07.12.09 12:22 Uhr
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Afghanistan: Bundesregierung will zivile Opfer des Luftangriffs entschädigen

Das Bundesverteidigungsministerium gab bekannt, dass den Hinterbliebenen der Opfer des tödlichen Luftschlags in Afghanistan eine Entschädigung ausbezahlt wird.

Die Angehörigen der Opfer des Luftangriffs vom 4. September hatten schon angekündigt, eine finanzielle Entschädigung über den Rechtsweg erreichen zu wollen (ShortNews berichtete).

Die Höhe der Zahlungen müssen noch mit den Angehörigen ausgehandelt werden.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Opfer, Bundeswehr, Militär, Bundesregierung, Entschädigung, Luftangriff
Quelle: www.open-report.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2009 12:26 Uhr von Lobbyist
 
+17 | -13
 
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Eine Entschädigung: für Diebe???
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07.12.2009 12:58 Uhr von inabauer
 
+18 | -5
 
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unglaublich anstatt sich hinter die truppe zu stellen, scheint die politik den soldaten das leben immer noch schwerer zu machen...

ich fordere: entweder mehr befugnisse für die truppen und die ganze sache krieg zu nennen oder abzug aller truppen und die hilfe für eine korruptes regime beenden!
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07.12.2009 13:12 Uhr von Perisecor
 
+18 | -5
 
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Deswegen nimmt niemand Deutschland ernst als in der Elfenbeinküste gegen Frankreich gezetert wurde und französische Staatsbürger bedroht wurden, hat Frankreich in einer Kommando-Operation die Luftwaffe der Elfenbeinküste zerstört.

Als die Argentinier unwichtige britische Inseln besetzte, wurden keine Kosten und Mühen gescheut, diese zurück zu erobern.

Wenn US Amerikaner entführt werden, können die Täter froh sein, wenn sie nicht mitsamt ihren Familien weggebombt werden.

Und wenn jemand Deutsche angreift, dann wird er entschädigt und reich belohnt. Egal ob im Irak (Osthoff), in Indonesien oder deutsche Soldaten in Afghanistan.
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07.12.2009 13:13 Uhr von Angelus89
 
+12 | -3
 
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Also bitte: da ist man freiwillig in einem Land und versucht Ordnung zu schaffen und dann WILL man auch noch freiwillig für ein paar Opfer zahlen? Sind unsere Politiker völlig bescheuert.

Wer hat den für die Opfer von 9/11 gezahlt? Wer zahlt für die toten Bundeswehrsoldaten die Monat für Monat Opfer eines Anschlages werden? Keine Sau!!!!!
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07.12.2009 13:25 Uhr von Pils28
 
+7 | -2
 
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Das ist doch wohl ein Scherz! Bestenfalls stellen nun noch mehr Familien ihre Angehörigen neben potentielle Ziele und Jeder Taliban wird nun ein entschädigungswürdiger Kollateralschaden!

Man die haben die Soldaten da hingeschickt und sollen dazu stehen!
Habe schon Quallen mit mehr Rückrad gesehen!
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07.12.2009 13:41 Uhr von mohinofesu
 
+2 | -2
 
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Bitte nicht, die Afghanische Regierung würde die zivilen Opfer hier für nen Luftangriff entschädigen Oo
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07.12.2009 13:42 Uhr von usambara
 
+4 | -3
 
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gang und gebe das dafür Entschädigung gezahlt wird. Alle Besatzer tun das
(im Irak und Afghanistan) um der Blutrache zu entgehen.
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07.12.2009 13:49 Uhr von xilim
 
+4 | -3
 
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Wir sollten sofort: raus aus Afghanistan!!!!
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07.12.2009 14:03 Uhr von killerkalle
 
+3 | -9
 
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was habt ihr denn ? die haben zu unrecht zivilisten getötet !!! DIEBE ? dafür ist doch wohl die bundeswehr nicht zuständig !!!!

