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Irrglaube widerlegt: Testosteron macht nicht aggressiv

Wissenschaftler aus der Schweiz und Großbritannien widerlegten in einer neuen Studie nun den jahrelang vorherrschenden Glauben, Testosteron würde die Aggressivität steigern. Tatsächlich kamen sie sogar zu dem Ergebnis, dass das Hormon soziales und faires Handeln begünstigt.

Ein Versuch aus der Vergangenheit, bei dem kastrierte Nagetiere weniger streitlustig und aggressiv agierten als unkastrierte, hatte den Irrglauben ausgelöst - Der Zusammenhang zwischen dem Männlichkeitshormon und Aggressivität wurde zur allgemeinen Fehlannahme.

Die aktuelle Studie ergab Unerwartetes. In einer Handels-Simulation war einer Probanden-Gruppe Testosteron, einer weiteren unwissentlich ein Placebo verabreicht worden. Die Testosteron-Gruppe agierte in dem Spiel, in dem Geldangebote gemacht werden mussten, gerechter als die Kontrollgruppe.


WebReporter: maude
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forschung, Irrtum, Aggressivität, Testosteron
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2009 13:53 Uhr von Fleischpeitsche
 
+10 | -8
 
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unwahrscheinlich Übermäßig Testosteron macht aggressiver.
Das ist so... Frag mal die Anabolschweine im Fitnessstudio! ;)
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09.12.2009 14:06 Uhr von kingoftf
 
+19 | -1
 
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Testosteron macht nicht aggressiv: Und wer das Gegenteil behauptet, kriegt eins aufs Maul
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09.12.2009 16:48 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
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das: die muckitypen agressiver sind hängt nicht unbedingt mit dem testosteron zusammen, vll. sind sie eingebildet, haben einen an der waffel oder haben probleme, außerdem kann man das sowieso nicht behaupten, die meisten muckitypen die ich kenne sind ruhig und gelassen und nett
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09.12.2009 17:09 Uhr von XxSneakerxX
 
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@Judas II: Auch mit weniger als 1000 Probanden kann man durchaus signifikante Ergebnisse erzielen. Dazu gibts ja genügend aussagekräftige und statistische Tests, mit denen man überprüfen kann, mit welcher Irrtumswahrscheinlichkeit die Stichprobe der Grundgesamtheit entspricht. Daher ists ein reines Vorurteil, dass eine kleine Stichprobe "immer" ungenau ist. Man muss alles immer relativ sehen.
Es gibt auch genügend dünne Männer, die wenig Testosteron haben und trotzdem aggressiv sind! Was ist hier mit Frauen? Gibt auch aggressive Frauen, deren Testosteronspiegel weitaus unter dem Durchschnitt von Männern ist. Wie will man das erklären? Kausalbeziehungen herzuleiten kann gerad bei sowas ganz schön ins Auge gehen. Es ist nicht alles so, wie es scheint ^^. Deswegen sollte man alles erstmal skeptisch betrachten!
Dennoch eine interessante Studie, die bewirkt, dass neue Erklärungen für die beobachteten Phänomene notwendig sind. Bin gespannt, was da noch kommt!
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09.12.2009 17:47 Uhr von Azureon
 
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@ Fleischpeitsche: Blödsinn, die Anabolikahengste glauben nur sie wären Herkules und könnten ne riesen Welle machen.
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09.12.2009 18:42 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -2
 
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vor allem haben die Annabolicos kaputte Rücken: weil die Gorillas meinen, 150 kg Bankdrückern wär ne super Sache.
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09.12.2009 22:33 Uhr von Ingefisch
 
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völlig absurd, das an Frauen zu testen: was soll das denn beweisen?
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10.12.2009 20:26 Uhr von schorchimuck
 
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Testosteron macht schon latent aggressiv: Allerdings muss nicht die Dosierung eine Rolle spielen.

Das Problem bei künstlich zugeführten Testosterongaben liegt eher zum einen in der Schwankung des Wirkstoffes(auf dem Schwarzmarkt kriegt man eher schlechtere Qualität als Apothekenware)und der Schwankungen des Testosteronpegels.(kennt man ja evt. aus der Pubertät diese Stimmungschwankungen als die Hormone verrückt spielten).

Ein Bekannter von mir der soviel reinböllerte das selbst einem ehemaligen DDR Doping Arzt schlecht wurde als er seine Dosierungen hörte war teilweise Himmhochjauchzend,oder zu Tode betrübt.

Und ich denke mal bei mehr als 700-1000mg die Woche wie ein Vorredner schrieb wird wohl jeder aggressiv werden.

Die höchste naturale Menge die ein Mann in besten Jahren produziert liegen bei maximal bis zu 70mg/Woche(evtl. gibts einige Ausnahmen die 100+mg Körpereigen produzieren)und die 70mg/Woche stellt Testosterobedingt die absolute "Elite" dar,der durchschnitt wird wohl bei 30-50 mg/Woche rumturnen.

Und wenn man sich dann mehr als 1000mg die Woche reinböllert könnte man unter Umständen bis zu 20 x mehr Testosteron im Körper haben als normal,das muss ja aggressiv machen.

mfg

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