08.12.09 11:47 Uhr
 768
 

Psychoterror am Arbeitsplatz - Mobbing-Opfer bekommt 30.000 Euro Schmerzensgeld

Eine Leiterin eines Pflegedienstes wurde am Arbeitsplatz regelmäßig von ihrem Chef gemobbt. So bekam sie beispielsweise Hausverbot ohne jeglichen erkennbaren Grund und wurde zusätzlich persönlich beleidigt.

Laut Arbeitsgerichts Cottbus (Az.: 7 Ca 1960/08) ist es Arbeitgebern nicht gestattet Angestellte aus dem Unternehmen zu mobben. Zuwiderhandlungen werden mit einem Schmerzensgeld und Schadensersatz belegt.

Die Klägerin leitete ein Altenheim und bekam jetzt vom Gericht 30.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Ihr Chef beobachtete die Handlungen der Klägerin und machte auch bereits getroffene Arbeitshandlungen wieder rückgängig.


WebReporter: Zaubertrank
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arbeit, Urteil, Opfer, Arbeitsplatz, Schmerzensgeld, Mobbing
Quelle: www.rp-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Lasermann" wegen Mord im Jahre 1992 zu lebenslanger Haft verurteilt
Bali: Deutschem droht wegen Drogenschmuggels die Todesstrafe
Bonn/Troisdorf: Mann veruntreut 300.000 Euro für Bordellbesuche und Luxusleben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.12.2009 11:49 Uhr von TaO92
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
geschieht dem A***h recht
könnte aber ruhig noch mehr blechen
Kommentar ansehen
08.12.2009 12:04 Uhr von DeepForcer
 
+0 | -22
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
08.12.2009 12:48 Uhr von Hans_Solo
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
"Altlasten"?! Du hast ja wohl den Knall nicht gehoert...
Bist du irgendwie kognitiv suboptimiert, oder warum sonderst Du so eine geistige Diarrhoe ab?!
Kommentar ansehen
08.12.2009 12:55 Uhr von DeepForcer
 
+0 | -9
 
ANZEIGEN
@infected: ich bin bestimmt nicht monostrukturiert und kann deine argumente gut nachvollziehen. in teilbereichen gebe ich dir auch recht, da ich die chrakteristika der pflegebranche in meinem statement nicht beachtet habe, sondern von meiner beruflichen praxis in der unternehmensführung und somit von reinen verwaltungstätigkeiten bzw. büroarbeit ausgegangen bin.

dazu allgemein: wenn dein auto nicht mehr richtig läuft du aber darauf angewiesen bist, lässt du es dann aus solidarität reparieren und riskierst deinen job weil es eventuell ausfällt oder kaufst du dir lieber ein neues?

und zum thema minderleistung als kündigungsgrund: nehme obriges beispiel und füge folgendes szenario hinzu: der staat gibt dir zukünftig vor, bis zu welchem alter du ein auto zu fahren hast bevor du es verkaufen oder in den "ruhestand" entlassen kannst.

[ nachträglich editiert von DeepForcer ]
Kommentar ansehen
08.12.2009 13:27 Uhr von mr.verzal
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Manfred: Auch für dich gilt: Erst Hirn einschalten und dann schreiben.

Faulheit, bzw. Nichterfüllung der Arbeitsaufträge ist eine Arbeitsverweigerung und somit ein fristloser Kündigungsgrund.

Zudem: Wer wegen einer Verfehlung bereits abgemahnt wurde, kann fristlos gekündigt werden. Quasi, zweimal den selben Scheiss gebaut und man ist raus.
Kommentar ansehen
08.12.2009 14:36 Uhr von mr.verzal
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@manfred: Dein erster Kommentar war ja schon der Hit, jetzt hast du dich endgültig disqualifiziert.

Zum Glück haben solche geistigen Tiefflieger wie du mit ihrer verqueren Arbeitsrechtdefinition überhaupt nichts zu melden. Und das ist auch gut so. Denn wenn ich mir deine ´Gedanken´ dazu durchlese, stellt sich offensichtlich heraus, dass du vom Tuten und Blasen keine Ahnung hast.