Die "Diebe" haben ja keinen militärischen Akt draus gemacht oder sonstwas die kämpfen da unten um ihr Überleben.

Das Verhalten war nicht gerechtfertigt und deshalb bekommen jetzt die Angehörigen eine Entschädigung von ca. 56 $. Also das ist der US-Kurs für einen getöteten Iraker. Weiss jetzt nicht wie das bei den Deutschen und den Afghanen ist. Vielleicht gibt´s ja DIEBESABZUG
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07.12.2009 14:42 Uhr von maki
 
+4 | -4
 
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Interessant daran ist die Angabe "~80 Familien": Ok, für Human-Humanoide ist die Zahl nix Neues, da bereits seit dem 5. September bekannt ist, dass min. 100 Zivilisten bei diesem Kriegsverbrechen ermordet wurden...


"Wer zahlt für die toten Bundeswehrsoldaten die Monat für Monat Opfer eines Anschlages werden? Keine Sau!!!!"

Für abgelebte Besatzer gibts doch tolle Durchhalteorden... :-D
Und die Familien gehn sicherlich auch nicht komplett leer aus.
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07.12.2009 15:19 Uhr von Lmax1
 
+1 | -2
 
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Dürfte der korrekte Weg sein Zufallsopfer zu entschädigen unterstreicht sicher den deutschen Anspruch, hauptsächlich zum Nutzen der afghanischen Bevölkerung im Land zu sein, es hindert niemanden daran, sich militärisch trotzdem hinter die Truppe zu stellen. Vor sinnvollen Einsätzen nicht zurückzuschrecken und Kollateralschäden später zu entschädigen, würde ich für den sinnvollsten Kompromiss halten.

Man muss halt nur darauf achten, die Ansprüche sorgfältig zu prüfen und die Entschädigungen auf landestypisches Maß zu begrenzen. Subventionen für die Taliban dürfen nicht daraus werden - aber wenn man eindeutige zivile Opfer hat und eindeutige Familien als Leidtragende, warum sollte man da keine Hilfen zum Lebensunterhalt leisten?
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07.12.2009 15:33 Uhr von memo81
 
+2 | -6
 
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Unglaublich: wie herablassend und hochnäsig hier einige reden.

Gestern gab es eine Diskussion bei Anne Will, da war ein afghanischer Anwalt und Botschafter oder sowas. Er sagte, sie haben alle Menschen dort interviewt, es gab nachweislich 5 Taliban in diesem Ort des Massakers, für diese 5 mussten über 140 MENSCHEN sterben.
Da kommt der schleimige Guttenberg und sieht die Aktion als angemessen, ohne irgendeinen Bericht vorliegen zu haben, und die deutschen Schafe nicken wieder einmal mit dem Kopf: "Ah, er hat gesagt, dass alles OK ist"

Geht´s denn noch?!?!?!

Da wurden Jugendliche und Ehemänner, Ernährer feige aus der Luft abgeknallt, über 90 Witwen und väterlose Kinder, und ihr regt euch über die Entschädigung auf?
Die Menschen dort sagten, nachdem sie 1-2 Flieger vorbeirauschen sahen, waren sie kurze Zeit später glücklich, dass nichts passiert ist und einige gingen auf die Straße. Kurz darauf wurden sie abgeschossen. Es gab den Befehl, genau zwischen die Tanklaster zu zielen, weil sich dort die meisten Menschen aufhielten, weil sie angst hatten, dass die Dinger explodieren könnten. Die Soldaten haben sie aber "schön" erwischt.

Wenn das wirklich eine begründete Aktion wäre (auch wenn nichts auf der Welt auch nur EINE Tötung eines Menschen rechtfertigt), dann würden sie ganz bestimmt kein Geld an die Opfer zahlen. Sie wissen ganz genau, was für ne Scheiße sie gebaut haben (auf Befehl natürlich), daher die Bewilligung.

Dann noch wundern, wenn diese Menschen einen täglich wachsenden Hass auf den Westen bekommen.
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07.12.2009 15:38 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
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@ memo81: Wenn ich dort hin fahre und interviewe, dann waren es 2000 Taliban und 0 Zivilisten.

