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Afghanistan: Angehörige der Bombenopfer wollen Deutschland in Den Haag verklagen

Die Angehörigen der Opfer, die bei der Bombardierung der zwei Tanklaster in Afghanistan verstorben sind, wollen vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag (Niederlande) gegen Deutschland Klage erheben und auf Entschädigung klagen, dies berichtet die ARD.

Bei der Bombardierung sind laut NATO-Untersuchungsbericht 142 Menschen getötet worden. Sie sollen versucht haben, Benzin aus den Tanklastern zu entwenden, welchen sie für den Privatverbrauch nutzten wollten.

Ein Angehöriger äußerte in der ARD: "Was sie getan haben, ist auch international nicht akzeptabel. Es ist falsch, die Entschuldigung können wir nicht annehmen. Das muss vor die Menschenrechtskommission von Den Haag. Die sollten das nach internationalem Recht regeln".


WebReporter: DOMM
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Afghanistan, Klage, Bombe, Den Haag, Angehörige
Quelle: www.bild.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2009 21:02 Uhr von DOMM
 
+21 | -22
 
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Ich finde das Bemühen eine Klage in Den Haag einzureichen eine "Frechheit". IN Afghanistan ist Krieg. Kein Toter, der verstirbt, verklagt die Taliban auf "Schadensersatz". Die Angehörigen wollen den deutschen Staat in dieser Hinsicht "ausnehmen".
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06.12.2009 21:28 Uhr von Denon_No1
 
+37 | -21
 
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Selber Schuld: Wer nachts um 2 Uhr von einem von der Taliban gestohlenen Tanklaster Benzin abzapft, der muss damit rechnen, dass sowas passieren kann.
Für so eine Klage hab ich kein Verständnis.
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06.12.2009 21:34 Uhr von keinegier
 
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06.12.2009 22:03 Uhr von Luetten
 
+23 | -12
 
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Es ist Krieg in deren Land. Wer nachts den Taliban hilft, begibt sich in unmittelbare Gefahr und muss (wenn man etwas nachdenkt) mit dem eigenen Tod rechnen.
Unmöglich.... jetzt noch Schadenersatzforderungen zu stellen.
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06.12.2009 22:09 Uhr von Pils28
 
+12 | -2
 
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Das ist fast schon so traurig, dass es lustig ist! Aber dennoch irgendwie absurd.
Erinnert mich aber an die Amis, die die Koreaner verklagt hatten, die im Irak geholfen haben Bunker zu bauen, in denen dann Raketen gelagert wurden, mit denen dann Amerikaner angegriffen worden sind!
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06.12.2009 22:21 Uhr von KZE
 
+14 | -10
 
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@Autor und Luetten: Es ist nirgendwo auch nur angedeutet das es hier um Schadenersatz geht, selbst die News hier und Bild als Quelle sprechen von der Menschenrechtskommision in Den Haag.

Vielleicht erstmal (die eigene News...) richtig lesen, bevor man hier Gerüchte in die Welt setzt und Stimmung macht.

Und selbst wenn es darum ginge, sollte in solch einem internationalen Verfahren eine Schuld festgestellt werden, wo liegt das Problem? Wenn hier jemand scheisse gebaut hat, sollte man das nicht einfach unter den Tisch kehren.

[ nachträglich editiert von KZE ]
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06.12.2009 22:51 Uhr von Alexander.K
 
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Völlig verständlich: Das Land Afghanistan, die meisten Menschen in Afghanistan, haben niemand den Krieg erklärt. Deutschland hat Afghanistan auch nicht den Krieg erklärt. Die Menschen in Afghanistan haben auch den USA keine Erlaubnis erteilt in IHREM Land Terroristen zu jagen.
Die meisten Menschen dort wollen sicher nichts weiter als in Frieden leben, Gesundheit und genug zu Essen für ihre Familie.
Der acht Jahre dauernde Einsatz der Bundeswehr hat dabei nur wenigen Menschen etwas gebracht. 142 Menschen und noch mehr Angehörige hat der Befehl des Oberst Klein aber jede Hoffnung genommen. Die Bundeswehr befindet sich dort nicht im Krieg, dafür gibt es überhaupt kein Mandat. Das die Soldaten der Bundeswehr dort mit Verbrechern, Terroristen oder fanatischen Islamisten kämpft streitet ja niemand ab.