So kann vielleicht ein Bauer mit seinen Schweinen umgehen, aber kein Arbeitgeber mit seinen Leuten.
Kommentar ansehen
08.12.2009 15:15 Uhr von DeepForcer
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
@infected: mein vergleich von mitarbeitern und autos bezieht sich auf eine rein theoretische ebene, die die ausgangssituation ja nur in ein paar unpersönlichen sätzen geschildert wurde. natürlich behandle ich meine mitarbeiter nicht wie autos. in den letzten 2 jahren habe ich 3 Mitarbeiter in den ruhestand VERABSCHIEDET wobei alle drei mind. 50 jahre (inkl. ausbildung) für mein Unternehmen tätig waren. wo gibt es sowas heute noch?

ich schätze betriebszugehörigkeit und loyale mitarbeiter sehr. andersherum werden die zeiten aber immer härter und sobald ich in richtung controlling denke ist jeder mitarbeiter eine nummer mit kennzahlen.

Von dem unternehmerfeindlichen kündigungsrecht mal ganz abgesehen kann es aber auch nicht sein, das der chef immer der buhman ist. egal wie die wirtschaftliche lage ist, die gewerkschaften fordern immer ihre tariferhöhungen egal ob es dem unternehmen gut oder schlecht geht.

wenn man dann über 100 leute am futtern hält und auf seine eigene rendite verzichtet dann ist es ja wohl das mindeste das man sich von mitarbeitern, deren leistungsbereitschaft nachlässt trennen kann oder?
Kommentar ansehen
08.12.2009 15:31 Uhr von mr.verzal
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@deepforcer: ´wenn man dann über 100 leute am futtern hält und auf seine eigene rendite verzichtet dann ist es ja wohl das mindeste das man sich von mitarbeitern, deren leistungsbereitschaft nachlässt trennen kann oder?´

Und, wo ist jetzt das Problem? Noch nie etwas von betriebsbedingten Kündigungen gehört? Das ist zwar meist eine kostspielige Angelegenheit, aber auch zu Recht. Denn diejenigen die solcher Kündigungen zum Opfer fallen, sind meist die Kandidaten mit den schlechtesten Chancen auf dem Arbeitsmarkt (Vorruheständler, Berufseinsteiger, Niedriglöhner u.w.).

[ nachträglich editiert von mr.verzal ]
Kommentar ansehen
09.12.2009 11:14 Uhr von Herr_Gott
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Viel zu wenig für so ein Arschloch. Die Strafe müsste ihm schon weh tun damit er sein Verhalten überdenkt.
Kommentar ansehen
09.12.2009 16:20 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ DeepForcer: Erstmal stand da in der News ja klar und deutlich, dass es eben KEINEN ersichtlichen Grund für das Mobbing gab. Zudem spekulierst du da auf höchster Ebene und stellst die Situation so dar, als sei sie unerträglich faul oder unfähig gewesen.

Habe ich in der News etwas übersehen?

Naja, über deinen allgemeinen Dünnschiss bezüglich Mobbing und was Menschen anbelangt, gebe ich Mal keinen Kommentar ab. Ich bezweifle nur, dass dein Unternehmen so bombastisch läuft, wenn bei deinem Unternehmen deine Meinung mit in die Unternehmenspolitik mit einfließt. Mensch was müssen deine Leute gern für Dich arbeiten ;)

Aber, schön, dass du Dich in deinem ersten Kommentar selber als faul und unnütz geoutet hast ;)
Kommentar ansehen
09.12.2009 16:36 Uhr von John2k
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ohne ihre Mitarbeiter: ist die Führungsebene ein Lamm mitten zwischen Wölfen.
Selbstverständlich bin ich auch dafür, dass Mitarbeiter, die nicht mehr arbeiten wollen ihr gerechtes Schicksal erleiden. Allerdings kann man vorher ein persönliches Gespräch suchen. Wenn das nicht klappt, kann man immer noch zu legitimen Mitteln greifen den Mitarbeiter zum besseren oder gehen zu bewegen.
Man muss nicht immer versuchen mit irgendwelchen zwielichtigen Sachen den Mitarbeiter rauszuschmeißen. Vor allem nicht, wenn er dabei Scahden nehmen könnte. Er arbeitet ja sicherlichlich nicht weil es ihm so viel Spaß bereitet jeden Morgen oder jeden Abend sich irgendwo hinzustellen und monotone Arbeiten zu verrichten.
Vielleicht sollte man Chefs genauso abmahnen dürfen. Man hat ja schon oft genug von Mobbing/sexueller Belästigung etc... gehört.

[ nachträglich editiert von John2k ]

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Lasermann" wegen Mord im Jahre 1992 zu lebenslanger Haft verurteilt
Bali: Deutschem droht wegen Drogenschmuggels die Todesstrafe
Ikea bietet bald vegetarische Hot Dogs an


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?