Aber glaub du nur jemandem, der damit Geld verdient, indem er Länder verklagt, die seiner Heimat helfen wollen.
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07.12.2009 15:46 Uhr von memo81
 
+2 | -4
 
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@Perisecor: Glaub du mal, dass unsere Soldaten mit Krieg und Toten Frieden schaffen wollen.
Dann können wir ja auch alle für die Jungfräulichkeit ficken, hat denselben Effekt.

Die Menschen werden immer unmenschlicher. Aber du hälst eh jede Frau und jedes Kind für einen Taliban, deswegen musst du dir erstmal im Klaren sein, dass wir von Menschen reden, und nicht von einer Gruppe böser Tiere.
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07.12.2009 16:47 Uhr von Herr_Gott
 
+3 | -3
 
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Nein, nicht schon wieder haben die sich wieder bequatschen lassen.
Es darf nicht wahr sein.

Hey Leute Vorschlag zur Güte:

Lassen wir doch in Zukunft einfach alles von Deutschland bezahlen. Egal was es ist. Wir sind ja so doof und zahlen für alles.
Dann können wir uns das ganze Drumherum (Wirtschaft) einfach sparen....
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07.12.2009 17:10 Uhr von ElChefo
 
+1 | -3
 
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@maki: Fein, das du mal wieder deine menschenverachtende Fratze zeigst. Ist doch immer dasselbe mit dir. Wird dir das nicht irgendwann langweilig?

Wann ziehst du noch um nach Nordkorea?
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07.12.2009 21:07 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
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@ memo81: Was machen denn Frauen und Kinder mitten in der Nacht weit enfernt von ihrem Dorf bei geklauten Tanklastzügen?

Wenn sich hier eine Frau mit ihrem nachts auf die Schinen stellt und ein ICE rautscht drüber, ist die Bahn dann auch blöd und böse und gemein?

Nein, denn in beiden Fällen haben die da absolut gar nix zu suchen. Das kann man auch nicht irgendwie auch nur ansatzweise rechtfertigen.
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07.12.2009 21:10 Uhr von Natoalarm
 
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Frecheit! die USA soll ihren Beitrag dazu leisten: Schließlich haben wir das ihnen zu verdanken,oder 50:50% aufteilen.
Ich wette mal das es mehr Verwandte als Opfer geben wird.
Und Raus aus dem Irrenhaus dort!
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09.12.2009 23:55 Uhr von StYxXx
 
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Gute Fragen: Die Frage ist wirklich: Was machen unschuldige Zivilisten nachts in der Pampa bei einem offensichtlich geklauten Transporter? Ist ja nicht so, dass dort jeder so einen hat..mit Markierung des Militärs und möglicherweise Blut dran. Da könnte man sich denken, dass es riskant ist. Jetzt kann man natürlich sagen, dass die Leute dort in Armut leben und ihnen erzählt wurde, es gäbe für sie Treibstoff oder anderweitige Entschädigung wenn sie helfen. Und dass einige das Risiko für die Familien auf sich genommen haben. Dann ist das menschlich eine Tragödie, trotzdem waren sie nicht voll unschuldig, oder?
Zudem wurde meines Wissens der Laster nicht einfach nur geklaut, sondern das eigentliche Personal brutal niedergemetzelt. Davor wären dann unter Umständen Spuren vorhanden gewesen. Auf jeden Fall waren die Drahtzieher keine harmlosen Diebe, wenn die Info so stimmt.

Entschädigungen sind unter der Sicht in der Tat fragwürdig. Wie erkennt man, wer Zivilist war und wer nicht? Im Grunde könnte auch jeder Taliban behaupten, er wäre nur zufällig dort gewesen. Vielleicht sogar Haupttäter selbst (sofern irgendwie überlebt) oder deren Angehörige. Haben die dann noch eine Belohnung verdient? So einfach ist das eben nicht.

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