Aber was bilden wir uns nur ein wenn wir den Menschen dort vorwerfen das sie Benzin von liegen gebliebenen Tanklastern abzapfen? Fast 40% der Menschen dort leben in Armut. Die Hälfte der Kinder unter 8 Jahren dort leidet unter mangelhafter Ernährung (http://www.wfp.org/...). So ein Kanister Benzin kann für eine Familie Einkommen und Nahrung bedeuten.

Ich kann die Angehörigen verstehen.
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06.12.2009 23:07 Uhr von 123Wahrheit
 
+8 | -8
 
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nur mal so zur Info: diese Zivilisten müssen den Taliban helfen,sonst wird ihnen der Finger abgeschnitten oder sie werden gehängt.Auf die Nato die auf ,,Friedensmission´´ ist können sie sich nicht verlassen.Immerhin wollen sie nicht den gleichen Fehler wie die Iraker begehen!
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06.12.2009 23:19 Uhr von fallobst
 
+13 | -16
 
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@ alexander k: "Die meisten Menschen dort wollen sicher nichts weiter als in Frieden leben, Gesundheit und genug zu Essen für ihre Familie."

und unter den taliban waren die leute davon weiter entfernt als jemals zuvor...es sei denn du stehst natürlich auf an fussballtoren aufgeknüpfte frauen....



"Die Menschen in Afghanistan haben auch den USA keine Erlaubnis erteilt in IHREM Land Terroristen zu jagen. "

dieses 5. weltland kann nicht mal eigenständig genug energie erzeugen, um ein ei zu kochen und auf die soll man sich verlassen selbstständig etwas auf die beine zu stellen? gute nacht...
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06.12.2009 23:28 Uhr von Alexander.K
 
+12 | -8
 
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@fallobst: Und du entscheidest wie die Menschen auf der Welt zu Leben haben? Du willst der Welt deinen Weltfrieden bringen?

Es gibt duzende anderer Länder auf der Welt in denen Menschen unterdrückt werden, es gibt Länder in denen die Menschen, natürlich mit unseren Wertevorstellungen betrachtet, völlig Menschenunwürdig leben.
Wollen wir da überall einmarschieren und Ihnen unsere Werte einbomben?
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06.12.2009 23:59 Uhr von Mancman22
 
+10 | -10
 
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Im Prinzip gibts da ja ne ganz einfache Lösung...alle ausländischen Agressoren sollen ihre Truppen da abziehen, dann können die ganzen Herrschaften, die ihr eigenes Scheiss Land nicht auf der Landkarte finden, aber durch wahrscheinlich göttlichen Zuspruch plötzlich wissen wer, was und wo Den Haag ist, sich in Zukunft selbst mit den Taliban auseinandersetzen...

Ganz einfach: Ne Mauer rundherum aufziehen und nach 20-30 Jahren wieder mal nachschauen was passiert ist...
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07.12.2009 01:13 Uhr von micha1978
 
+5 | -6
 
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@fallobst: Du hast irgendwie eine seltsame Moralvorstellung.
Weil die Taliban Leute angeknüpft haben rechtfertigt das noch lange nicht, das wir die Leute die schon unter den Taliban zu leiden hatten, töten.


"dieses 5. weltland kann nicht mal eigenständig genug energie erzeugen, um ein ei zu kochen..."

Heißt das, das Länder die Industriell weiter entwickelt sind gleichzeitig die Moral auf ihrer Seite haben?
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07.12.2009 01:22 Uhr von ElChefo
 
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@KZE, alexander k: @KZE
"Es ist nirgendwo auch nur angedeutet das es hier um Schadenersatz geht, selbst die News hier und Bild als Quelle sprechen von der Menschenrechtskommision in Den Haag."

Und was ist das einzige Sanktionsmittel dieser Gerichte? Geht Deutschland jetzt wegen Mordes lebenslang in den Knast? Bestimmt. Werden "wir" jetzt wirtschaftlich sanktioniert? Klar.

So ein Blödsinn. Einzig und allein die Aussicht auf Kompensation treibt eine solche Klage vor Gericht. Hier geht es NUR darum, Deutschland neben Prestige auch noch ein paar Moneten abzupressen. Mehr nicht. Siehe auch das absolut seriöse Verhalten unserer "Verbündeten" die sich schon am selben Morgen beeilten - auch ohne Untersuchung - "die Deutschen" für den Angriff zu verdammen.

