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Studenten-Demo in Wien: Besetzer irrten sich im Gebäude

Um zwei Uhr morgens hatte sich eine Studentengruppe ein neues Gebäude in Wien ausgesucht, um ihrem Protest Ausdruck zu verschaffen. Die Kritik der Studenten richtete sich gegen das momentane Uni-System, da sie einfach nur "für den Arbeitsmarkt funktionieren" sollten.

Erst gegen Mittag war den Demonstranten klar, dass sie ein Gebäude besetzt hielten, das gar nicht ihrem Ziel entsprach: Es gehörte nicht der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), sondern war Besitz einer privaten Institution.

Die Proteste im Rahmen eines "Bildungsgipfels" sollen in den nächsten Wochen auch auf ganz Österreich ausgeweitet werden.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Protest, Wien, Student, Demonstration, Gebäude, Besetzung
Quelle: wien.orf.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2009 07:22 Uhr von mymomo
 
+10 | -6
 
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idioten das sagt doch schon alles...
protestieren - yuheee, da sind wir mit dabei!
das die meisten sich anscheind nichtmals vernünftig informieren was sie da überhaupt machen, sieht man ja hier...
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07.12.2009 08:28 Uhr von computerdoktor
 
+10 | -6
 
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Die Studentendemos in Österreich sind echt sinnbefreit. Man kann nicht drei Forderungen stellen, die sich gegenseitig ausschließen. Wer ernsthaft bessere Studienbedingungen und gleichzeitig freien Studienzugang für Alle fordert, der hat das Prinzip der Uni noch nicht einmal annähernd begriffen. Und wer bessere Ausstattung der Unis bei gleichzeitigem Abschaffen der Studiengebühren verlangt, glaubt wohl auch, dass das Geld ohnehin am Boden liegt, an Bäumen wächst oder aus der Wand kommt (Bankomat)...

Wer ernsthaft die Bedingungen an den Unis verbessern will, muss klare Einstiegshürden für das Studium akzeptieren, und zusätzlich Studiengebühren. Jeder, der sich am "zweiten" Bildungsweg fortbildet, muss für seine Ausbildung bezahlen. Warum nicht auch die Studenten? Nur als Beispiel: Die Ausbildung zur Meisterprüfung kostet in etwa 7.000 Euro. Kurse, Prüfungsgebühren und Unterlagen. Das entspricht 14(!!!) Semestern Uni (bei den derzeitigen 500 Euro pro Semester). Wo ist denn da die Relation?

Also: weniger aufregen, Demos beenden und endlich das tun, wofür die Steuerzahler bezahlen: LERNEN!!!
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07.12.2009 09:43 Uhr von Perisecor
 
+0 | -7
 
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@ Judas II: Dann gibt es in Deutschland doch BAFÖG und wenn man das, warum auch immer, nicht mehr bekommt, recht günstige Kredite von KfW und wenn man das, weil man zu alt oder was weiß ich ist, auch nicht mehr bekommt, dann kann man sich doch auch immer noch günstige Kredite von privaten Banken holen.
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07.12.2009 09:56 Uhr von chaotiker1
 
+2 | -1
 
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Akademikernachwuchs: Na wenn die schon an so ´ner Aufgabe scheitern, dann wird klar, was von unserem zukünftigen Führungskraften zu erwarten ist
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07.12.2009 11:11 Uhr von computerdoktor
 
+1 | -1
 
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@Judas II: Du irrst Dich. Eine Meisterprüfung benötigt man bei uns, um sich in vielen Berufen selbständig machen zu können. Und neben der Meisterprüfung kann man nicht arbeiten, alleine die Vorbereitungskurse dauern ca. 3 Monate, in denen man komplett ausfällt...

Abgesehen davon: Es gibt genügend Stipendien. Sobald man nicht am Heimatort studieren kann und die Eltern nicht gerade wohlhabend sind und die Studienleistung stimmt, bekommt man in Österreich das Kindergeld bis zum Alter von 26 Jahren und außerdem wird die Studiengebühr in diesem Fall dann auch erlassen.

Mal abgesehen davon, dass ich neben meinem Studium auch voll gearbeitet habe, weil ich von meinen Eltern zwar unterstützt wurde, aber eben nicht alles bezahlt bekommen habe...

Spricht aber alles immer noch nicht gegen eine Zugangsbeschränkung. Von mir aus sollen sie eine fachbezogene Einstiegsprüfung machen (schriftlich und mündlich), um die Befähigung für diese Studienrichtung zu erbringen.

Wo ist der Sinn des Studiums, wenn wie in Wien in einem Proseminar, das den Studenten zur selbständigen Arbeit erziehen soll, in dem in anderen Universitäten maximal 25 Studenten sitzen, dann 400 Leute einen Frontalvortrag erhalten, der durch nichts von einer Vorlesung zu unterscheiden ist?

Außerdem bin ich der Meinung, dass die Wertschätzung für etwas, das nichts kostet, sehr gering ist. Und eines musst Du zugeben: Es gibt genügend Studenten, die nur deswegen auf Kosten der Allgemeinheit studieren, weil sie nicht arbeiten wollen...
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07.12.2009 11:15 Uhr von Perisecor
 
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@ Judas II

Na und? In den USA oder anderen Staaten bekommt man kein vernünftiges Studium ohne weit höhere Kredite.

Kostenloses Studium sorgt halt auch immer dafür, dass viele einfach nur herumgammeln.

Das die Studienbedingungen in Österreich mist sind, ist ja bekannt. Unis, die im Winter aus Kostengründen nicht heizen, gehen auch gar nicht. Deswegen muss man aber nicht auch in anderen Staaten, die bessere Bedingungen bereitstellen, rumstressen.
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07.12.2009 11:17 Uhr von Mancman22
 
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Also, ich finde ja Studenten, die zu dämlich sind ein Gebäude zu finden, haben eine Uni - Reform auch dringendst nötig...
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07.12.2009 12:16 Uhr von CRK277
 
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@Judas II: Du sprichst mir aus der Seele! *Merci

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