09.12.09 13:05 Uhr
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Spendensammlerin wurde Opfer eines bissigen Hundes - Hund wurde eingeschläfert

In Goch war am gestrigen Dienstagmittag eine 80 Jahre alte Seniorin unterwegs, um Spenden einzusammeln. Die Spenden waren für eine wohltätige Organisation gedacht. Als die Spendensammlerin an einem Grundstück mit nicht abgeschlossenem Gittertor kam, öffnete sie dieses und wollte zum Haus gehen.

Allerdings lief dort im Garten ein Schäferhund herum, obwohl keine Warnhinweise am Gittertor vorhanden waren. Dieser fiel die Seniorin daraufhin an und fügte dieser äußerst schwere Bisswunden zu. Unter anderem wurde sie in die Beine sowie in die Knie und Hände gebissen.

Zudem erlitt sie Bisswunden am Rücken und Oberschenkel-Quetschungen. Daraufhin musste die zwar schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich Verletzte in eine Klinik gebracht werden. Der Hund wurde unter Hinzuziehung des Ordnungs- und Vetereninäramtes sowie nach Absprache mit dem Hundebesitzer eingeschläfert.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Hund, Senior, Schäferhund, Bisswunde
Quelle: www.polizei-nrw.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2009 13:40 Uhr von unknown_user
 
+10 | -5
 
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Erst: ungefragt auf ein fremdes Grundstück latschen und sich dann auch noch beschweren wenn es konsequenzen gibt
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09.12.2009 13:51 Uhr von theG8
 
+3 | -3
 
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Der Hund hat das getan, was seinem Instinkt entspricht. Er hat sein Heimrevier verteidigt. Klar tut mir das für die Frau leid, jedoch geht man nicht ungefragt auf ein fremdes Grundstück. (In den USA hätte sie der Eigentümer ja auch erschießen können (per Gesetz))...
Was passiert eigentlich wenn, sagen wir mal der Wachhund eines Schrotthändlers einen Eindringling stellt (und er wird ihn nicht nur anbellen)... ich meine der Hund ist ja extra für so einen Fall da!
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09.12.2009 13:55 Uhr von Milkcuts
 
+6 | -3
 
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hmm: d.h. der Hund wurde eingeschläfert, weil ein Schild gefehlt hat? Schon ziemlich hart. Ich gebe hier meinen Vorpostern recht, der Hund hat nur getan was seine Natur (und auch seine Aufgabe in dem Fall) ist, und muss das mit dem Leben bezahlen. Unverständlich...
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09.12.2009 14:06 Uhr von EvilMoe523
 
+3 | -6
 
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@ Vorposter & Milkcuts: Soso...

es ist also legitim, dass Jeder der unbefugt das Grundstück betritt aufs Übelste vom Hund zugerichtet wird?

Erstens stand das Tor offen, es war kein Einbruch. Ein Schild a la, dass Besuch unerwünscht ist und unbefugter Zutritt verboten ist war auch nicht vorhanden, ganz zu Schweigen vom Warnschild.

Kommen wir mal zu Sprüchen a la "Der Hund tat was die Natur ihm auferlegte". Welche Natur? Die Natur des Menschen, Hunde darauf zu schulen und abzurichten? Ich glaube die Ur-Natur hat keinen einzigen Hund mit Beschützerinstinkt auf die Welt gebracht.

Hier war es eine ältere Dame, genauso könnte es ein spielendes Kleinkind sein was ebenso wenig lesen kann und sich keiner Schuld sowie Gefahr bewusst ist.

Sicher konnte der Hund nichts dafür, eher der Besitzer, aber der Hund war in dem Fall nunmal eine erfolgreiche, ungesicherte Waffe, wenn man es so sehen will und nun ja, so ist der Staat nunmal.

Aber mit dem Gewehr, dürfte ich ja auch nicht auf Alles schließen, was unbefugt auf meinem Grundstück umher irrt oder? Einige scheinen das offenbar aber okay zu finden.

Armer Hund, aber bei gefährdung von Menschenleben hört für mich die Liebe zum Tier bei nicht angemessener Haltung dieser "Waffe" auf.
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09.12.2009 14:26 Uhr von Suppenhund
 
+3 | -7
 
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"...mit nicht abgeschlossenem Gittertor kam": Was wäre gewesen, wenn spielende Kinder auf das Grundstück gekommen wären, oder die Dreckstöle durch das offene Gittertor entkommen worden wäre?

Asozialstes verantwortungsloses Halterpack!
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09.12.2009 14:54 Uhr von jpanse
 
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Hey Suppenhund: Dich hat man offensichtlich nicht lange genung gekoch...du kläffst ja immer noch.

Du bist auch so einer der Tiere vergiftet, oder?