@alexander k

"Die Menschen in Afghanistan haben auch den USA keine Erlaubnis erteilt in IHREM Land Terroristen zu jagen."

Wenn du es vergessen hast, es gab jeweilig zu Enduring Freedom im Einzelnen und zu ISAF im Speziellen Resolutionen der UN. Letzterer Einsatz findet sogar auf Bitten der afghanischen Regierung statt. Also bitte, nicht aus purer Ablehnung zu schnell aus der Hüfte schiessen. Aber gut, Afghanistan und Irak kann man ja schnell mal in einen Topf werfen.

"Der acht Jahre dauernde Einsatz der Bundeswehr hat dabei nur wenigen Menschen etwas gebracht. 142 Menschen und noch mehr Angehörige hat der Befehl des Oberst Klein aber jede Hoffnung genommen."

Gegenbeispiel: Einem Mörder der vor Gericht sitzt, nimmt das Urteil "lebenslänglich mit Sicherheitsverwahrung" (hypothetisch) auch jede Hoffnung. Einer deutschen Familie, dessen Angehöriger aus diesem (oder einem beliebigen) Einsatz nicht zurückkehrt, weil ein Taliban mal wieder Ungläubige sprengen musste, nimmt das auch alle Hoffnung. Frage: Lebend ins Gefängnis oder tot in die Grube? Diese Wahl lässt du unseren Soldaten. Vielen Dank dafür.

"Die Bundeswehr befindet sich dort nicht im Krieg, dafür gibt es überhaupt kein Mandat."

Erster Teil richtig, Rest falsch. Fakt: 1) Es gibt ein Mandat 2) Es schert die Taliban nen Dreck wie weit dieses Mandat reicht 3) Du kannst von keinem Soldaten in der realen Welt erwarten, das er auch noch die andere Back hinhält, nur weil das Mandat dir persönlich nicht ausreicht.

"Die Hälfte der Kinder unter 8 Jahren dort leidet unter mangelhafter Ernährung"

Das wird allerdings nicht durch einen Eimer Benzin geändert. Man kann es halt nicht trinken. Die Sichtweise hier ist auch ein wenig verdreht: Die Hoffnung, überleben zu können, liegt nicht in dem lächerlichen Eimer Diesel, sondern in der Kooperation mit der Kalashnikov in dem Gesicht des Familienernährers, der nachts aus dem Haus gezwungen wird, um diesen verbrecherischen Mördern zu helfen.

Und ich habs mir für den Schluss aufgehoben:
"Aber was bilden wir uns nur ein wenn wir den Menschen dort vorwerfen das sie Benzin von liegen gebliebenen Tanklastern abzapfen?"

Auch wieder die falsche Sichtweise. Die Bomben richteten sich ja nicht gegen die 30-40 Zivilisten die Benzin abzapfen wollten, sondern gegen die 90-100 Terroristen, die 1) zwei Fahrer geköpft haben und 2) ISAF ihre Fahrzeuge zu terroristischen Zwecken entwendet haben. Es ist ja mittlerweile breitgetreten genug, das die Taliban mithilfe von Tanklastern Breschen in die/das Lager der Bundeswehr schlagen wollten um die/das Lager zu überrennen.

PS:
@mancman22
Top-Lösung. Wenn die Taliban ihre Kräfte aus Afghanistan komplett abziehen würden und jeder dieser Terroristen wieder in sein Heimatland zurückkehren würde, könnten "wir" abziehen und die Afghanen könnten mit dem Wiederaufbau alleine klarkommen.

PPS: Am Rande erwähnt, wer hat den Dorfbewohnern, die wahrscheinlich noch nicht mal wissen, was "Menschenrechtskommission" heisst oder wo Den Haag liegt eigentlich erzählt, was sie wo einklagen können? Nicht, das es nicht ihr Recht wäre, so nun auch nicht. Aber glaubt ihr nicht, das es viel naheliegender ist, das Anwälte nach sowas da runter fliegen, den Leuten Geschichten von einer Zukunft in "Reichtum" erzählen? Vermutlich nur, um sich vor einem grossen Gericht vor aller Welt zu profitieren (und einen netten Anteil des Schadenersatzes/Schmerzensgeld zu kassieren)?
Also bitte... ein klein bischen Reality Check täte hier gut.
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07.12.2009 01:50 Uhr von ElChefo
 
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@Funk-a-Tronic: Deine Wortwahl frustriert jeden Menschen, der ernsthaft an einer Debatte interessiert ist. Also spars dir bitte und werd erwachsen.
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07.12.2009 03:09 Uhr von ElChefo
 
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@funk-a-tronic: Gerechtigkeit? Jetzt wirst du aber zynisch. Du willst also einen Mann ermorden, während Menschen, die nun wirklich Grund für Rachegedanken hätten, sich auf rechtsstaatliche Mittel besinnen?

