisse? Ob die mitgebrachten Bildungsabschlüsse den Anforderungen entsprechen ist eher zweitrangig. Viel wichtiger ist die Deutsche Sprache. Wenn ein Bewerber einen Dollmetscher zum Bewerbungsgespräch mitbringt, na dann viel Spaß.
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09.12.2009 19:48 Uhr von Noseman
 
+15 | -8
 
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@GermanCrap: Ich kenn eine russische Meteorologin, die besser Deutsch spricht als Ben Wettervogel und die anderen Hampelmänner ausm Fernsehen.

Die macht jetzt eine Umschulung auf Steuerzahlers Kosten zur Bürotippse. Dabei kann die die Büroprogramme ja ohenhin schon.

Ob sie Kaffe kochen kann weiss ich nicht; hat mich leider nie zu einem eingeladen.

Aber warum zum Geier kann man solche Leute und ihren Hintergrund nicht einfach mal anerkennen, während man ganz anderen Hirnis immer wieder 2 Stunden auf Bewährung gibt, wenn sie mal wieder was verbrochen haben?
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09.12.2009 20:00 Uhr von Noseman
 
+5 | -2
 
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Dafür: gibt es unendlich viele Einzelfallgründe.

Zum Beispiel soziale Kontakte, und damit meine ich nicht Kumpels mit denen man Bier trinkt, sondern Kinder, die gar keinen Bezug zum Herkunftsland haben, Deutsche Ehepartner , pflegebedürftige Verwandte, die im Heimatland verrecken würden.
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09.12.2009 20:02 Uhr von kommentator3
 
+15 | -3
 
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Mag ja sein, dass das in einigen Einzelfällen etwas bringt. Generell ist das eher fragwürdig.

Wenn nun jedes Diplom aus Absurdistan automatisch anerkannt wird, dann gute Nacht.

Eine andere Frage ist doch, ob die potentiellen Arbeitgeber die Qualifikation anerkennen.

Muss man zukünftig damit rechnen wegen Diskriminierung verklagt zu werden, wenn man den summa cum laude Diplom-Ingenieur aus Somalia nicht einstellt?
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09.12.2009 20:11 Uhr von Noseman
 
+4 | -2
 
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@kommentator3: Einzelfälle?!?

420 000 von 1. 5 Millionen sind knapp 30 Prozent. Von so einer Quote träumt fast jede der 6 Bundestagsparteien.


Wir haben nichtmal 30% steuerzahlende Bevölkerung.

Du hast echt... schlicht unrecht mit den meisten Deiner Kommentare, um das mal sehr, sehr vorsichtig zu formulieren.
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09.12.2009 20:32 Uhr von kommentator3
 
+6 | -4
 
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@Nasenmann: "Du hast echt... schlicht unrecht mit den meisten Deiner Kommentare, um das mal sehr, sehr vorsichtig zu formulieren."

Wenn du das so sagst, dann wirds wohl stimmen. Zweifellos bist du ja im Besitz der absoluten Wahrheit und weisst natürlich was richtig und falsch ist.

Ich sehe zumindest eine Diskrepanz zwischen einem formalen Bildungsabschluss und den tatsächlichen Anforderungen der Wirtschaft.

Von mir aus können sie alles anerkennen. Es wird sich dann sehr schnell zeigen wer faktisch brauchbar ist, und wer nur einen wertlosen Schein besitzt.

Mir tun nur die Personalchefs leid, die dann entscheiden müssen ob der Uni-Abschluss des Juristen aus Ghana oder des Maschinenbauers aus Sri-Lanka wirklich gleichwertig zu einem deutschen Abschluss ist.

[ nachträglich editiert von kommentator3 ]
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09.12.2009 20:35 Uhr von Alchemistin
 
+9 | -1
 
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Vergleichbarkeit! Wenn der Berufsabschluss eines "Migranten" gleichwertig einem deutschen Abschluss ist, sollen diese Leute auch arbeiten (dürfen).
(Bin auch so eine "Migrantin". Fällt mir grade so auf...)

Meistens ist es jedoch so, dass gerade in ärmeren Ländern schlicht nicht die gleiche Ausrüstung in der Ausbildung zur Verfügung steht.
Aus der Chemie kann ich zum Beispiel berichten, dass ein diplomierter Chemiker aus Spanien (EU-Land!) schon mal viel, viel weniger praktische Erfahrung im Labor hat als ein deutscher Diplomchemiker.
Oder eine Kollegin von mir hatte koreanische "Germanistik-Studenten" zu betreuen - die konnten kaum ein Wort deutsch...
In den meisten anderen Fächern wirds nicht besser aussehen.

