09.12.09 14:00 Uhr
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Chinesische Provinz verbietet Petitionsgesuche

In der chinesischen Provinz Guangdong sind laut einem neuen Gesetz unter anderem schriftliche Klagen, Petitionsgesuche und sogar das Tragen von Trauerkleidung bei Strafandrohung verboten worden.

Zuwiderhandlungen werden zum Beispiel mit Zwangsarbeit geahndet. Es gibt eine Liste von insgesamt 14 Punkten des "unakzeptablen Verhaltens bei Petitionssuchenden". Darunter fällt auch das Verbot, Slogans zu rufen. Proteste der Bevölkerung in dieser Provinz sind momentan die Folge.

Ausgelöst wurde dieses Gesetzt wohl durch die Behauptung des Leiters der Abteilung Forensik der Universität Peking, dass "wenigstens 99 Prozent von Chinas Petitionssuchenden geisteskrank und paranoid" seien und er die "Zwangseinweisung von geisteskranken Petitionssuchenden" unterstütze.


WebReporter: thimphu2003
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Protest, Verbot, Demonstration, Petition, Provinz
Quelle: www.epochtimes.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2009 13:41 Uhr von thimphu2003
 
+5 | -1
 
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Nun sind offensichtlich auch die Professoren an den chinesischen Unis Werkzeug der Partei. Wer hier noch weiterhin die "Bildung" der chinesischen Studenten als Positivbeispiel anführen möchte, erkennt dieses perfide System nicht. "Gut" ausgebildete, hirngewaschene und gleichgeschaltet gezüchtete Menschen bringt dieses System hervor.
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09.12.2009 14:37 Uhr von Fleischpeitsche
 
+4 | -2
 
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Wenn: wir unseren Politikern nicht mal langsam zeigen, dass das Volk in diesem Land das Sagen hat, halte ich es für wahrscheinlich, dass es so was auch irgendwann mal bei uns geben wird.
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09.12.2009 15:29 Uhr von Pitbullowner545
 
+2 | -2
 
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theoretisch: müssen Petitionen mit über 50000(?) hier wenigstens besprochen werden, nu wie diese besprechungen aussehen kann man sich vorstellen

"eh guck mal die affen haben da ne petition mit über 50000 stimmen"

"jaja weisst ja wo der mülleimer steht.."
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09.12.2009 15:35 Uhr von Thimphu2003
 
+2 | -1
 
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Mann Leute für Deutschland liegen folgende Zahlen vor:

Im Berichtsjahr 2008 gingen 18.096 Petitionen beim Petitionsausschuss ein. Das sind 1.800 mehr als im letzten Jahr. Vom Ausschuss wurden 17.091 Petitionen bearbeitet. Hiervon konnten 6.558, ca. 38 Prozent, positiv beschieden werden.

Erst mal informieren, bevor hier behauptet wird, in Deutschland gäbe es das nicht.

Und außerdem geht es nicht um positiv beschieden oder nicht.
In dieser Provinz ist es bei Strafe VERBOTEN, sich zu beschweren. Macht´s hier nicht mal Klick? Aber immer schön Deutschland und China über einen Kamm scheren!

Man, ist das ein niveauloses Forum geworden...
Nur noch Stammtischgesülze ohne einen Funken Hintergrundwissen.


[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]

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