Irgendwie steht hier was schief, erklär mir das doch bitte genauer.

...schon interessant, mit welcher Geschwindigkeit Menschen, die die Freiheit haben, es sich in einem Rechtsstaat gemütlich zu machen, in ihrem Gerechtigkeitsstreben in die Barbarei zurückfallen. Du wohnst aber nicht mehr auf einem Baum, oder?
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07.12.2009 07:10 Uhr von Alexander.K
 
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@ElChefo: Der Einmarsch der Amerikaner in Afghanistan erfolgte willkürlich, auf Vermutungen gestützt. Zu diesem Zeitpunkt gab es von den VN nur eine allgemeine Zusage an Amerika das sie das Recht haben sich zu verteidigen. In dieser ersten Resolution konnte sich die UN nicht mal unter dem Eindruck der Anschläge auf das WTC dazu durchringen Afghanistan als Land zu benennen. Erst nach dem Angriff der Amerikaner wurde dieser Einsatz unter massiven Druck der Amerikaner legitimiert. Und der "Statthalter von Kabul", der später die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten hat, war gekauft. Letzteres ist nur meine pers. Ansicht. Die Legitimation von Karsai für das Volk zu sprechen ist auch heute noch fragwürdig.

Die Bundeswehr hat kein Mandat in Afghanistan Krieg zu führen, die Resolutionen zu ISAF ermöglichen nur den Einsatz von Gewalt. Da muss man schon differenzieren. Selbst der ach so smarte Herr Gutenberg weiß das er seine Worte mit Blick auf das Mandat sehr genau abwägen muss.

Benzin kann man nicht trinken, da stimme ich dir zu. Aber wenn du wenig Einkommen hast und deine Familie nur mangelhaft ernähren kannst, wirst du dir die Chance mit herumstehenden Benzin dein Einkommen aufzubessern oder kostenlose Energie für deinen Haushalt zu bekommen, möglicherweise auch nicht entgehen lassen

Gegen wem sich die Bomben richteten weiß ich nicht, Fakt ist es gab massive Verstöße gegen die RoE der ISAF. Das ist inzwischen klar. Durch diese Verstöße gab es vermeidbare Opfer unter der Zivilbevölkerung.
Ich will den Menschen dort nicht unterstellen das sie keine Ahnung haben was Menschenrechte sind und es ist auch belanglos wie die zu dem Anwalt gekommen sind. Fakt ist für mich, wenn das Gericht in Den Haag die Klage annimmt ist es das gute Recht der Hinterbliebenen diesen Angriff auch gerichtlich klären zu lassen.

[ nachträglich editiert von Alexander.K ]
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07.12.2009 08:46 Uhr von kommentator3
 
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@123Wahrheit: >>diese Zivilisten müssen den Taliban helfen,sonst wird ihnen der Finger abgeschnitten oder sie werden gehängt<<

Dann sollten die Angehörigen der "Opfer" doch bitte die Taliban verklagen.

Wenn dich jemand zwingt vor einen fahrenden Zug zu springen, verklagst du wahrscheinlich auch den Zugführer, oder?
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07.12.2009 10:18 Uhr von Bokaj
 
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Anwälte sind arme Juristen: Irgendwelche Anwälte wollen bestimmt jede Menge Prozente. Die Angehörigen selber sind wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen.

[ nachträglich editiert von Bokaj ]
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07.12.2009 10:28 Uhr von b_andog
 
+1 | -2
 
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Wenn so ein Fall passiert dann, ist es doch völlig in Ordnung wenn man auf Aufklärung der ganzen Sache pocht. Da ist es doch völlig legitim das vors Gericht zu bringen.

Die Frage der Angemessenheit sollte so objektiv wie möglich beurteilt werden.
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07.12.2009 11:48 Uhr von fortimbras
 
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erstaunlich wie viele das verurteilen: Da wurden ein paar Menschen getötet, weil sie Benzin geklaut haben und das finden alle vollkommen richtig so?