Eine Anerkennung der einzelnen Berufsausbildungen ist somit vor allem eins: viel viel Arbeit für diejenigen, die jeden(!) ausländischen Abschluss auf seine Tauglichkeit überprüfen müssen.

n.b.: wieso darf eigentlich ein "Migrant" ohne Arbeit in Deutschland bleiben? Ich musste erstmal vorlegen, dass ich eine Arbeit habe, bevor mein Aufenthalt überhaupt genehmigt wurde!
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09.12.2009 20:46 Uhr von Krebstante
 
+8 | -1
 
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Wir hatte mal eine Deutsch-Russin bei uns als Praktikantin in einem Berufsfindungspraktikum. Sie war ausgebildete Krankenschwester mit Einser-Abschluss und jahrelanger praktischer Erfahrung, auch in leitender Position, aber eben in ihrer Heimat Russland. Sie konnte sehr gut deutsch. Ihr Diplom wurde hier nicht anerkannt, auch eine Aufschulung war nach Willen des Arbeitsamtes nicht möglich, sie sollte lieber einen neuen Beruf ergreifen. Da ich sleber Krankenschwester bin und einige Wochen mit ihr gearbeitet habe und auch ihre (zumindestens theoretischen) Kenntnisse beurteilen konnte, empfand ich das schlicht und ergreifend als Zumutung, dass dieser Frau, die auch gerne gearbeitet hätte, das nicht durfte.
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10.12.2009 00:33 Uhr von Gryzli
 
+2 | -2
 
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Bildungsabschlüsse: Also wenn ich mir so manch einen Kommentar durchlese dann kann ich nur den Kopf schütteln.
Denkt ihr wirklich, dass nur deutsche Hochschulen oder Unis gute Leute ausbilden?
Manch ein Land ist schon in der Grundschule mit Mathe und Co. Weiter als hier die Schulen.
Weiter, wenn ich dann lese ja im Osten und Co. Ist ehe alles billiger oder wie manche noch denken dort fährt die Mehrheit noch mit Trabis und Pferdekutschen.
Die die sowas schreiben haben wohl wirklich nichts von der Welt gesehen, kein Wunder das viele Länder um Deutschland herum die Deutschen nicht mögen, bei so einem Egoismus und das im wahrsten Sinne des Wortes!
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10.12.2009 07:14 Uhr von wordbux
 
+4 | -1
 
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für gut bezahlte Berufe ... bewerben: Warum aber werden keine deutsche Fachkräfte eingestellt ?
Ich dachte immer, wir haben genug davon die arbeitslos sind.

Bin mal gespannt wieviele gefälschte Bildungs- und Schulabschlüsse auftauchen werden.
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10.12.2009 09:51 Uhr von Kingbee
 
+7 | -0
 
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Unsere Regierung hat einen an der Klatsche! Oder kann mir einer bitte mal logisch erklären, wieso russische usw. (also aus Gegenden, wo man fast nur Eselfuhrwerke kennt) Führerscheine hier problemlos umgeschrieben werden (Opa hatte mal einen deutschen Schäferhundmischling für 2 Wochen) aber der Lappen meiner Frau, die 30 Jahre unfallfrei in California (LA 20 Millionen, dickster Verkehr in westlicher Hemisphäre) fährt, hier nicht anerkannt wird?

Die spinnen, die "Volksvertreter-Gangster"
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06.01.2010 09:59 Uhr von BoltThrower321
 
+0 | -1
 
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Was interessiert den die Vergleichbarkeit mit deutschen Abschluessen??? Oftmals sind andere Abschluesse sogar weit aus besser als unsere. Das deutsche Bildungssystem ist ein Witz und der Lehrinhalt auch, in sehr vielen Branchen.
Wenn wir einen angeblichen Facharbeitermangel haben, dann muss doch bei unseren Ausbildungen kraeftig was schief laufen...und nein, es sind nicht die Azubis und Studenten, sondern die absolute mangelhafte Paedagogik der Paedagogen!

Generell jemanden zu verbieten eine nicht medizinische Taetigkeit auszueben....wo sind wir den??? 3 Reich? Entweder man kann sein gelerntes oder nicht.
Und wenn Migranten hier sind und Hartz4 kassieren (warum auch immer), warum bemueht sich diese DrecksgestapoBehoerde nicht darum, diese Leute zu qualifizieren mit guten Loehnen und ohne Diskriminierung???

Stattdessen auf alle Ewigkeit Hartz4 Verdammnis??? Mal ein Bewerbertraining???

Hoert auf, der Staat baut bewusst ein Sklavengesellschaft auf.
So viele dumme Regelungen die den Missbrauch und der Korruption Tuer und Tor geoeffnet haben....Wahnsinn.

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