Suppenhund, warst du das ? http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von jpanse ]
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09.12.2009 14:59 Uhr von muppler5
 
+5 | -5
 
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Solche aggressiven Tiere: gehören eingeschläfert, ohne wenn und aber!
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09.12.2009 15:01 Uhr von jpanse
 
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ja muppler: suppenhund könnte sogar alleine zu arzt laufen und sich die spritze abholen...
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09.12.2009 15:10 Uhr von Suppenhund
 
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@BastB: Wie war das mit den nicht abgeschlossenen Waffenschränken?

Die Behörden haben mit der Deaktivierung des Schadköters absolut richtig gehandelt.

Menschenschutz geht vor Hundeschutz.
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09.12.2009 19:00 Uhr von tektoktik
 
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zweischneidige sache: Auf der einen Seite wäre ein Warnschild durchaus angebracht, vor allem wenn der Hund so aggressiv ist.
Aber man geht auch nicht so einfach auf fremde Grundstücke - also selber schuld sag ich mal.
Aus diesem Grund halten sich Leute nen Hund (unter anderem) : damit keine Fremden auf ihrem Grunstück rumrennen.
Also hat der Hund wie schon gesagt nur seinen Job gemacht...er hat es halt nur etwas übertrieben, ein "guter" Wachhund würde erst versuchen den Eindringling zu verjagen durch anbellen oder (wenns ein großer Hund ist) den Eindringling umzuwerfen, aber noch nicht beißen.
Das sollte erst kommen wenn der Eindringling sich nicht zurückzieht bzw. selber angreift. So würs zumindest bei einem richtig erzogenen Hund.

Die Schuld liegt damit zu 50% am Halter weil er das Tier nicht richtig erzogen hat und keine Warnschilder angebracht hat und zu den anderen 50% auch bei der Frau selbst.

Nur der Hund selber hat wie so oft keine Schuld, es trifft aber heutzutage immer die Unschuldigen...leider.

Alle die mir damit kommen dass spielende Kinder auch auf das Grundstück gelangen könnten: Kinder die noch nicht lesen können bzw. nich wissen dass man nicht einfach auf fremde Grundstücke geht haben sowieso nichts ohne erwachsene Begleitung auf der Straße zu suchen.

@Suppenhund:
Menschenschutz vor Hundeschutz (bzw. Tierschutz) ?
Warum ?
Bist du auch einer von denen der denkt ein Mensch ist wertvoller als ein Tier bzw. eine Pflanze ?
Diese arroganz der menschlichen Rasse wird (hoffentlich) noch ihr Untergang...
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10.12.2009 12:12 Uhr von psycoman
 
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@tektoktik: Über Suppenhunds Ansichten kann man sicher vortrefflich streiten aber natürlich geht Menschenschutz über Hunde bzw. Tierschutz.

Bei vielen Menschen hat das sicherlich mit Überlegenheitsdenken zu tun, aber ich finde es nur natürlich, dass ein Tier zuerst einmal für seine eigene Art handelt. Menschen sind da keine Ausnahme. Wölfe denken sich auch nicht. Ui, die armen Rehe, die fresse ich nicht. Wenn ein Tier angegriffen wird, wehrt es sich. Wenn ein Hund Menschen angreift, auch wenn es vielleicht sogar verständlich ist, warum er das macht, ist er eine Gefahr.

Wenn ein Tier sich bedroht fühlt, greift es natürlich an. Wenn man das Revier eines Tieres betritt, empfindet das Tier das als Bedrohung. Deshalb war der Hund wohl aggresiv.

Ob man den Hund direkt einschläfern musste, weiß ich nicht. Vielleicht hätte man ihn irgendwo als Wachhund einsetzen können, wo sich schlicht Niemand aufzuhalten hat.
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12.12.2009 23:27 Uhr von Pitbullowner545
 
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der: "bericht" stimmt nicht mal, der Hund hat NICHT gebissen sondern die frau nur umgeworfen, dabei hat die sich verletzt

Es waren nämlich Schürfwunden und die kommen nicht vom vom beissen, da wollte einer billig seinen Hund los werden, das ist alles..

woher ich das weiss? ne bekannte arbeitet in dem Krankenhaus und die hat sich auch gewundert warum Schürfwunden als Bissverletzung durchgehen sollten
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19.12.2009 00:18 Uhr von Lilium
 
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typisch goch: Eine lange Zeit habe ich in Weeze gewohnt und meine Freizeit in Goch verbracht. Die Spendensammler dort sind.. nennen wir es mal fanatisch.
Ich meine sogar zu wissen welcher Hund das war, es gibt da so ein Grundstück, der Hund ist dort recht aggressiv aber nur weil er sein Revier verteidigt. Trifft man ihn beim Spaziergang ist er sehr lieb..

ziemlich traurige Sache..

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