Sollten wir in Deutschland vielleicht auch einführen.
Todesstrafe für jedes Verbrechen.
Das sparrt unmengen an Steuergeldern.
Werden dann ja weder Gerichte, noch Gefängnisse brauchen.

Merkwürdiger Weise sind die Leute, die so unbekümmert Menschenleben im kampf gegen die Taliban opfern auch diejenigen die stolz verkünden für den Frieden zu kämpfen und Leben retten zu wollen.

[ nachträglich editiert von fortimbras ]
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07.12.2009 13:33 Uhr von KZE
 
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@ElChefo: Sicherlich dürfte im Falle einer Verurteilung, die einzig mögliche Sanktion eine Geldstrafe sein, soviel ist mir auch klar, es steht trotzdem nirgends, dass es hier gezielt darum ginge.
Und wie ich schon geschrieben habe, wieso sollte etwas daran falsch sein, WENN denn eine Schuld der Verantwortlichen festgestellt wurde?

Von Objektivität scheinst du jedenfalls noch nicht viel gehört zu haben, so wie du hier den Angehörigen mal eben unterstellst, es ginge ihnen nur ums Geld und darum Deutschland zu schaden.
Aber möglicherweise hättest du ja wirklich vollstes Verständnis für die Notwendigkeit, wenn Verwandte von dir von einer Besatzungsmacht bei einem (möglicherweise) absolut unverhätnismäßigen Angriff getötet werden würden. Und das, weil daneben auch ein paar Aufständische waren (oder auch nicht, kann man ja nichtmehr feststellen). Das wäre natürlich Lobenswert.

Und der Spruch man könnte einen "lächerlichen Eimer" Benzin nicht trinken ist ja noch besser...ich glaube dir würde ein gewisser "Reality Check" auch nicht schaden, was die Armut in dem Land angeht und was man dort tun muss, um das Überleben seiner Familie zu sichern.
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07.12.2009 18:35 Uhr von ElChefo
 
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@KZE: Ich halt mich kurz, da es wahrscheinlich eh nicht viel bringt, zu schreiben, solange du dir auf den Schlips getreten fühlst. Schau am besten noch einmal hin, WAS ich geschrieben habe, nicht, was du glaubst "WIE" ich es gemeint haben könnte. Ich habe den Angehörigen sogar unterstellt, gar nicht zu wissen, was da nun eigentlich vor sich geht und was auf sie zukommt. Ich habe allerdings den Anwälten, die jetzt ausschwärmen um Mandanten abzugreifen, unterstellt, aufs Geld auszusein.
Was nebenbei auch hier recht genau belegt ist:
http://www.shortnews.de/...
Genau DAS ist der Reality Check, den ich ansprach. Es geht um Prestige und um Geld (...und vielleicht im Hinterkopf des ein oder anderen noch nicht vollkommen verdorbenen Anwaltes auch nachrangig um Kompensation für die Verluste dieser Menschen).
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07.12.2009 19:56 Uhr von kommentator3
 
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@fortimbras: >>Da wurden ein paar Menschen getötet, weil sie Benzin geklaut haben und das finden alle vollkommen richtig so?<<
Falsch.
Denen galt der Angriff nicht. Man wollte die Taliban bekämpfen/bestrafen und einen möglichen Angriff mit den Lastern verhindern.
Wenn diese Leute sich an frischer Kriegsbeute bereichern wollten, ist das nun mal ein Risiko in diesen Zeiten.
Zivilisten um sich zu scharen ist eine Taktik der Taliban um Angriffe zu verhindern. Das sollte auch dem dümmsten Zivilisten bekannt sein. Wer sich dennoch darauf einlässt geht bewusst das Risiko ein. Diesmal ist es eben nicht gut gegangen.
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07.12.2009 23:23 Uhr von merjon
 
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die sollten lieber mal: die USA verklagen. Da bekommen sie mehr Kohle. Wenn die schon wegen nem zu heißen Kaffee ein paar Milliönchen rausrücken, möcht ich nicht wissen was die in so nem Fall zahlen würden, Gesetz dem Fall das die Klage nicht abgeschmettert wird. Wie nennen es die Amis noch gleich ? - "Kolateralschäden"
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09.12.2009 20:54 Uhr von Fleischpeitsche
 
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Wie hieß es doch gleich?! "Du darfst nicht stehlen?"

Tja Pech gehabt.

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